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#1
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| Bekämpfung der Pharaoameise Über meine Anfrage auf www.entomologie.de bin ich auf dieses Forum gestoßen (worden). Ich habe ein Problem mit Pharaoameisen - - und hätte gern, dass die Ameisen ein Problem mit mir haben. Ich würde sie gerne vergiften. Kann mir jemand einen Wirkstoff nennen, der auch sicher an die Larven weiterverfüttert wird. Ich möchte sicherstellen, dass sie auch sicher von meiner Bild- bzw Tischfläche verschwinden. Und eine zweite Frage: kann es sein, dass unter den Pharaoameisen auch dunklere Varietäten gibt? meine sehen eher braun als gelb aus. ![]() Das angefügte Foto (jpg leider als zip-file - Ich hab leider keinen web-space [Ares: dafür haben wir ja ein Uploadscript ][Herzlichen Dank für's einbinden :-) - bin wohl zu dumm dafür - habs einfach nicht gefunden ]) macht sie zwar noch „schwärzer“ als sie sind, aber als gelb würd ich sie nicht bezeichnen.Gruß Ziggy Ich hoffe ich verstoße mit dem Aufruf zur Beihilfe bei der Ausrottung eines Ameisenvolkes nicht gegen die guten Sitten in diesem Forum. |
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#2
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| Von: Dennis - Hi und willkommen! Wenn ich richtig informiert bin, dann muss man einen Befall von Pharaoameisen sofort dem Gesundheitsamt melden, da sie absolute Schädlinge sind. Die werden dann mit Sicherheit weitere Schritte einleiten. Viel Erfolg bei der Bekämpfung! MfG Dennis |
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#3
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| Jap ich würd sie auch dem Gesundheitsamt melden. Die sind ziemlich schwer auszurotten weil sie glaube ich immer Zweigkolonien errichten. Außerdem sind sie glaub ich auch ziemliche Gesundheitsschädlinge (Krankheitsüberträger?) und allein ohne profi-hilfe kriegt man die nie im Leben los.
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#4
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| Von: Juergen - Zitat:
![]() Ansonsten kann ich hier nichts produktives beitragen. |
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#5
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| Also in Wien sind sie zwar meldepflichtig - dem Gesundheitsamt Diese Biester sollen ja auch (in Krankenhäusern) frische Wunden als Delikatesse verstehen. Die Gefährlichkeit, soweit ich mich als Laie kundig gemacht habe, liegt auch daran, dass sie eher Eiweis fressen, mehrere (nicht rivalisierende) Königinnenstaaten bilden, und das Futter nicht vertragen, sondern anfressen und die Larven aus ihrem Kropf füttern.Sie sollen ja auch weitere Strecken zurücklegen können. Aber nach der Aussage meiner Nachbarn, scheint meine Wohnung (zur Zeit) ihr einziges Habitat zu sein. Schädlingsbekämpfungsfirmen sagen natürlich, dass den Viechern nicht anders beizukommen ist, als mit der chemischen Keule - Aber ich möcht nicht gleich meinen Wohnraum zur Gaskammer machen lassen. Darum das Gift. Der käufliche Köder wird von ihnen nicht angenommen. Soll für herkömmliche Ameisen zwar lecker (mit Bienenhonig) sein, hat aber kein Eiweis und den lassen sie wirklich links liegen. Also möchte ich mir meinen Köder selbst "basteln". An sich ein wirklich interessantes Volk. Unter tags sieht man bestenfalls vereinzelt ein paar und wenn das Käsemesser über Nacht liegen bleibt hat man in der Früh gleich eine Horde - keine Übertreibung. |
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#6
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| Von: Ares - Ich glaube zur Meldepflicht kam neulich eine gegenteilige Aussage. Ich such's gleich mal raus. (Ich sehe gerade, Juergen hat's schon raus gesucht!) Monomorium floricola ist dunkler gefärbt als M. pharaonis. Ich weiß aber nicht, ob das überhaupt Monomorium ist auf deinem Bild. Wurden die Tierchen von einem Spezialisten bestimmt? Ich meine, wenn ich das Bild mit Abbildungen von M. pharaonis oder M. floricola vergleiche - naja könnte schon sein. Für die Bekämpfung solltest du einen Spezialisten engagieren. Denn 1-2 Dutzend :A::A: mit Brut können problemlos eine neue :K: aufziehen und dein Problem geht von vorne los. |
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#7
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| Dies hatte Herr Buschinger schonmal zum Thema geschrieben: Der Befall einer Wohnung/ eines Hauses mit Pharaoameisen ist NICHT meldepflichtig. Ich habe das mal bei unserem Gesundheitsamt erfragen wollen, da wusste niemand etwas dazu zu sagen. Trotzdem: Pharaoameisen zu Hause halten zu wollen, wäre Sadomasochismus. Dem normalen Ameisenhalter kommen sie garantiert aus, und ein Befall, zumal in einem Mehrfailienhaus etc., ist kaum noch zu tilgen. Da kann man sich doch gleich Kopfläuse halten, die wird man sogar wieder los, wenn man sie leid ist. Für Forschungszwecke werden Pharaoameisen in mehreren Institutionen in D gezüchtet. Man benötigt diese Zuchten, um daran möglichst brauchbare Bekämpfungsmittel zu entwickeln. Einige dieser Zuchten gehen übrigens auf mich zurück: In den 60er/ 70er Jahren hatte ich mir (in einem Institut für Angewandte Zoologie! Dank unserer Hochsicherheits-Methoden sind sie auch nicht ausgekommen) eine Zucht aufgebaut und mehrere Interessenten damit beliefert. Selbst habe ich die Haltung längst aufgegeben, nachdem meine wissenschaftlichen Fragestellungen hinreichend geklärt waren. Ernsthafte Interessenten können von den derzeitigen Haltern durchaus Zuchtansätze bekommen; es muss nur gewährleistet sein, dass es sich wirklich um professionelle Haltung zu Forschungszwecken handelt. Man kann mich gerne per pn ansprechen, dann gebe ich ggf. die Adresse einer Firma weiter, die Pharaoameisen züchtet. Mir wäre es sehr lieb, wenn endlich ein zuverlässig wirksames Mittel zur einfachen Bekämpfung dieser Pest entwickelt würde. Immerhin wurde bereits ein bei entsprechendem Aufwand wirksamer Fraßköder entwickelt. Aber die meisten Betroffenen stöhnen zu Recht über die sehr beträchtlichen Kosten! Und ich muss mir leider viel zu oft die Beschwerden von Leuten anhören, wenn ich ihnen die eingesandten Tiere als Pharaoameisen bestimmt und sie an einen professionellen Schädlingsbekämpfer verwiesen habe. A. Buschinger" Dies ist Ziggy aber schon bekannt! Gruss Volker
__________________ Schöne Grüße von der Waterkant Mandalore |
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#8
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| Also in Wien zumindest sind sie meldepflichtig siehe Pharaoameisenverordnung http://www.esol.at/Gesetze/Pharao_Ve...erordnung.html Dies dürfte nicht für ganz Österreich gelten - In Wien ist die Schädlingsbekämpfungslobby recht stark im Landtag vertreten |
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#9
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| Von: A. Buschinger - Keine Pharaoameisen Teilentwarnung, zurück auf Alarmstufe 1! Nach dem Bild ist das keine Pharaoameise, sondern eine Tetramorium. Art kann ich nach dem Bild nicht sagen, aber die dunklere Färbung passt dazu. Wo liegt die Wohnung, Ziggi? Falls im Erdgeschoss, könnten die Ameisen von einem Nest außerhalb des Hauses kommen. Andere Möglichkeit: Das Nest ist in einem Blumentopf auf Balkon, Terrasse, Fensterbank??? Falls es Anzeichen dafür gibt, dass das Nest sich in der Wohnung, z.B. unter Holzdielenboden, befindet, kann man's nochmal mit 2-3 anderen Köder-Präparaten probieren. Manche "Hausameisen" sind da sehr wählerisch. Ansonsten geht vielleicht Borax (in der Apotheke erhältlich), geringe Menge mit z.B. dem geliebten Käse mischen. Notfalls hilft halt doch nur der Kammerjäger. MfG, A. Buschinger |
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#10
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| Pfuh Tetramorium - Jetzt kann ich wieder eine Nacht durchgooglen Andererseits wenn's nur keine Pharao ist. Die Wohnung liegt allerdings im 2. Stock also von aussen kommen sie nicht. Blumentopf, Dielenboden und Terrasse auch negativ. Allerdings ist es ein Altbau und die Küchenzeile ist auf Bohlen gestellt. Also irgendwo können sie sich sicher verstecken. Falls es nicht unverschämt ist - Gibt's irgendwelche ausführliche links zu dieser Art im Netz? Ich bin's meinem Feind schuldig, ihn genauer kennengelernt zu haben, bevor ich sein Volk auslösche. Gruß Ziggy |
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