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  #1  
Alt 10.07.2011, 10:13
-
Gast könnte besser sein
 
Registriert seit: 01.01.2008
Auto, Zahnriemen, wer kennt sich aus?

Hier sind unter den Usern ja auch KFZ-Spezialisten; vielleicht kann einer etwas zu dem Thema sagen.
Mein Mazda 6 muss zum Kundendienst, 70.000 km, 6 Jahre alt.
Laut Bedienungsanleitung ist der Zahnriemen nach 120.000 km fällig; eine Zeitbegrenzung ist nicht angegeben.
Die Werkstatt „empfiehlt“ den Wechsel bereits jetzt, Kosten ca. € 800,-
Mit kommt das nicht japanisch, sondern eher spanisch vor.
Ich habe den Eindruck, dass dieses Teil eine Lizenz zum Gelddrucken für die Werkstätten ist.

Vor 3-4 Jahren hatten wir ein ähnliches Problem mit einem japanischen Kleinwagen (Einkaufswägelchen meiner Frau). Da musste (auch nach Bedienungsanleitung) der Zahnriemen nach 7 Jahren (oder 100.000 km) gewechselt werden, wegen „Alterung“.
Ein smarter, junger Kundenberater wollte uns ein „Sonderangebot“ aufschwätzen, zusätzlich die Kupplung auszutauschen, kostet nur ein paar Hunnis mehr. Man „habe ein Geräusch gehört“.
Als langjähriger Autofahrer habe ich darauf bestanden, dass die Kupplung in Ordnung sei. War sie auch. Zwei Jahre später haben wir das Wägelchen in Zahlung gegeben. Selbst bei der sehr strengen Prüfung durch den Händler blieb die Kupplung unbeanstandet.
Natürlich haben wir zu einer anderen Marke gewechselt. Veralbern kann ich mich selber…

Man ist als Nichtfachmann den Werkstätten ja ausgeliefert, schon wegen Gewährleistung, „Mobilitätsgarantie“ u.s.w., und auch bei einer Konkurrenzfirma wird man wahrscheinlich nicht besser behandelt. So dient ein Wechsel des Fabrikats doch eher zur Selbst-Besänftigung. Ich finde es nur traurig, dass man heute fast überall abgezockt werden soll.

MfG,
Merkur
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  #2  
Alt 10.07.2011, 17:55
Halter
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Registriert seit: 03.03.2010
Alter: 33
AW: Auto, Zahnriemen, wer kennt sich aus?

Hallo Merkur!

Meine einzige Erfahrung mit Zahnriemen, ebenfalls bei einem japanischen Auto:
Riemen reisst => Motor komplett tot => Totalschaden.

Seitdem lasse ich den Riemen auch eher früher als später wechseln...

lg,
- G
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  #3  
Alt 10.07.2011, 17:59
Halter
el_Bomber wird schon bald berühmt werdenel_Bomber wird schon bald berühmt werdenel_Bomber wird schon bald berühmt werden
 
Registriert seit: 30.03.2010
AW: Auto, Zahnriemen, wer kennt sich aus?

Ich würde dir empfehlen mal in einem Fachforum nachzufragen, damit bin ich bisher bei allen meiner Fahrzeuge gut gefahren.
z.b. hier hier oder hier (kurz gegoogelt)

Da kennt man sich dann Speziell mit deinem Fahrzeugtyp aus.
Dort kann man dir auch sagen wie es sich mit Garantien usw. verhält, oft kompetenter/bereitwilliger als beim Servicepartner.

MfG

Geändert von el_Bomber (10.07.2011 um 18:02 Uhr).
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  #4  
Alt 10.07.2011, 20:04
Benutzerbild von Schildkroet
Halter
Schildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein Lichtblick
 
Registriert seit: 16.09.2008
Ort: - Celle
Alter: 25
AW: Auto, Zahnriemen, wer kennt sich aus?

Hallo!

Also ersteinmal vorweg eine "kleine" Geschichte zum Thema Werkstätten:
Mein Stiefvater (gelernter Kfz-Mechaniker, aber ohne Arbeitserfahrung) hat sich einen gebrauchten Volvo gekauft.
Rechnungen, Scheckheft etc. - eigentlich alles super.

Allerdings läuft er etwas ruckelig - Also geht er ersteinmal bei den Zündkerzen bei:
Der Wagen hat 144.000 km, bei 130.000 wurden die Kerzen laut Rechnung zuletzt gewechselt und sollen alle 30.000 gewechselt werden - sprich die können noch nicht allzu fertig sein.
Der Rechnung kann man auch entnehmen, das die Kerzen alleine 120 Euro (6-Zylinder Reihenmotor, also 6 Kerzen) gekostet haben und einer Ersatzteilmarke und nicht Volvo selbst zugehörig sind.
Trotzdem zur Kontrolle die Kerzen rausgebaut - und was kam zum Vorschein?
- 6 originale Volvo-Zündkerzen -

Die letzten originalen Volvo-Zündkerzen wurden aber laut Rechnungen von einer Volvo-Werkstatt bei 70.000 km eingebaut.

Aber um das Sahnehäubchen nicht auszulassen: Zum örtlichen Autoteile-Verkäufer gegangen, originale Zündkerzen geholt und nur 42 Euro bezahlt - wobei die Originalen ja eigentlich teurer sein sollen.
Ersatzteilmarken würden so bei 30 Euro liegen.

Sprich: Überteuerte Zündkerzen+Stundenlohn auf die Rechnung geschrieben und dennoch nicht eingebaut!

Aber solche Geschichten gibt es wohl zuhauf... aber die wollt ich grade mal loswerden, weil die direkt von dieser Woche, also recht aktuell, ist

Deshalb bin ich froh, meinen Stiefvater zu haben. Der hat von diesem neumodernen Technickschrott zwar wenig Ahnung, aber ich fahr ohnehin lieber ältere Autos - einen Mercedes-Benz C200 Bj. 95 um genau zu sein - und er kennt sich in den Grundzügen aus.

Nun aber meine Meinung zu dem Zahnriemen:
Es wurde ja schon geschrieben, dass hiermit nicht zu spaßen ist - ein Totalschaden ist die Folge, wenn der wirklich einmal reißt.
Allerdings wird das auch gerne genutzt um den Fahrzeughaltern Angst einzuflößen und ihnen das Geld aus der Tasche zu locken.

Aber wir reden hier von einem Bauteil, bei dem Materialermüdung außerhalb der gesetzten Normen durchaus vorkommen, auch wenn nicht allzu oft.
Deshalb muss man sich auf die erfahrene Beurteilung der Werkstatt verlassen, denn dafür gibt es zuviele Fälle von Zahnriemen, die vor dem entsprechenden Service-Intervallen gerissen sind.

Immerhin sind 70.000km für mein Verständnis ein ziemlicher Stiefel!
Und die Japaner sind nun auch nicht gerade für ihre "langlebigen Qualitätskomponenten" bekannt, weshalb so ein Zahnriemen auch mal verfrüht porös werden kann.

Mein Fazit: Würde ich niemanden kennen, der vom Fach ist und sich das ganze angucken kann und ich das Geld für den Wechsel aufbringen kann, würde ich den Zahnriemen erneuern lassen!

Denn eine zweite Werkstatt einzubeziehen, wäre auch sinnfrei:
Man kann ihr auch nicht unbedingt mehr vertrauen, als der anderen.

Wieder eine kleine Geschichte (ich versuche mich kurz zu fassen):
Mit dem Auto meiner Freundin waren wir in insgesamt 3 Werkstätten vorm Tüv und jede hat etwas anderes bemängelt.
Radlager, Korossion der Bodengruppe, Federn, Bremsanlage...
Da das Geld aber etwas knapp war, sind wir so zum Tüv gefahren um so zu erfahren, was von dieser langen Liste wirklich nötig ist, damit das Auto weiter rollen darf.
Ende vom Lied war, dass nichts der Gleichen beim Tüv bemängelt wurde und eher Kleinigkeiten (wie eine etwas lockere Batterie) Grund für eine Nachprüfung waren. Eben Mängel, die in meinen Augen den Werkstätten wohl nicht genug Geld eingebracht hätten, um sie zu beachten!
Endeffekt: Statt Reperaturen im Wert von Rund 1800 Euro waren nur 2 Std. meiner Zeit nötig um das Auto durch den Tüv zu bringen.


So, nun ist dieser Beitrag aber auch wieder etwas lang geworden - dafür möchte ich mich irgendwo auch entschuldigen, aber andererseits finde ich, dass ein etwas ausführlicheres Preisgeben von Erfahrungen durchaus bei Deiner Entscheidung helfen kann, Merkur!

Und, Merkur, noch ein kleiner Seitenhieb
Mercedes nutzt keine Zahnriemen für die Ventilsteuerung - hier werden Steuerketten genutzt, die in der Regel ihre 500.000 km überdauern!

Aber so hat jedes Auto seine Stärken und Schwächen,


___Schildkroet

Geändert von Schildkroet (10.07.2011 um 20:15 Uhr).
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  #5  
Alt 10.07.2011, 21:09
Benutzerbild von moglie
mogliemoglie ist offline   Sponsor
Erfahrener Halter
moglie ist ein Lichtblickmoglie ist ein Lichtblickmoglie ist ein Lichtblickmoglie ist ein Lichtblickmoglie ist ein Lichtblickmoglie ist ein Lichtblickmoglie ist ein Lichtblickmoglie ist ein Lichtblick
 
Registriert seit: 10.04.2005
Ort: nähe Köln
Alter: 34
AW: Auto, Zahnriemen, wer kennt sich aus?

Würde einfach mal gucken, was der Hersteller vorschreibt, da gibt es verschiedene möglichkeiten, nach Zeit, Kilometer, Sichtprüfung oder Kombination. Meist reißt auch nicht der Riemen, sondern brechen mal gern dir Rollen, oder ähnliches, was aber den gleichen effekt hat.
Ausserdem würde ich mal zu einer Freien fahren und schauen was die wollen, oder verschiedene andere Vertragswerkstätten abklappern (telefonisch), vor allem auf dem Land kann sowas schon mal 200-300 Euro billiger sein. ATU würde ich dabei aber meiden.
Der beste Tip hier ist aber wohl dich in Fachforen umzuhören, da wird dir meist schnell und gut geholfen, vor allem ist die Erfahrung da wesentlich größer als in den meisten Werkstätten.

MfG
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  #6  
Alt 10.07.2011, 21:22
-
Gast könnte besser sein
 
Registriert seit: 01.01.2008
AW: Auto, Zahnriemen, wer kennt sich aus?

Hallo Schildkroet,

Für die ausführliche Stellungnahme möchte ich mich ausdrücklich bedanken (auch mit einem Klick auf „sachlich hilfreich“ ).
Es ist ja eigentlich für jeden, der Auto fährt oder das mal vorhat, gut zu wissen, worauf man sich einzustellen hat.
Klappernde Steuerketten und jaulende Stirnräder sind mir noch von früher vertraut. Aber gibt es heute noch moderne Autos ohne Zahnriemen?
Was beim Reißen eines Zahnriemens geschieht, habe ich bei Nachbarn erlebt. Sie haben allerdings einen Tauschmotor gratis bekommen, weil die Service-Werkstatt den Austausch des Riemens „übersehen“ hatte. Das Ding ist ca. 40.000 km nach dem vorgeschriebenen Wechsel gerissen.

Mein erster Mazda war gebraucht. Bei 100.000 km leuchtete eine Warnlampe auf (ein Riemen-Symbol), deren Bedeutung ich nicht kannte (jaja, wer liest schon das ganze Kleingedruckte!). Alles gecheckt, langsam weiter gefahren, und dann die Erleichterung: Das war nur die eingebaute Warnung, dass man den Zahnriemen bald ersetzen sollte. Ok, so lass’ ich mir’s gefallen, auch wenn es ein Schreck war….

Was mit meinem Zahnriemen los ist, weiß noch niemand. Ich habe das Auto nur zum Service angemeldet, wobei mir verkündet wurde, dass das Ding getauscht werden sollte. – Kontrollieren kann man’s ja auch nicht, ohne die Maschine aufzumachen. Es ist übrigens ein Diesel, für den 70.000 km eigentlich ein Klacks sein sollten.

Ansonsten bin ich jetzt zum Glück so situiert, dass ich mir neue Fahrzeuge leisten kann, mit allen Garantien, umweltfreundlich, sparsam, Rußfilter usw.. Trotzdem werde ich giftig, wenn man mir das Geld ungerechtfertigt aus der Tasche ziehen will.

(Gegen betrugsnahe Machenschaften habe ich ja grundsätzlich was, selbst wenn „nur“ Dritte betroffen sind. So manche herbe Kritik an überflüssigen und/oder unbrauchbaren Angeboten aus dem Umfeld der Ameisenhaltung poste ich seit Jahren in diesem und anderen Ameisenforen, weil mir Abzocke einfach maßlos gegen den Strich geht. Vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere…).

Nochmals danke, und freundliche Grüße,
Merkur
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  #7  
Alt 11.07.2011, 00:17
Benutzerbild von Schildkroet
Halter
Schildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein Lichtblick
 
Registriert seit: 16.09.2008
Ort: - Celle
Alter: 25
AW: Auto, Zahnriemen, wer kennt sich aus?

Hallo Merkur!

Danke für das Klicken des "sachlich hilfreich-Buttons"

Zitat:
Zitat von Merkur Beitrag anzeigen
Aber gibt es heute noch moderne Autos ohne Zahnriemen?
Durchaus! Ferrari bei den neuen Motoren z.B.
Nein, im Ernst - es gibt auch im normalen Bereich noch Steuerketten. Um mal von Mercedes wegzukommen, schmeiß ich mal VW in den Raum. Hier werden bei den kleinen 3-Zylinder-Motoren, aber auch bei 1,8 und 2,0 TSI-Motoren und bestimmten V-6-Motoren, die mir gerade nicht einfallen wollen, auf Zahnriemen verzichtet.

70.000 km sollten eigentlich wirklich kein Problem sein, aber wenn man teilweise schon von neueren Motoren hört, die bei nicht einmal 100.000 km eine Generalüberholung nötig haben, verliert man echt den glauben an den "Fortschritt".
Bestimmte Baureihen mit schlechten Laufleistungen gab es schon immer, aber ich habe das Gefühl, dass die durchschnittliche Laufleistung aller Fahrzeuge von Jahr zu Jahr niedriger wird. Aber vielleicht täusch ich mich auch - ist eben ein Gefühl

Gut, da der Zahnriemen bisher nicht gesichtet wurde, würde ich persönlich auf eine Sichtung bestehen, auf das Urteil warten und dann entscheiden.
Vielleicht ist er ja in Ordnung und die Werkstatt ist sogar ehrlich und teilt Dir das mit
Was auch hilft: Fragen ob man auch mal gucken darf!
Als mein Mercedes Leerlaufprobleme hatte bin ich aus "Interesse" mit in die Werkstatt gegangen. Das Problem wurde bei einem vorherigen Besuch bereits gefunden und ich musste nochmal hin, als dann das Ersatzteil dann da war.
Für das angeblich ach so zeitaufwendige und im vorraus detailreich beschriebene Tauschen eines porösen Schlauches musste ich nicht die 130 Euro vom mündlichen Kostenvoranschlag zahlen, sondern nur 54Euro (darin enthalten: 18 Euro Materialwert), da der Gute schon nach 20 min wieder rausgefahren werden konnte.
Scheint wohl etwas schneller zu gehen, wenn man den Leuten auf die Finger schaut.
Kann, wenn ich mir die Geschichte mit dem Volvo anschaue, auch bei einem stink normalen Service hilfreich sein - so werden die Zündkerzen immerhin auch gewechselt!
Oder bei meiner Freundin: Scheibenwischermotor sollte gewechselt worden sein. Paar Tage später lief dieser auch "nichtmehr" (eher wieder nicht...) richtig - hab ich mir angeguckt - hups, da war noch der Alte drinne, aber frisch geschmiert!
Deshalb allgemein der Ratschlag: Bei einem Teiletausch IMMER vorher sagen, dass man das Alte Teil mitnehmen will, sofern man keine Zeit hat in der Werkstatt den Arbeiten beizuwohnen.

Jedenfalls drücke ich Dir, Merkur, so oder so die Daumen, dass der Wechsel nicht nötig ist Geld sparen ist immer super!


___Schildkroet
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  #8  
Alt 11.07.2011, 00:26
Benutzerbild von Fraaap
Fortgeschrittener Halter
Fraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz seinFraaap kann auf vieles stolz sein
 
Registriert seit: 24.08.2007
AW: Auto, Zahnriemen, wer kennt sich aus?

Zitat:
Zitat von Schildkroet Beitrag anzeigen
Bestimmte Baureihen mit schlechten Laufleistungen gab es schon immer, aber ich habe das Gefühl, dass die durchschnittliche Laufleistung aller Fahrzeuge von Jahr zu Jahr niedriger wird. Aber vielleicht täusch ich mich auch - ist eben ein Gefühl
..oder es ist gar nicht mal so unbeabsichtigt....
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  #9  
Alt 11.07.2011, 09:13
Benutzerbild von Schildkroet
Halter
Schildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein LichtblickSchildkroet ist ein Lichtblick
 
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Alter: 25
AW: Auto, Zahnriemen, wer kennt sich aus?

Hallo!

Zitat:
Zitat von Fraaap Beitrag anzeigen
..oder es ist gar nicht mal so unbeabsichtigt....
Das wollte ich nun nicht so direkt aussprechen, aber ja, das geht mir auch oft durch den Kopf!
Vorallem kleine Motoren aus denen immer mehr Leistung gekitzelt wird... Sparsam im Verbrauch, teuer in der Wartung!
Klar, wenn der Korossionsschutz immer besser wird weil fast alles nurnoch aus Plastik und Aluminium besteht, muss es andere Gründe geben um Fahrzeuge nicht zulange auf dem Fahrzeugmarkt zu haben.

Auch technische Komponenten, wie verstellbare Sitze etc., sind mitlerweile langlebiger und man brauch wohl einfach andere Reperaturgründe.
Und da der fast alles mitlerweile nurnoch via Computer angesteuert und zum Ausbau vorbereitet werden kann, braucht man nun selbst für einen Zündkerzenwechsel die Werkstatt.
Wenn man das als Automobilhersteller weiß - warum dann nicht an der Qualität sparen? Erstmal spart man direkt und verschafft sich selbst nachhaltig Arbeit, die bezahlt wird.
Aber es darf halt nicht zu auffällig sein - wenn die Kerzen schon nach 5.000 hin sind, wäre es zu offensichtlich und der Hersteller könnte seinen Ruf einbüßen.

Eigentlich wollte ich auf solche "kauft-euch-lieber-alte-Autos"-Erzählungen verzichten, aber Fraaap hat nun einfach den Ball ins Rollen gebracht und ich wollte es einfach loswerden
Verzeiht mir für das vermeintliche Off-Topic-Geschwafel!


___Schildkroet
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  #10  
Alt 11.07.2011, 17:49
Benutzerbild von erix
Halter
erix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunfterix hat eine strahlende Zukunft
 
Registriert seit: 19.03.2007
Ort: am Bodensee (Schweiz)
AW: Auto, Zahnriemen, wer kennt sich aus?

Hallo Merkur

Ob ein Zahlriemen 120 000 km hält oder 5 Jahre ist letztlich eine statistische Zukunftsprognose. In Gebrauchsanweisung und Serviceheft meines Renault (Jahrgang 1993) stand nur 120 000 km. Später erkannte man dann, dass dies zuviel sein kann und ein paar Jahre später galt dann 120 000 km oder 5 Jahre. Ich sehe dies als eine Grenze an, bis zu der ein Defekt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nicht erwartet werden muss.
Der Zahnriemen meines Renault riss dann bei 95 000 km, jedoch war er da schon 15 Jahre alt!

Der Ratschlag deiner Garage, den Riemen zu wechseln, ist also nicht abwegig, jedoch vielleicht zu vorsichtig. So bleibt noch die Frage, ob Garantieleistungen verfallen würden und ob du mit einer allfälligen Panne gut umgehen kannst.

Gruss: erix
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