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Diskussionthreat: Pheidole pallidula von anthalter_19

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Harry4ANT

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#1 Diskussionthreat: Pheidole pallidula von anthalter_19

Beitrag von Harry4ANT » 28. Dezember 2019, 18:38

Schöner Beginn - bin gespannt wie es weitergeht mit den kleinen Wusslern.

Ich wĂŒrde den Kleinen jetzt auch bereits etwas Zuckerwasser anbieten, da diese Art ja in der abgeschwĂ€chten Winterruhe durchaus aktiv bleibt.

Als Bodengrund kann ich dir Gipsboden empfehlen und dann hauchdĂŒnn etwas Sand darĂŒber - graben ausgeschlossen und lĂ€sst sich prima sauber halten, wenn die Kolonie mal grĂ¶ĂŸer wird ;)

Viel Spaß beim Beobachten; gute Handlupe bereit legen :shock:


A.octospinosus_ 4) _C.cosmicus_ 4) _T.nylanderi_ 4) _C.nicobarensis_ 4) _P.megacephala_ 4) _A.gracilipes_ 4) _M. barbarus_ 4) _C.japonicus_ 4) _C.fellah

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#2 Diskussionthreat: Pheidole pallidula von anthalter_19

Beitrag von Harry4ANT » 28. Dezember 2019, 22:48

Zuckerwasser wird sicher angenommen werden, wobei der Bedarf in der Menge sicher noch sehr gering ist bei dieser KoloniegrĂ¶ĂŸe. Aber er wird dringend benötigt mittelfristig.


Bei Pheidolen wĂŒrde ich generell keine offenen FlĂŒssigkeiten anbieten - die können selbst in kleinsten Tröpfchen ertrinken.
Also Zuckerwasser (bzw. Invertzuckerlösung, Honig- Ahorn-...Wasser) entweder im RG mit Watte, einer VogeltrÀnke mit Watte/Stahlwolle oder einer speziellen WabentrÀnke.

Ich habe z.B. meist so etwas in dieser Art in der Arena und verwende generell fast nur noch Invertzuckerlösung - wird am besten angenommen und hÀlt mit Abstand am lÀngsten ohne zu verderben oder einzutrocknen:
61XtzFQi3oL__AC_SL1500_.jpg
traenke_45ml_-_65mm_-_blau.jpg

Abweisende Eigenschaften hat der Gipsboden nicht aber er ist halt fest und griffig und alles darauf lÀsst sich recht problemlos aufsammeln (oder mit einem Löffel oder gar Staubsauger entfernen) - nur X mm Sand wird mit der Zeit einfach schwerer sauber zu halten. So zumindest meine Erfahrung.
Dazu kann man darin prima etwas Deko eindrĂŒcken und es kann wie gesagt nicht gegraben werden oder sonstige "Schweinereien" veranstaltet werden :P
Sieht auch gut aus, alles bleibt stabil am Platz und gibt auch der tollpatschigsten Ameise halt :lol:


Eine gute Handlupe kann ich dir fĂŒr spĂ€tere Detail Beobachtungen (Brut, LebendfĂŒtterungen im Detail, Trophallaxis ...) nur empfehlen. Die Arbeiterinnen sind doch recht klein.



Pheidole pallidula hatte ich selber noch nicht, aber 2 andere Pheidole Arten (indica & megacephala).


A.octospinosus_ 4) _C.cosmicus_ 4) _T.nylanderi_ 4) _C.nicobarensis_ 4) _P.megacephala_ 4) _A.gracilipes_ 4) _M. barbarus_ 4) _C.japonicus_ 4) _C.fellah

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#3 Diskussionthreat: Pheidole pallidula von anthalter_19

Beitrag von Harry4ANT » 30. Dezember 2019, 15:12

Bzgl. dem Schlauchinnendurchmesser wĂŒrde ich dir ganz grob empfehlen "die LĂ€nge des grĂ¶ĂŸten Tieres (oft die Königin) x 1,5" oder mehr.
Außer bei Blattschneidern oder Ă€hnlichem.

Also bei den Pheidole pallidula 10-12 mm Mindest-Innendurchmesser.
Wenn du spĂ€ter grĂ¶ĂŸere Beutetiere verfĂŒttern willst wĂ€re noch etwas grĂ¶ĂŸer natĂŒrlich besser bzgl. eventuellem Eintragen dieser in Gruppen 1)

Falls du eine gerade Verbindung z.B. zwischen zwei Becken machen willst gibt es auch recht gĂŒnstige Acrylrohre in div. Durchmessern und LĂ€ngen im Internet.
Das sieht gleich nochmal schicker & hochwertiger aus und Tiere lassen sich noch besser Beobachten als im Schlauch.
Kann man mit normalen Kabelverschraubungen passgenau und ausbruchsicher an den Becken anbringen.


Schade bzgl. deiner L. niger - wÀre auch eine schön wusselige Kolonie geworden :oops:


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#4 Diskussionthreat: Pheidole pallidula von anthalter_19

Beitrag von Erne » 29. Mai 2020, 19:47

Schade dass es nichts geworden ist.

Schimmel und Milben sind MĂŒllentsorger, Resteverwerter von organischen Stoffen.
Nicht auszuschließen, dass diese erst nach dem Ableben des Volkes an der Entsorgung arbeiten.

GrĂŒĂŸe Wolfgang



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