Diskussion zu Formica fusca - Maddio's Haltungserfahrungen

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Re: Diskussion zu Formica fusca - Maddio's Haltungserfahrung

Beitragvon Maddio » 9. Juli 2017, 00:31

Basti87 hat geschrieben:Wenn du Puppen entnehmen willst.
Nehm eine Holzbox die etwas wärmer gehalten wird, deckel auf Puppen raus, so mach ich das immer.


Ok, ich schaue mal ob ich da was passendes finde, vielen Dank für den Tipp!

trailandstreet hat geschrieben:Sollte das ein Wink sein, dass du dir eine Raptiformica oder gar eine Polyergus zulegen sollst? ;)


Ungefähr so, "Bitte raubt uns aus, uns ist so langweillig" :clown:

Diese Tage überlege ich aber in der Tat öfter mir eine Raptiformica-Königin zu sammeln. Wo sie vorkommen weiß ich inzwischen, und die Gelegenheit ist jetzt im Sommer natürlich verlockend. Die nötigen Serviformica-Puppen habe ich auch zur Hand. Eine Königin hatte ich bereits erfolgreich gründen lassen und dann nach überstandener Winterruhe an einen Halter hier aus dem Forum verkauft.

Die Gründe die mich damals davon abgehalten haben, diese Kolonie zu halten, sind dieselben Gründe die mich heute zögern lassen: Ich habe einfach schon zu viele Kolonien. Und wie es bei Ameisenkolonien so ist, werden die eher größer als kleiner. Da ist noch einiges an Wachstum möglich bei manchen meiner Kolonien, und ich finde auch gerade eine langfristige Haltung mit sehr vielen Arbeiterinnen interessant. Also die verschiedenen Phasen mit einer Kolonie zu durchleben, und eben nicht eine Art mal kurz halten und dann direkt die nächste, wie es oft vorkommt (jedem das seine ;)). Und so gesehen bin ich jetzt schon ziemlich am Limit, was die Versorgung etc. angeht. Ich bin im Arbeitsleben vollzeitbeschäftigt und habe abgesehen von der Ameisenhaltung auch noch andere Hobbys (Gitarre, Tabletop, PC zocken...) und soziale Kontakte wollen auch noch gepflegt werden.

Ihr seht schon, ich versuche mich gerade selbst zu beeinflussen und mich davon abzuhalten noch mehr Kolonien anzuschleppen :D. Sollte mir eine Raptiformica-Queen über den Weg laufen, kann ich nicht für meine Zurückhaltung garantieren :darthmaul: .
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Re: Diskussion zu Formica fusca - Maddio's Haltungserfahrung

Beitragvon Saskia80 » 25. November 2017, 11:21

Sehr schön geführter und gut geschriebener Haltungsbericht von dir. :)

Toll das es mit den Milben so gut verlaufen ist.

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Re: Diskussion zu Formica fusca - Maddio's Haltungserfahrung

Beitragvon Maddio » 25. November 2017, 21:46

Saskia80 hat geschrieben:Sehr schön geführter und gut geschriebener Haltungsbericht von dir. :)


Danke, dass ist sehr nett von dir :). Die Haltung dieser sehr aktiven und charaktervollen Art macht auch echt Spaß.

Saskia80 hat geschrieben:Toll das es mit den Milben so gut verlaufen ist.


Ich dachte damals, "jetzt ist alles aus", aber glücklicherweise war das eine Fehleinschätzung. In solch einer Situation tut es gut zu wissen, dass es im Ameisenforum viele Leute gibt, die einem helfen können.

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Re: Diskussion zu Formica fusca - Maddio's Haltungserfahrung

Beitragvon Maddio » 27. Februar 2018, 21:51

Hallo Ameisenfreunde,

Heute habe ich eine Anfrage zu meinem HB erhalten und ich habe mich entschlossen, diese hier anonymisiert öffentlich zu beantworten, in der Hoffnung das meine Antwort auch für andere Interessenten etwas an Substanz mitbringt:



Hi,

habe grade mit Begeisterung deinen Haltungsbericht gelesen, ich werde nächste Woche selbst stolzer Besitzer von einer Gyne mit ca zehn Arbeiterinnen.
Dazu eine ca 30x20x20 Arena und ein ytong Nest ( das werde ich erst anbieten wenn die Kolonie größer ist ).

Hast du irgendwelche " Must Haves" die mir das Leben erleichtern ? Oder Tipps die ich zu beachten habe ?


Hi,

Formica fusca, da hast du schonmal alles richtig gemacht ;). Sie gehören definitiv zu meinen All-Time-Favs, und auch nach mehr als drei Jahren Haltung ist dieses Statement noch wahr. Ihre Farbgebung, ihre Aufgewecktheit und das ausgeprägte Sozialleben dieser Art bringen zahlreiche Momente der Spannung für den aufmerksamen Halter mit sich.

Aus meinen Erfahrungen mit der Haltung dieser Art leite ich drei große Besonderheiten ab:

1. Formica fusca sind wahnsinnig schreckhaft. Dies ist vermutlich darin begründet, dass sie sich in der Natur häufig Überfällen von Arten wie Formica sanguinea ausgesetzt sehen. Die Überlebensstrategie der F. fusca besteht darin, sofort die Beine in die Hand zu nehmen und massenhaft aus dem Nest zu flüchten, dabei so viel Brut in den Mandibeln wie möglich, um bald einen Neuanfang zu realisieren.

Dieses Verhalten zeigen sie in der Haltung allerdings schon bei kleinsten Erschütterungen.

Daraus ergibt sich die Empfehlung, einen möglichst ruhigen Platz für sie zu finden, weit weg von Musikanlagen und mit Abstand zu Türen oder Gängen die oft und hektisch von Leuten im Haus belaufen werden.

Da es ein ganz natürliches Verhalten von F. fusca ist, würde ich es aber auch nicht als besonders schädlich einschätzen, wenn sie hin und wieder mal kollektiv durch die Anlage pacen. Vollständig vermeiden lässt sich das eh nicht.

2. Formica fusca sind sehr lauffreudig. Sie foruagieren auch schonmal gerne solo, und legen schnellen Schrittes große Strecken zurück. Das habe ich viele Male bei Exkursionen in den Wäldern unseres Landes beobachten können.

Diesem Verhalten in meiner Anlage Rechnung tragen, das konnte ich bisher leider nicht. Das liegt einfach daran, dass sich momentan beruflich viel bei mir tut und ich wie ein Nomade von einer Wohnung in die Nächste ziehe, und ich bin schon mehr als froh, wenn ich einen Platz habe wo ich ein paar Becken hinstellen kann.

Wenn die Möglichkeiten bestehen, empfehle ich für Formica fusca schön viel Auslauf, gerne auch auf sandigen Flächen.

Bei einer Gründerkolonie wird das natürlich nicht nötig sein, dein Becken reicht für den Anfang absolut aus. Und meine recht kompakte Anlage beweist, sie lassen sich auch auf wenig Platz dauerhaft erfolgreich halten. Ich träume davon, irgendwann ein riesiges Fütterungsbecken mit einer großen Sandfläche anschließen zu können. Mit Versteckmöglichkeiten nur im peripheren Bereich, so dass sie bei Fütterung in der Mitte des Beckens ihr natürliches Verhalten zeigen und durchs Becken flitzen, um sich nicht lange im offenen Gefahrenbereich aufzuhalten.

3. Wie auch in der Literatur zu lesen, ist Formica fusca ein Meister darin, kurzfristig Nahrungsquellen zu nutzen, und dabei Konkurrenten zuvorzukommen. In der Haltung ist dies immer wieder gut zu beobachten; es findet eine schnelle und effektive Rekrutierung statt. Sie lassen sich nicht lange bitten und bringen die Schafe ruck-zuck ins Trockene.

Soweit zu den Besonderheiten.

Du fragst nach "Must-Haves". Da sie recht gut klettern können an Glas, und auch den Ausbruchschutz auf Schwachstellen absuchen, würde ich sie nicht ohne gut sitzenden Deckel halten.

Ansonsten sind sie recht pflegeleicht und die perfekte Anfängerart. Was Bodengrund und Nestart angeht bleiben weitgehend alle Möglichkeiten offen. Wie bei allen anderen Arten auch ist eine Wassertränke das Wichtigste. Diese sollte immer gefüllt sein!

Im Nestbereich müssen sie es nicht allzu feucht haben, die Imagines lieben es als termophile Art warm-heiß und trocken. Die Larven lagern sie aber auch gerne in feuchten Nestbereichen. Auf Dauer ist daher ein Feuchtigkeitsgefälle im Nest, bzw. die Kombination von trockenen und feuchten Nestbereichen sinnvoll.

Und Formica fusca sind ausgeprägt zoophag, also ist Nahrung in Form von Insekten Pflicht, damit die Kolonie floriert. Für wen das nicht in Frage kommt, der sollte von dieser Art lieber Abstand nehmen. Sie nehmen massenhaft Insekten an und können nicht genug davon bekommen. Zu Beginn würde ich sie nicht überfordern, und Stubenfliegen oder Goldfliegen verfüttern. Die Arbeiterinnen sind i.d.R. stark genug um diese auf sich allein gestellt ins RG zu ziehen. Bei größeren Kolonien können problemlos hartschalige Insekten wie Mehlkäferlarven verfüttert werden. Wer es den Ameisen einfacher machen will, kann solche Insekten auch anschneiden/zerteilen, zwingend notwendig ist es nicht.

"Must-Have" ist für mich auch eine Federstahlpinzette, um einzelne Arbeiterinnen verletzungsfrei einfangen zu können.

Ob ich Tipps habe...ja, sorg dafür, dass sie immer Wasser zu trinken haben. Und wirf sie mit Insekten zu. Formica fusca kann bei guter Versorgung rasant erstaunliche Mengen Brut aufziehen. Das braucht natürlich erstmal eine gewisse Anlaufzeit, aber sobald dann auch genug Brutpflegerinnen da sind explodiert das Wachstum der Kolonie.

Letzter Tipp, gönne ihnen eine vernünftige Winterruhe. Eine gute und lange Winterruhe ist der Garant für eine erfolgreiche Saison. Auch wenn es viel Geduld erfordert, die Kolonie solange nicht beobachten zu können. Dafür rocken sie dann das Sommergeschäft, wenn sie gut geruht haben.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen, bei weiteren Fragen kannst du dich gerne melden, ob hier im Thread oder wieder anonym per PN :)

Ich würde mich freuen, bald von deiner Kolonie zu lesen und wünsche viel Erfolg in der Haltung!

LG Maddio

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Re: Diskussion zu Formica fusca - Maddio's Haltungserfahrung

Beitragvon Verena » 28. Februar 2018, 11:10

Zunächst: vielen Dank für die Veröffentlichung hier, so kann ich auch profitieren :clap:

Maddio, du schreibst, dass größere Kolonien mit Mehlwürmern" klar kommen. Ab wann war das bei Dir etwa der Fall?
Wie lang würdest du im Idealfall die Wege /Schlauchverbindungen wählen um ein gutes Wegenetz zu imitieren?

LG, Verena

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Re: Diskussion zu Formica fusca - Maddio's Haltungserfahrung

Beitragvon Maddio » 28. Februar 2018, 16:26

Verena hat geschrieben:Zunächst: vielen Dank für die Veröffentlichung hier, so kann ich auch profitieren :clap:


Gerne, es freut mich, wenn ich helfen kann!

Verena hat geschrieben:Maddio, du schreibst, dass größere Kolonien mit Mehlwürmern" klar kommen. Ab wann war das bei Dir etwa der Fall?


Das ist eine knifflige Frage. Mit einer genauen Zahlenangabe kann ich da nicht dienen ;) dafür spielen zu viele Faktoren rein.

Mir fallen spontan folgende Faktoren ein:
- Koloniegröße (offensichtlich)-->kann die Kolonie es sich leisten, dass einige Arbeiterinnen sich ausschließlich um das Öffnen von Chitinpanzern kümmern, oder diese dann an anderen Stellen schmerzlich vermisst?

- Menge der Brut-->desto mehr hungrige Münder zu stopfen sind, umso mehr Druck haben die Arbeiterinnen, Nahrung aufzutreiben. Dieses Phänomen hat sicher jede*r Ameisenhalter*in schonmal beobachten können. In den Hochphasen einer Saison werden Futtertiere mit einer ganz anderen Begeisterung aufgenommen, als z.B. zum Ende der Saison hin, wenn alles sich auf die Winterruhe vorbereitet.

- Größe der aufgezogenen Arbeiterinnen-->Formica fusca ist erstaunlich ausgeprägt polymorph, obwohl sie ja eigentlich als monomorph gilt, hier ein Bild aus meinem HB zur Verdeutlichung:

polymorph.jpg


Auf dem Foto gut zu erkennen, es gibt markante Größenunterschiede zwischen den Arbeiterinnen. Ich gehe stark davon aus, dass die größeren Arbeiterinnen mit ihren größer dimensionierten Mandibeln und Muskeln mehr Kraft auf den Chitinkörper eines Futtertieres aufzuprägen vermögen, als ihre kleineren Schwestern.

Halten wir also fest, ein wachsender Anteil größerer Arbeiterinnen dürfte neben der Koloniegröße der entscheidende Faktor sein.

Soweit so gut. Doch nun stellt sich die Frage, ab wann und unter welchen Voraussetzungen werden große Arbeiterinnen aufgezogen?

Und hier liegt mMn auch der Hase im Pfeffer, das ist wohl nicht eindeutig zu sagen. Gute Haltungsbedingungen und ein reichliches Nahrungsangebot dürften sich positiv auswirken. Dennoch kann es da bei jeder Kolonie gravierende Unterschiede geben. Ich denke da auch an die Mikro- und Makrogynen-These im Zusammenhang mit Formica fusca.
Mein Rat is dementsprechend, selbst genau hinzuschauen, wie viele große Arbeiterinnen es in der Kolonie gibt, und sich dann grob danach zu richten bei der Auswahl der Futtertiere.

Die Koloniegröße ist da leichter zu beurteilen. Man kann ja einen Blick ins Nest werfen, und grob abschätzen, welche Kapazitäten da noch bei der Arbeiterschaft vorhanden sind. Sind es fast genauso viele Larven wie Arbeiterinnen? Die Kapazität ist fast ausgelastet, hier würde ich empfehlen die Futtertiere möglichst weit verarbeitet anzubieten. Ein Großteil der Arbeiterinnen hängt nur gelangweilt von der Ytong-Decke? Dann auch mal ein paar hartschalige Insekten einstreuen als Beschäftigungstherapie.

Bei mir war es glaub ich so ab 200 Arbeiterinnen der Fall, dass ich problemlos auch mal eine Ladung unzerteilter Mehlkäferlarven verfüttern konnte.


Verena hat geschrieben:Wie lang würdest du im Idealfall die Wege /Schlauchverbindungen wählen um ein gutes Wegenetz zu imitieren?


Eine weitere knifflige Frage :D

Also ich habe nicht so gute Erfahrungen gemacht, was Formica fusca und Schläuche angeht. Die Idealvorstellung ist wohl, dass sie durch die Schläuche flitzen. Leider haben sie das bei mir eher selten gemacht. Im Gegenteil, sie scheinen sich in Schläuchen sehr wohl zu fühlen und legen dort gerne eine Ruhepause ein, oder lassen sich gleich für lange Zeit dort nieder. Auch mit den Steigungen muss man vorsichtig sein, sehr steile Strecken kommen sie nicht hoch. Sie laufen besser auf Glas als auf Plastik. Meine Kletterhilfe in Form eines Fadens hatten sie ja komplett aufgezwirbelt und in der Arena verteilt :huh:.

Wenn du dich davon nicht entmutigen lässt und es trotzdem mit Schläuchen versuchen willst, dann würde ich vielleicht mal einen größeren Durchmesser ausprobieren. Ich habe glaube ich 12/10 Schläuche verwendet. Da könnte man mal auf deutlich größere gehen, vlt sogar auf diese Plastikrohre die es auch gibt. Womöglich zeigen sie da ein anderes Verhalten.

Ich hoffe ich konnte deine Fragen einigermaßen beantworten, sie haben mich auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt :)

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Re: Diskussion zu Formica fusca - Maddio's Haltungserfahrung

Beitragvon Verena » 28. Februar 2018, 20:52

Maddio hat geschrieben:
Wenn du dich davon nicht entmutigen lässt und es trotzdem mit Schläuchen versuchen willst, dann würde ich vielleicht mal einen größeren Durchmesser ausprobieren. Ich habe glaube ich 12/10 Schläuche verwendet.


Hallo Maddio,
Ja, hat mir schon gut geholfen. Und Grübelmaterial gegeben :D

Welchen Schlauch würdest du denn inzwischen verwenden?
Geht um eine Verbindung ohne nennenswerte Steigung.
Hatte überlegt, statt deinem Faden ein GardinenStahlSeil durchzufädeln.

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Re: Diskussion zu Formica fusca - Maddio's Haltungserfahrung

Beitragvon Maddio » 28. Februar 2018, 22:18

Verena hat geschrieben:Hallo Maddio,
Ja, hat mir schon gut geholfen. Und Grübelmaterial gegeben :D

Welchen Schlauch würdest du denn inzwischen verwenden?
Geht um eine Verbindung ohne nennenswerte Steigung.
Hatte überlegt, statt deinem Faden ein GardinenStahlSeil durchzufädeln.

LG, Verena


Ich hatte jetzt an so welche Rohre gedacht:

https://www.antstore.net/shop/de/Bauteile/Roehren/Acrylglas-XT-Rohr---2420mm---1m.html

Die sind dann aber unflexibel und die Anlage erfordert eine gute Planung. Es gibt auch Schläuche in vergleichbaren Größen.

Wenn ich den Platz hätte, würde ich es mal ausprobieren längere Verbindungswege aus solchen Rohren zu bauen. Die Verbindungen zum Nest würde ich dann unverändert belassen, mit den dünnen Schläuchen.

Wenn die Verbindung keine nennenswerte Steigung hat, kannst du eigentlich auch auf eine Kletterhilfe verzichten. Den Draht sollten sie jedenfalls nicht aufzwirbeln können, keine schlechte Idee.

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