Lasius niger seit 2008 - der rückwirkende Bericht

Unterfamilie: Formicinae
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#17 Re: Lasius niger seit 2008 - der rückwirkende Bericht

Beitrag von Skia » 11. Februar 2015, 17:47

29.06.2009

Nun ca. 60-70 Tiere. Das 2. RG ist immer mit 5-8 Tieren besetzt, allerdings befindet sich keine Brut mehr darin. Es wird oft als Zwischenstop für Futter benutzt. In der Farm sind immer mal wieder einzelne Tiere. Evtl. befindet sich beim Bewässerungsschlauch ein Gang an der Hinterwand, kann allerdings auch Zufall sein. Einmal konnte ich eine einzelne Ameise unten im Granulat beobachten.
Hauptaktivität weiterhin spätnachmittags, wenn die Sonne ins Zimmer scheint. Sonst ist teilweise kein einziges Tier draußen
Futter: Spinnen, Fruchtfliegen, Mücken, ca. 4x/Woche.

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#18 Re: Lasius niger seit 2008 - der rückwirkende Bericht

Beitrag von Skia » 11. Februar 2015, 18:03

08.08.2009

Die Ameisen sind nicht mehr zählbar (200????). Beide RGs sind bewohnt, der Schwerpunkt liegt jedoch weiterhin auf dem alten RG. Im neuen lagern eher Eier und kleine Larven.

Mit der Farm gibt's mittlerweile ein Problem: Nach der Entfernung des Deckels ist die obere und mittlere Erdschicht (bzw. das Sand-/Lehmgemisch) komplett ausgetrocknet. Eine kräftige Bewässerung nützte nix, da der Durchzugseffekt von unten nach oben ausblieb. Liegt vielleicht daran, dass ich die Farm vor Anbringen des Ausbruchsschutz nochmals nachgefüllt mit (trockener) Sand-/Lehmmischung nachgefüllt habe; vielleicht klappt die Verbindung zwischen den Erdschichten ja nicht. Der Deckel ist mittlerweile wieder drauf, trotzdem zieht da nicht wirklich was durch. Über dem Sprudelstein, der unten am Bewässerungsschlauch angebracht ist, ist's auch oben halbwegs feucht und in der Mitte hängen Wassertröpfchen an der Wand. Der Rest oben ist strohtrocken, wenn man mit einem Schaschlikspieß reinsticht, rieselt der Sand nach unten durch. Nur im Tongranulat sind etwa auf 2/3 der Länge Wassertropfen erkennbar.
Ich habe die weitere Bewässerung eingestellt, da offenbar sinnlos. Es halten sich auch nur vereinzelt Tiere in der Farm auf. Den Ameisen geht es augenscheinlich gut, es gab bislang keine Todesfälle. Ein im Honig kleben gebliebenes Opfer konnte ich rechtzeitig retten.

Aktivität: Nun v.a. abends und nachts (es ist sehr warm). Zur Kühlung habe ich heute feuchte Watte-Pads auf die RG-Gläser gelegt. Ein Effekt war nicht sichtbar, aber wie sollte er auch.

Futter: Fleisch 5-6 mal/Woche. Überwiegend Spinnen und Fruchtfliegen. Abgekochter und zerhackter Mehlwurm probiert, wird aber nur zäh genommen. Allerdings ist die Futterannahme generell schwankend (von gierig bis sehr langsam). Am liebsten werden Fruchtfliegen und kleine Mücken genommen. Ich habe eine neue Honigsorte (Sommerblüten) eingeführt, die auffällig gut gefressen wird. Die Sommerblüte ist immer komplett verputzt und geht deutlich besser als der bisherige Lindenblütenhonig oder die Futtermischung von Antstore, die ich vom Starterset noch habe.

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#19 Re: Lasius niger seit 2008 - der rückwirkende Bericht

Beitrag von Skia » 11. Februar 2015, 18:04

13.09.2009

Zum Übergang für die Winterpause auf den Balkon gestellt

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#20 Re: Lasius niger seit 2008 - der rückwirkende Bericht

Beitrag von Skia » 11. Februar 2015, 18:06

17.09.2009

Temperatur auf dem Balkon am Morgen (6 Uhr) umd 12 Grad, tagsüber rund 18 Grad. Alle Ameisen befinden sich wieder im alten RG. Eingang ist ziemlich gut mit Sand verschlossen. Dennoch immer noch Außenaktivität.

Futter (Fleisch): nur noch 2-3x/Woche + reduzierte Menge (heute z.B. 2 Fruchtfliegen + 1 Minispinne). Das Futter wird noch angenommen.

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#21 Re: Lasius niger seit 2008 - der rückwirkende Bericht

Beitrag von Skia » 11. Februar 2015, 18:21

5.12.2009

Die endgültige Einwinterung (Kühlschrank) erfolgte Ende September/Anfang Oktober.

Problematisch war, dass der Wassertank im alten RG (in dem sich die Tiere aufhielten) komplett leer war.Da sich alle Tiere bereits in einem Klumpen vor der Watte zurückgezogen hatten, war ein Auffüllen des Tanks nicht mehr möglich. Das kurz zuvor nochmals gereinigte und mit einem frischen Wassertank bestückte 2. RG wurde nicht angenommen.
Bei den Ameisen befindet sich auch Brut (ob Larven oder Puppen ist nicht erkennbar).
Zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit hatte ich die Arena zunächst mit einem Eierbecher voller Wasser bestückt. Nach ca. 1 Woche schwamm 1 tote Ameise im Wasser. Nun habe ich einen Wattepfropfen in den Eingang des RG gestopft, den ich 1x/Woche befeuchte. Dummerweise hängen nun auch immer einige Tiere vorne im RG und ich frage mich, ob die das Wasser nach hinten transportieren und wenn ja, ob das nicht zu viel Energie benötigt bzw. ob hinten überhaupt was ankommt. Zudem haben sie sich die Mühe gemacht, den Eingang zusätzlich mit Sand zu verbauen. Desweiteren wird bei der Bewässerung auch der Arenaboden feucht, und es breitet sich stellenweise hellgrauer Schimmel auf dem Boden aus. Ich mache mir Sorgen, dass der auch ins Glas zieht.

Ich hoffe, die Tiere durchzubringen und möchte sie sobald wie möglich auswintern. Die Farm habe ich mittlerweile geleert und neu eingerichtet. Das Substrat war strohtrocken, allerdings fanden sich in den Tagen nach dem Abkoppeln von der Arena noch 4 Ameisen darin, die ich zu den anderen verfrachtet habe. Offenbar wurde die Farm also doch irgendwie genutzt.
Jetzt fehlt nur noch der Ausbruchsschutz und eine neue, dichte Folie. Der Papprahmen, in den ich bislang die alte Folie eingespannt habe und den ich einfach vor die Glasscheibe gestellt habe, hat sich nicht bewährt. Der verzog sich rasch.

Zudem gab es weitere Verluste: 1 Tier landete beim Abkoppeln der Arena auf dem Teppich und war nicht mehr auffindbar. Ein weiteres wurde bei Einführen des neuen Wattepropfens zerquetscht.

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#22 Re: Lasius niger seit 2008 - der rückwirkende Bericht

Beitrag von Skia » 11. Februar 2015, 18:26

23.12.2009

Bisher keine weiteren Verluste + kein Bodenschimmel mehr. Bewässert wird weiterhin 1x/Woche.

Bei der Farm habe ich den Heißkleberrand erneuert. Bewässert wird diese nun auch 1x die Woche (ca. 2 ml). Sieht ganz gut. Den Deckel halte ich jetzt geschlossen und werde das wohl so beibehalten, um ein nochmaliges Austrocknen zu verhindern. Jetzt fehlt nur die Öl-/Vaselinemischung und die rote Folie. Letztere werde ich erst vor dem Auswintern anbringen, um die Bewässerung besser beobachten können und so (hoffentlich) in den Griff zu kriegen.

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#23 Re: Lasius niger seit 2008 - der rückwirkende Bericht

Beitrag von Skia » 11. Februar 2015, 18:33

16.01.2010

Gestern: Farm-Vorderseite mit roter Folie beklebt (Anmerkung aus heutiger Sicht: da wird jetzt deutlich, dass ich zwar fleißig weitergeschrieben, aber nie mehr die vorherigen Texte gelesen habe). Die Erde ist immer noch feucht, beim Reinstecken eines Schaschlikspießes bleibt der Gang erhalten. Es ist jedoch nicht nass, an der Wand sind keine Wassertropfen. Werde weiterhin 1x die Woche knapp 3 ml Wasser reintun. Ich hoffe, auch durch die Folie das Wasser irgendwie erkennen zu können. Da die Folie mit Tesafilm dicht angeklebt ist, kann ich sie nicht mehr mal schnell zum Guggen abnehmen.

Im Kühlschrank gab's einen weiteren Toten im immer noch vorhanden Eierbecher. Ich habe daher eine Tränke mit Schwamm aufgestellt. Die Masse der Ameisen hält sich im hinteren RG-Teil auf. Dort ist alles schwarz, der Zustand der Tiere lässt sich nicht erkennen. Einige im vorderen Bereich laufen langsam umher.

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#24 Re: Lasius niger seit 2008 - der rückwirkende Bericht

Beitrag von Skia » 11. Februar 2015, 18:37

21.02.2010

Rekordwinter! Es liegen immer noch Schneereste. D.h. die geplante frühere Auswinterung ist nicht möglich. Gestern habe ich die Arena zur Kontrolle (mal wieder) kurz aus dem Kühlschrank geholt: sieht gut aus, die Tiere sind lebendig und bewegen sich träge. Wieder etwas Schimmel vom Arena-Boden entfernt. An den befeuchteten Stellen rund um den RG-Eingang sind immer wieder kleine Schimmelflecken. Ich denke, das sind schimmelnde Futterreste, den Boden kriegt man ja kaum komplett sauber.

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