Manica rubida - Haltungsbericht

Unterfamilie: Myrmicinae
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lollypop
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#1

Beitrag von lollypop » 26. August 2012, 22:11

Für Anmerkungen benutzt bitte diesen Diskussionsfaden!

Während meiner Bergwanderungen rund um das Kleinwalsertal (Österreich) liefen mir relativ viele Gynen von Manica rubida über den Weg.

Die Gyne von der ich hier berichten möchte, stammt vom Muttelbergkopf auf etwa 1900m über normal Null. Es war der 7.7.2012 gegen 15:00 Uhr.
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Inzwischen sind bereits die ersten Larven da und ich entschloß mich, die Gyne in ein kleines Formicarium umzusiedeln, da das Füttern im Formicarium einfacher ist.
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Ich habe das Formicarium (hierfür habe ich das gleiche Modell von I*ea benutzt, wie hier) erstmal nur mit Torfmoos ausgestattet, da Torfmoos die Feuchtigkeit gut hält und das einer der Faktoren zu sein scheint, der recht wichtig ist.
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Nach dem Einsetzen in das kleine Becken, ging die Gyne erstmal stundenlang das Becken erkunden, bevor sie wieder ins Reagenzglas zu ihrer Brut zurückkehrte.
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Seit dieser Exkursion ist sie jetzt meist im Reagenzglas und betreibt wieder Brutpflfege.

PS: Kleine Anekdote am Rande: Ich habe ja ein Moorbeet mit Karnivoren im Garten, aus dem ich das Torfmoos entnehme, wenn ich welches brauche. Die Hand voll, die ich für die Manica rubida holte war Teil eines Myrmica rubra Nests, wie ich zum Glück noch rechtzeitig merkte. Als ich das Torfmoos kurz auf den Tisch legte fiel es auseinander und gab unmengen an Arbeiterinnen und Brut frei. Ich habe sie schnell wieder zurück gebracht und mir Torfmoos von einer anderen Stelle des Moorbeetes geholt.
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#2

Beitrag von lollypop » 29. August 2012, 11:25

Kurzer Zwischenbericht.
Die Gyne ist samt Brut aus dem Reagenzglas ins Torfmoos umgezogen.
Einen feuchten Sandbereich habe ich noch nicht hinzugefügt.
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#3

Beitrag von lollypop » 1. September 2012, 19:09

Bei der Manica ist nichts zu sehen, die Mehlwürmer werden brav leer gefressen, aber auch das nur, wenn ich nicht gerade schaue.
Ein klarer Nachteil bei Becken mit guten Versteckmöglichkeiten, aber dafür weniger Stress für die Gyne. und solange sie so gut frisst, gehe ich mal davon aus, daß es ihr gut geht.
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