Messor barbarus schütten Wasser zu

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Messor barbarus schütten Wasser zu

Beitragvon Braint » 10. Februar 2011, 19:31

So wie der Titel schon sagt, schütten meine Messor immer meine Wassertränke zu.
Also das sieht dann so aus, dass sie immer mehr und mehr Lehm/Sand/Erde zusammen tragen und auf das Wasser legen
bis es ausgetrocknet ist....
Das machen sie jetzt schon, ka ca seit 2 Jahren....
2 Fragen, einer ne Ahnung, wie ich das am besten verhindern könnte, ohne ihnen ihr ganzes "Bauspielzeug" wegzunehmen,
was eig auch fast nicht mehr möglich ist und kennt jemand vielleicht nen Grund dafür?
Ich sehe darin keinen Sinn, dass sie die ganze Zeit ihr Trinkwasser zu schütten,
dann nichts mehr haben und panisch rumrennen und neues suchen.... -.-
Danke für eure Hilfe.
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AW: Messor barbarus schütten Wasser zu

Beitragvon DermitderMeise » 10. Februar 2011, 21:13

Hi,
Braint hat geschrieben:So wie der Titel schon sagt, schütten meine Messor immer meine Wassertränke zu.

pöse Mädels! :nono:
Wie sieht denn die Tränke aus?

2 Fragen, einer ne Ahnung, wie ich das am besten verhindern könnte, ohne ihnen ihr ganzes "Bauspielzeug" wegzunehmen,
was eig auch fast nicht mehr möglich ist und kennt jemand vielleicht nen Grund dafür?

Nicht wegnehmen, bau doch eine Tränke, auf die sie gefahrlos ihren Bröselkram abladen können, mal sehen wo das endet. (schiefer Turm von Messorien?) Oder du legst etwas rein, z. B. Porenbeton, so dass die Wasserfläche nicht mehr so "offen" ist.

Grund? Öhm...
Weil
- sie das Wasser dann besser aufnehmen können
- sie Wasser als gefährlich empfinden
- sie nichts Wichtigeres zu tun haben
- sie in absehbarer Zeit dort bauen möchten
- sie Landgewinnung für den Getreideanbau betreiben. Sobald sie Buhnen und Deiche bauen sag Bescheid.
- es so besser schmeckt
- sie dann gleichzeitig wichtige Mineralien und Spurenelemente für das Rundumgutgefühl mit aufnehmen - steigert also u. a. das Darmwohlbefinden [SIZE="1"][1][/SIZE]
- Mama es so will.
Oder eine beliebige Kombination daraus. Wobei ich bei ernsthaftester Betrachtung nur die ersten drei Punkte für die engere Auswahl zulassen würde. :)
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AW: Messor barbarus schütten Wasser zu

Beitragvon Braint » 10. Februar 2011, 22:00

Wie sieht denn die Tränke aus?
http://antstore.net/shop/product_info.php/info/p1422_wasserbrunnen-pt2806.html/XTCsid/81d040e80471aece04ad8aaeb14d5be2

So sieht die Tränke aus. ;)
Vorne sind noch kleine Kieselsteine drin, damit sie mir nicht versaufen....

Nicht wegnehmen, bau doch eine Tränke, auf die sie gefahrlos ihren Bröselkram abladen können, mal sehen wo das endet.
Oh das hab ich schon...
Sie bauen es so hoch wies geht... -.-
Einfach nur nen Erdhaufen aus jux und dollerei...
Ich glaub sie haben echt nichts zu tun...
Hm oder das mit dem Gefährlich...wenn sowas vorkommen kann...?
Weil sie haben damit angefangen, als mal eine Tränke,
dummerweise von mir nicht rausgenommen wurde, beim Transport umkippte und die Arena nen bisschen bewässerte^^
Ka... vielleicht haben ja noch andere Ideen. ;)
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AW: Messor barbarus schütten Wasser zu

Beitragvon Ossein » 11. Februar 2011, 02:01

Also ich, für meinen Teil, denke nicht, dass Du die Ameisen dazu bringen wirst sich gänzlich anders zu verhalten, wenn sie einer Wasserfläche begegnen - es scheint mir einfach speziesübergreifend ein häufig beobachtes Verhalten zu sein.

Jetzt aber zu meinen, zugegebenermaßen spekulativen, Ideen.
Du könntest Dir ja mal überlegen, wofür die Ameisen Feuchtigkeit überhaupt brauchen. Zum einen zur Befeuchtung des Nests, das könnten sie auch mit befeuchteten Seramisbröckchen gut selbst erledigen - oder Du besprühst einen Bereich des Nests, wenn es nötig erscheint.
Ansonsten nehmen Ameisen ja einen Großteil des eigenen Flüssigkeitsbedarfs über die Nahrung auf - so wie viele Tiere - und bei den Messoren würde sich anbieten evtl. die Körner mal durchzufeuchten. Das würde ihnen ja vielleicht auch das Kauen erleichtern - aber ob sie das annehmen weiß ich natürlich nicht.
Ansonsten ist auch hier das Sprühen meist ausreichend, denke ich, da sie bei Bedarf auch die Tröpfchen aufnehmen...
Naja, und wenn Du ihnen dann halt was zum Spielen* und Bauen hinstellen willst, dann machst Du´s halt wie bisher. Offensichtlich hast Du Dir das ja auch ein paar Jahre schon angeschaut, so schlimm wird es also nicht sein.
Ansonsten finde ich die Bemerkungen und den Ratschlag von DermitderMeise sehr richtig, ich kann allerdings auch Seramis zur Befüllung der Tränke empfehlen.

LG, Ossein.

*Jaja, Ameisen spielen natürlich nicht. Sagen Hölldobler/Wilson zumindest ;-))

EDIT: tau13 hat recht, ich hatte die Schimmelgefahr bei den feuchten Körnern außeracht gelassen. Und auch einen Garten in den Kammern können die Messoren nicht brauchen. Spekulationen der Nacht, die keinen Morgen überdauern...*schnief*
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AW: Messor barbarus schütten Wasser zu

Beitragvon tau13 » 11. Februar 2011, 08:13

Hi
Also ich würde sagen das ihr Nest oder besser gesagt ein teil ihres Nestes wohl zu Trocken ist. Meine Messoren haben es am Anfang auch getan, biss ich halt die Haltungsbedingungen geändert habe. Jetzt machen sie es nicht mehr. Ich habe eine Schale als Tränke mit Steinen gefüllt weil sie doch gerne dazu neigen zu Ertrinken.
Was der Ossein gesagt hat mit den Körnern durch feuchten würde ich lassen.
1. Keimen die Körner oder die Samen und je nachdem was für ein Nest du hast kommt das nicht gut.
2: Erhöhte Schimmel Gefahr.
Schimmel Gefahr weil, wie mann es schon sagt sie Lagern die Körner und Samen dass heißt, das die Körner und Samen nicht sofort Verarbeitet werden sondern auch mal eine lange zeit im Lager herumliegen.
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AW: Messor barbarus schütten Wasser zu

Beitragvon Monalisachen » 15. Februar 2011, 18:28

Hi,
ich hatte das ähnliche "Problem" bei meinen Camponotus ligniperda.
Bei ihnen sah das aber ein klein wenig anders aus so das ich das ganze durchaus als Sinnvoll ansah.
Also ich hatte ein kleines Glas Schälchen das ich immer mit Wasser gefüllt hatte, anfangs hatte ich dort noch ein kleines Schwämmchen drin doch als dieses anfing zu schimmeln musste ich es so anbieten.
Meine kleinen Freundinnen haben dann sobald das Schwämmchen nicht mehr da war angefangen die Tannennadeln (die wirklich nur sehr vereinzelt im Formicarium lagen) von überall zusammen zu suchen und immer so 5-8 Stück davon auf den Rand des Schälchens zu tragen und fallen zu lassen, i-wann hatten sie es geschafft das einige so liegen blieben das die eine Spitze im Wasser lag und die andere auf dem Rand im trockenen, und als ein paar so lagen haben sie damit wieder auf gehört und haben die Nadeln als sicheren Pfad runter zum Wasser genutzt.
Als ich das einige male Beobachtet hatte legte ich dann immer schon von mir aus wenn ich das Wasser neu gemacht habe ein paar Nadeln wie gewünscht hin und das ganze hörte auf und meine Meisen waren überaus zufrieden.

Ich denke also sie hatten auf einmal "Angst" als das Wasser so ganz ohne Schutz und so in der Nähe ihres Nestes war und haben das Problem so gelöst, also versuch doch einfach mal ein paar Stöcke oder so so hin zu legen das sie bequem ans Wasser kommen, oder so wie ich es jetzt mache, vorne das Ding wo das wasser rein läuft mit Seramis füllen so das sie die Feuchtigkeit nicht direkt aufnehmen sondern aus dem Seramis saugen.

LG Mona
Solange Menschen denken,
dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen,
dass Menschen nicht denken!
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