Colophonius' Messor minor hesperius (bebildert)

Unterfamilie: Myrmicinae

Colophonius' Messor minor hesperius (bebildert)

Beitragvon Colophonius » 26. Februar 2014, 18:52

Hinweis:
Dies ist ein Haltungsbericht. Diskussion, Kritik und Anregungen bitte nur in den dafür vorgesehenen Diskussionsthread

Hallo Ameisenforum,

nach ein paar Startschwierigkeiten kam heute erneut ein Paket mit Ameisen bei mir an.

[Artsteckbrief folgt, wenn die Forensoftware mich zu "M" bei den Artsteckbriefen lässt, falls jemand zufällig den Link hat mir bitte per PM schicken oder als Mod einfach reineditieren]


Zunächst zu meiner Motivation:
Ich halte jetzt seit knapp einem Jahr Ameisen und muss sagen, dass mir die Tierchen in der Winterruhe sehr gefehlt haben, daher habe ich mich länger über Arten ohne Winterruhe erkundigt. Meine Wahl fiel auf Messor minor hesperius, zum einen, weil ich Granivore spannend finde und zum anderen, da diese Ameise anscheinend nur in Makaronesien vorkommt.
Der Preis war auch human.


Wie gesagt, heute dem 26.02.2014, kamen die Ameisen per Post bei mir an. Etwas argwöhnisch habe ich diesmal die Ameisen - vor allem die Gyne - betrachtet, konnte aber glücklicherweise weder Milben noch irgendwelche Verletzungen entdecken.



Es dürften knapp über vierzig Ameisen sein, meine Zählung kam meist auf vierzig oder einundvierzig. Im Reagenzglas befand sich auch einiges an Brut, vor allem fallen die dicken Larven auf, die schon jetzt größer als meine Lasius niger sind.




Nach der Untersuchung kamen sie flugs in ihr neues Zuhause



und die erste Arbeiterin traut sich aus dem Reagenzglas



Insgesamt wird die Arena munter erkundet, es wird Wasser getrunken,



ein Zophobas-Wurm emsig bearbeitet,



aber ein paar passen auch auf Königin und Brut auf.



Da das Nest schutzlos in der Arena liegt, um die Ameisen in das bereitstehende Ytong-Nest zu locken, sind die Ameisen scheinbar auf der Suche nach einem neuen Nest.

Hier sollen sie hin:


Hier scheinen sie hin zu wollen:


Der Baumstamm war innen trichterförmig ausgehöhlt, ich habe ihn vorsichtig gewaschen, lange abgebacken und dann mit Aquariensilikon die gesamte Öffnung "vollgeklebt" und etwas Sand darauf gelegt. Leider scheinen die Ameisen meine Bemühung nicht zu würdigen, der Baumstumpf wird ausgiebig von den Arbeiterinnen belagert, viele versuchen auch in irgendwelche Ritzen zu kommen (siehe Pfeil).

Eine einzige Arbeiterin konnte ich beobachten, die es in den Verbindungsschlauch zum YTONG-Nest geschafft hat.



Leider verstand sie offenbar nicht, dass sie über die Kordel klettern muss, um das Nest zu erreichen und so brach sie ihre Bemühungen auch recht schnell wieder ab. Aber bei Ameisen gibt es ja vor allem eins zu beachten: Geduldig sein! Die Kleinen schaffen das schon.


Mal sehen, wie sie sich jetzt die Tage einleben, weitere Posts folgen.

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Beitragvon Colophonius » 2. März 2014, 23:47

So,

ein paar Tage sind vergangen, die Kolonie scheint sich gut eingelebt zu haben.

Zunächst hatten sie meinen Protein-Futterplatz-Kronkorken als Körnerdepot auserkoren, worüber ich mich etwas gewundert habe.



Schließlich gibt es dafür doch ein kleines Extra-RG als Kornspeicher.

Das sahen meine Ameisen dann aber auch plötzlich ein und brachten ihre Körner in das RG.



Insgesamt sitzen sie oft in ihrem Nest und kauen auf den Körnern, sehr spannend zu beobachten, leider allerdings für mich nicht möglich zu fotografieren.

Jetzt können sie aber auch besser die Protein-Futterschale für ihre Bestimmung nutzen.



Mhmm, lecker, Zophobas-Larve.
Die Ameisen beißen gemeinsam an den Schnittstellen des Wurm herum und höhlen ihn quasi aus. Die Würmer kommen übrigens auch sehr gut bei meinen Lasius niger an. Mal sehen, ob die auch gefrorene annehmen werden.


Eine Frage stellt sich mir da noch (bitte um Beantwortung im Diskussionsthread ):

Die Ameisen laufen oft über den Sand und versuchen ein Sandkorn zwischen die Mandibeln zu nehmen. Dabei verbiegen sie sich stark und scheinen sich am Ende fast in ihre eigene Gaster zu beißen.
An sich würde mir das keine Sorge machen, aber zwei (minor) Ameisen sind innerhalb dieser Woche gestorben. Ich denke und hoffe, dass das am Versandstress etc. steht und kein böses Omen ist und mit diesem Verhalten zu tun hat.

Viele Grüße

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Beitragvon Colophonius » 9. März 2014, 22:12

So, ein kleines Update.

Ich habe mich entschieden, eine weitere Heizmatte zu kaufen, um damit das Nest zu erwärmen. Die Wahl fiel auf eine 14 W Infrarot-Heizmatte. Sie soll unter dem Ytong-Stein und teilweise an dessen Rückseite befestigt werden, damit der Stein schön erwärmt wird. Ich hoffe, dass das nicht zu viel des guten ist.

Damit ich den Stein sicher von unten erwärmen kann, habe ich eine Art Lade für diesen gebaut, mit vier Seitenausgänge, damit kein Wärmestau entsteht.



Sobald die Matte da ist und das Nest erwärmt, hoffe ich auf einen baldigen Umzug. Sobald der Sommer mein Zimmer stark erwärmt, werde ich die Heizmatte wohl nur kurz betreiben, aktuell aber wohl so zwischen 8 und 24 Uhr.

Das Arbeitersterben hat anscheinend (und hoffentlich!) aufgehört.
Die Aktivität hat etwas nachgelassen, ein Teil der Brut hat sich verpuppt (sehen echt abgefahren aus!) und die Ameisen tragen vor allem Körner ein.

Weitere Zophobas-Würmer werden nicht mehr angenommen, weder vorher gefrorene, noch frische.

Allerdings hat sich irgendwie ein winziger Marienkäfer in das Formicarium verirrt, ich habe echt keine Idee, wie dem das geglückt ist, aber ich werde in Zukunft den Deckel kontrollieren, bevor ich ihn wieder auf das Formicarium lege.

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Beitragvon Colophonius » 18. März 2014, 00:43

Die Heizmatte ist immernoch nicht da und eine weitere Arbeiterin ist gestorben. Es sind jetzt also sechs oder sieben Tote.

Der Berg an Brut mit vielen Larven und ein paar Puppen lässt aber hoffen.


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Beitragvon Colophonius » 22. März 2014, 00:30

Ich war die letzten Tage im Urlaub und daher konnte ich meine Ameisen nicht füttern.
Mein Vater kam am Donnerstag einmal und hat den Ytong bewässert.

Als ich wiederkam, fiel mir sofort auf, dass der Puppenhaufen verschwunden war. Einer groben Zählung folgte die Enttäuschung: sollten in der Zeit so viele Ameisen gestorben sein, dass es sich quasi um eine Nullrechnung handeln sollte?

Dann sah ich eine Ameise, die eine Puppe in ihren Mandibeln trug. Ich habe daraufhin das Formicarium durchsucht und siehe da: recht nah an der Heizmatte befand sich ein Haufen Puppen - scheinbar sollten sie dort gewärmt werden. Durch meine Präsenz schienen sich die Ameisen aber offenbar gestört und brachten die Puppen wieder in Nest.

Zur Belohnung gab es ein Heimchen, welches - nach drei Tagen ohne Proteine - begeistert angenommen und zerschnitten wurde.




Die Ameisen hatten die proteinfreie Zeite damit überbrückt, dass sie deutlich mehr Körner als üblich ins Nest gebracht haben, denn auch Körner enthalten Proteine und sind laut Seifert bei vielen Messor-Arten die einzige Nahrungsquelle.

Jetzt hoffe ich, dass meine kleinen Diven die gefrorenen Heimchen mögen werden (das hier war noch frisch), bei den Zophobas-Würmern waren sie sehr wählerisch.
Mit den Heimchen kam übrigens eine kleine Heizmatte (Heat Wave Desert XS mit 4 Watt) an. Ich wollte ansich eine (viel) stärkere, aber in der Größe habe ich keine gefunden, daher hoffe ich, dass der Temperaturunterschied den Ameisen gefallen wird. Irgendwas wird das ja sicher ausmachen.


Edit:
Wegen kurzem Abstand einfach mal das Update per Edit.
Es scheint heute die erste Arbeiterin bei mir geschlüpft zu sein. Während die Gaster schon recht dunkel ist, ist der Rest noch relativ hell. Es sind mittlerweile auch sehr viele Puppen da, mehr noch als Larven.

Das Heimchen kam sehr gut an, ich habe es heute gegen kleinere, aufgetaute ausgetauscht. Ich hoffe, dass wird von den Gourmet-Messor angenommen. Die aufgetauten Zophobas-Würmer wurden ja verschmäht.

Es ist aber echt beeindruckend, was die Messor minor hesperius mit ihren großen Mandibeln einem armen Heimchen antun können. Es wurde förmlich ausgehöhlt.


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Beitragvon Colophonius » 8. April 2014, 18:55

In der lezten Zeit hat sich viel in meiner Kolonie getan.
Zunächst ging das Arbeiterinnensterben weiter und - das muss ich leider so sagen - es hat nicht aufgehört. Es erinnert mich ein wenig an das Sterben in Matzes HB.

Ich habe mittlerweile für das externe Nest eine kleine Heizmatte, allerdings macht die nicht SO viel. Zusätzlich hatte ich - mehr versehentlich als absichtlich - noch eine größere Heizmatte mit 14 Volt bestellt gehabt. Voller Verzweiflung kam mir eines Nachts die Idee, dass ich die evt. mal unter das Formicarium legen sollte (keine Sorge, das Formicarium steht auf Gumminoppen, die Luft kann also entweichen). Am nächsten Tag stieg die Temperatur dann mittags ( wenn die Matte an ist) auf über 30°C und die Ameisen wurden sehr viel aktiver und räumten die Brut in die Nähe des Reagenzglaseingangs, also näher an den erwärmten Teil.

Zwar hat das Sterben so nicht aufgehört, allerdings ist mittlerweile echt viel Brut geschlüpft, schon am ersten Tag der Erwärmung fand ich die ersten nicht ausgehärteten Arbeiterinnen. Trotz der Verluste (sicher schon so um die 20) ist die Kolonie mittlerweile eindeutig gewachsen.

Die Parameter sind jetzt extrem anders. Die Luftfeuchtigkeit liegt jetzt bei etwa 30% (+-10%), die höchste erreichte Temperatur waren sommerliche 36°C, leider habe ich vergessen die Min/Max-Anzeige zu resetten, daher weiß ich nicht, wie kalt es nachts wird. Ich tippe aber auf etwa 22-24°C.

Ich werde nächste Woche mal ausprobieren, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, vielleicht stoppt das Sterben dann?


Gestern habe ich für die Messor minor hesperius zwei Löwenzahnblüten gesammelt und verfüttert. Ich hatte mich darauf gefreut zu sehen, wie sie die Samen abknipsen. Hin und mal wieder einen, so was zumindest der Plan. Als ich das nächste mal ins Formicarium schaute, hatten sie schon alles abgeknipst und eingetragen. Immerhin weiß ich jetzt, dass sie die gerne mögen.

Obwohl ausreichend Samen vorhanden sind, werden Proteine immer gerne angenommen.



Desweiteren haben sie das Ytongnest entdeckt, ein paar leben quasi permanent drin, wann/ob der Rest wohl nachzieht?



Hier ein paar gut erkennbare "Neulinge". Bin mal gespannt, wann die aushärten, dürften schon ein paar Tage alt sein.




Und auch noch ein paar im Reagenzglas.




Wenn nicht die hohe Sterberate da wäre, wäre ich vollkommen glücklich mit den Ameisen.

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Beitragvon Colophonius » 16. Juli 2014, 22:10

Drei Monate ist es her, dass ich den letzten Beitrag geschrieben habe und in diesen drei Monaten ist einiges passiert.

Durch die weitere Heizmatte wird es jetzt im Sommer im Formicarium oft so um die 40°C (manchmal auch mehr) warm. Die Ameisen stört das nicht, im Gegenteil:
Sie bringen dann ihre Brut nach draußen und sonnen sie, sofern man sie nicht stört.

Die Entwicklung ist rasant, jeden Tag finde ich unausgehärtete Arbeiterinnen und die Kolonie hat mittlerweile auch ein paar wenige Majoren. Es gbit zwar vereinzelte Todesfälle, aber das Wachstum ist viel größer.

Aber seht selbst:



Das YTONG-Nest ist gerade im oberen Bereich schon sehr voll geworden. Ich habe keine Ahnung, wieviele Arbeiterinnen es sind, aber es werden über 200 sein.

Mal im Vergleich ein Bild vom 18.04.










Unten, über einer kleinen Heizmatte, lagert die meiste Brut. Dort ist es etwa 2°C wärmer als im restlichen YTONG, sofern man dem Infrarot-Messgerät trauen kann. Dort lagert auch ein Hauptteil der Körner, da die Stelle am weitesten vom Wassergraben des Nestes entfernt ist. Allerdings wässere ich kaum nicht, biete dafür Vogeltränken an.

Oben, wo auch meistens die Gyne hockt, befinden sich die einige Larven und riesige Berge von Eiern, die man hier leider nicht erkennen kann.



Erst mit extremen Kontrast kann man das wahre Ausmaß erahnen.




Ich werde mir wohl bald Gedanken machen müssen, was für ein Nest als nächstes gebaut werden soll.

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Beitragvon Colophonius » 27. Oktober 2014, 19:19

Über drei Monate ist es her seit dem letzten Update.

In der Zeit hat sich doch einiges getan.

Die Ameisen haben fleißig gefuttert.

Ob Grillen;



Fisch;


(Wobei natürlich auf die richtigen Manieren geachtet wurden. Wer (fr)isst schon die Haut und die Gräten?)



Ganze Nüsse aus einem Nussmix (eigentlich als Knabberei für Filmabende gedacht);



Und sogar eigenartigen Jelly.




Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Kolonie in einem rasanten Tempo wuchs und bald nicht in mehr ihr YTONG-Nest passte und es wurden Alternativen gesucht. Nachdem ich das Becken mit einer Sprühflasche beregnet hatte, ließen die Ameisen noch die Tränken mit Sand auslaufen und bauten einfach im Becken.





Mir war natürlich klar, dass das kein Dauerzustand sein konnte, also wurde angebaut. Als grobes Vorteil diente das alte Messor-Becken von Phillip Gronski ausm Eusozial.

Ganz so schön (oder eher: nicht annähernd so schön) wurde mein Becken zwar nicht, aber ich bin trotzdem äußerst zufrieden, zumal ich meinen „Traum“ von Ameisen, die durch Schläuche klettern, umsetzen konnte.

Hier die gesamte Anlage:

Der Laufweg zwischen den beiden Becken misst fast vier Meter.

Von oben:

Hinten liegt Sand drin, in dem auch sehr viele Ameisen (leider?!) leben und in dem sich offenbar auch der Großteil von sowohl der Brut als auch der Kornkammern befindet.

Die Front.


Links


Rechts



Mittlerweile sind ein guter Teil der Ameisen inklusive der Gyne in die Vorderseite gezogen, obwohl (oder weil?) sie dort von meiner Deckenlampe direkt angestrahlt werden. Aktuell habe ich als Test etwa in der Mitte des Nestes eine rote Folie installiert. Bisher interessiert das die Ameisen überhaupt nicht, obwohl die klimatischen Bedingungen sehr ähnlich sein müssten.


Die Ameisen erweisen sich - lichtunabhängig - als sehr nachtaktiv. Ab ca. 22 Uhr geht das Gewusel los. Dann sind zeitgleich oft mehrere hundert Ameisen unterwegs, was wahnsinnig toll zu beobachten ist.




Ich bin mal gespannt, wie es mit der Kolonie weitergeht, wenn sie so weiter wachsen, dürfte ich innerhalb des nächsten Jahres eine wirklich große Kolonie mit mehreren Tausend Individuen haben. Ich freu mich.

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