Diskussion zum Haltungsbericht: Camponotus nicobarensis

Themen über exotische Ameisenarten.

Re: Diskussion zum Haltungsbericht: Camponotus nicobarensis

Beitragvon Sir Joe » 25. Februar, 2017, 21:22

Ja St_berlin, das habe ich mitbekommen. Ich habe dir doch sogar erst vor etwa einer Stunde auf deine Frage im Diskussionsthread geantwortet.

Dein Nestblock hatte ja noch eine gute Restfeuchte zu Haltungsbeginn. Du hast auch von Kondenswasser an der Scheibe berichtet.

Aber wie gesagt:
Sir Joe hat geschrieben:Das mag bis zu einem gewissen Grad oder ab einer bestimmten Koloniegröße sicher auch der Fall sein aber bei mir zeigt sich grade ein anderes Bild.


Meine Camponotus nicobarensis brauchen wohl grade einen etwas feuchteren Bereich im Nest, sonst wurden sie die Brut nicht genau dort lagern.
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Re: Diskussion zum Haltungsbericht: Camponotus nicobarensis

Beitragvon St_berlin » 25. Februar, 2017, 21:27

Oh das habe ich natürlich mit der restfeuchte nicht bedacht. Da kannst du echt recht haben :)

Woran erkennt man denn eigentlich das die Ameisen etwas "feuchte" haben möchten?
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Re: Diskussion zum Haltungsbericht: Camponotus nicobarensis

Beitragvon Sir Joe » 25. Februar, 2017, 21:33

Ich schätze da hilft nur ausprobieren. Ich habe einfach ein wenig Wasser auf mein Nest gegeben und gemerkt, dass die Ameisen diesen Bereich nutzen um dort die Brut zu lagern.

Mein Nestblock steht komplett fei, selbst zur Heizmatte habe ich einen Abstand von etwa einem Zentimeter. Ich glaube dadurch trocknet das Nest wesentlich schneller aus als zum Beispiel ein internes Nest wie bei dir.

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Re: Diskussion zum Haltungsbericht: Camponotus nicobarensis

Beitragvon Harry4ANT » 10. Oktober, 2017, 18:09

Schönes Update - auf die Idee mit dem Wiegen bin ich nich gar nicht gekommen.
Die Futterreste & Puppenhüllen nicht vergessen bei deinen Überlegungen ^^

Das man den Umzug der Königin verpasst ist ganz klar - das machen sie absichtlich!!! :clap:
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Re: Diskussion zum Haltungsbericht: Camponotus nicobarensis

Beitragvon Sir Joe » 10. Oktober, 2017, 18:28

Zumindest der Müllhaufen, welcher die meisten Futterreste und auch die leeren Kokons beinhaltet, ist ja im alten Nest verblieben und wurde somit nicht mit gewogen. Die wenigen Naschereien, welche sie mit ins neue Nest getragen haben, vernachlässige ich jetzt einfach mal. Für solche Kleinigkeiten ist eine Handelsübliche Küchenwaage auch zu ungenau.
Mich würde aber wirklich interessieren um was für Futterreste es sich bei dem eingetragenen Zeug handelt. Mein Verdacht sind Reste von Heuschrecken oder Mehlkäferpuppen, ich weiß es aber nicht :confused:

Harry4ANT hat geschrieben:Das man den Umzug der Königin verpasst ist ganz klar - das machen sie absichtlich!!! :clap:

Ja das Gefühl habe ich auch :D
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Re: Diskussion zum Haltungsbericht: Camponotus nicobarensis

Beitragvon Ameisenstarter » 30. November, 2017, 22:59

Ein wirklich toller Versuch! :)
Nur nehmen die Ameisen die Frischhaltefolie nicht eventuell auf, beim Vergrößern der Löcher?

Würde ich das mit meinen Nicobarensis machen, dann würde sich die Hälfte der Arbeiterinnen verletzen. Sie sind ziemlich talentiert darin, sich beim Reinkriechen (z.B. In ihr Futter) und dem anschließenden wieder Rauskommen Fühler oder Beine abzuknicken. (Wobei das meist nach wenigen Tagen, teils auch mehreren Stunden, wieder okay ist)

Freue mich auf das Video vom Umzug und auf weitere Updates zu Kolonie.

LG ;)

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Re: Diskussion zum Haltungsbericht: Camponotus nicobarensis

Beitragvon Sir Joe » 1. Dezember, 2017, 16:03

Hallo Ameisenstarter,

freut mich, dass dir das Update gefällt.

Ameisenstarter hat geschrieben:Nur nehmen die Ameisen die Frischhaltefolie nicht eventuell auf, beim Vergrößern der Löcher?

Nein ich denke, davor braucht man keine Angst haben. Die Folie ist als Nahrung gänzlich ungeeignet, den Ameisen geht es nur darum, den Weg ins Innere zugänglich zu machen.

Auch glaube ich nicht, dass die Ameisen sich bei diesem Versuch großartig verletzten können, irgendwas dergleichen beobachten konnte ich jedenfalls nicht. Ameisen sind zwar recht wagemutig und teils auch etwas tollpatschig aber bei diesem Versuch unbeschadet davon zu kommen traue ich ihnen doch zu.

Ameisenstarter hat geschrieben:Würde ich das mit meinen Nicobarensis machen, dann würde sich die Hälfte der Arbeiterinnen verletzen. Sie sind ziemlich talentiert darin, sich beim Reinkriechen (z.B. In ihr Futter) und dem anschließenden wieder Rauskommen Fühler oder Beine abzuknicken. (Wobei das meist nach wenigen Tagen, teils auch mehreren Stunden, wieder okay ist)

Soweit ich weiß, findet bei äußeren Verletzungen von imaginalen Ameisen wie z.B solche am Exoskelett kein Heilungsprozess statt, bei Larven gewissen Arten konnte das schon beobachtet werden, diese haben aber natürlich noch kein Exoskelett. Ist z.B. ein Bein beschädigt, bleibt das auch so.

Ich halte den Versuch also für recht harmlos, du kannst ihn gerne mal nachstellen, entweder schaffe die Ameisen es zum Futtertier vorzudringen oder eben nicht. Eine Verletzungsgefahr schließe ich jedenfalls aus, darüber solltest du dir keine Sorgen machen.

Schöne Grüße

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Re: Diskussion zum Haltungsbericht: Camponotus nicobarensis

Beitragvon Chris Quinn » 3. Dezember, 2017, 11:39

Wollte auch nur noch kurz erwähnen, daß ich die Idee, das alte Nest vorher und nachher zu wiegen, sehr schön finde. Trotz der Ungenauigkeiten könnte es nützliche Informationen liefern, wenn man es auch bei zukünftigen Umzügen beibehält. Ich wünschte, meine wären auch so brav umgezogen!

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