Diskussion zu Camponotus vagus -Maddio's Haltungserfahrungen

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Re: Diskussion zu Camponotus vagus -Maddio's Haltungserfahru

Beitragvon Maddio » 24. Juni 2017, 09:39

Danke. Ich habe nochmal wirklcih alles durchwühlt, aber leider habe ich keine Fotos gefunden. Aber ich habe folgendes gefunden: Meine Hausaufgabe für den Writing-Kurs meines Anglistik-Studiums aus dem Jahre 2010 :D Die Dozentin, welche aus Südafrika kommt, war begeistert von meinem Bericht und ich hatte ihr per E-Mail noch ein paar Fotos aus der Gründungsphase geschickt. Sie hat mir auch von sehr großen Ameisen aus ihrer Heimat berichtet. Leider sind die Fotos nicht mehr dabei, und mein E-Mail Postfach an der Uni ist inzwischen abgelaufen, nachdem ich dort meinen Abschluss gemacht habe. Trotzdem ganz witzig, was man so alles findet ;) :

Homework for Writing course (12th of July) [2010]

Keeping ants as pets

I want to write this review about my quite unusual hobby. For four years I have been keeping wood ants as pets. The species is known as Camponotus ligniperdus and they are the largest ant species in Europe. In the past I have kept other species, too. For example the small black Lasius niger and the red Myrmica rubra, which is known throughout the U.S. as European Fire ant.

What drives a young man to keep an ant colony in his house? Ants are fascinating creatures. They already were inhabiting earth long before mankind appeared and it is probable that ants will still be there when mankind is extinct. The estimated weight of all ants is estimated to exceed the weight of mankind. Ants live in well-organised societies, and different species have specialised to live in extremely diverse habitats. While some species build large anthills and control the climate inside their hill, other species live in trees and build their nest out of leaves which are weaved together.

To keep ants successfully in a formicarium, you will need to learn as much as possible about the biology of ants. You also will have to learn how to create an artificial habitat and conditions under which the given species is living. At this stage I want to make clear that this re-view informs only about European species.

For most European species you will need to provide a nest for the ant colony. This can be an ant farm filled with sand or an aerated autoclaved concrete (AAC) block. I personally only use AAC. AAC can be shaped in form easily, so that you can carve walks and chambers in its surface. Then you glue Plexiglas over the surface so that you can observe the ants breeding in the chambers.

The nest is then connected to the Arena (e.g. a terrarium) by a tube. The ant colony can send out its workers from the nest through the tube to forage for food in the arena. Of course you don’t want the ants to walk around in your room, so you will need some escape-prevention. This can be provided by Talcum powder or PTFE (liquid Teflon) which is applied to the side of the formicarium.

What can you observe when you keep ants and what food do they need? Normally the queen and the brood are in the nest, and the majority of the worker ants are also in the nest and care for the brood and the queen. Animated by the larvae hunger signals (e.g. chemical substances) worker ants forage in the arena for food. The larvae need a lot of protein for their growth. You can feed dead or living insects to provide protein. Workers and the queen need carbohydrates, which the workers usually collect from aphid colonies. Although it is possible to insert aphids in the formicarium, it is much easier to feed them with a honey-water mixture. The last ele-ment which is required is normal water, so that the ants don’t dehydrate.

It is very exciting to observe all the different behaviour schemes and developments of the colony. In contrast to human beings, ants have decided to communicate mainly by chemical substances. They communicate for example where they found food or where they found a suitable spot for a new nest. You can watch how the colony grows and how different sub castes are produced (there are minor, media and major workers).

I hope I have been able to convince the reader in this short text that keeping ants is a very interesting and also scientific hobby. It is a small world with its own laws which is directly under our feet. If you make an effort to squat down your reward will be an insight and understanding of this small word.

Note: I have sent you a few images of my colony of wood ants. So you can get a better impression of the whole thing if you are interested. These photos are more than three years old and today the colony consists of more than 300 workers (and one queen and brood). Three terrariums are connected via tubes to provide enough space to explore and to forage.

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Re: Diskussion zu Camponotus vagus -Maddio's Haltungserfahru

Beitragvon Ameisenstarter » 5. Mai 2018, 14:59

Schön, dass es der Kolonie gut geht und wirklich interessant anzusehen.

Das nur die kleineren Arbeiterinnen mitmischen kommt mir von meinen Camponotus nicobarensis ziemlich bekannt vor :rolleyes:. Obwohl es seit Monaten erste Medias und Majore gibt, hat sich noch kein einziger wirklich aus dem Nest gewagt, geschweige denn bei der Jagd mitgeholfen.

Freue mich auf weitere Updates.
Liebe Grüße :)

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Re: Diskussion zu Camponotus vagus -Maddio's Haltungserfahru

Beitragvon Maddio » 6. Mai 2018, 22:09

Hallo Ameisenstarter,

Vielen Dank für Dein Interesse am HB :)

Die Major-Arbeiterinnen zeigen sich bei mir hin und wieder schon in der Arena. Meist tun sie dies, wenn der Raum vorher dunkel war. Also z.B. über Nacht gehen sie in die Arena und wenn ich dann Morgens ins Becken schaue sind sie noch da und gehen dann mit den ersten Sonnenstrahlen ins Nest zurück.

Zuletzt waren sie auch in der Arena, wenn es dort Versteckmöglichkeiten gab, vorzugsweise aus Holz. Momentan gibt es solche Versteckmöglichkeiten nicht bei mir. Das erleichtert die Reinigung des Beckens ganz enorm muss ich sagen. Denn auf dem Aquarienholz was ich letzte Saison im Becken hatte, können die Ameisen sich wirklich gut verstecken, in kleinen Löchern und in den kleinsten Ritzen. Zum Säubern müsste ich dann immer das ganze Holzstück rausnehmen. Vlt stelle ich es ihnen bald wieder rein, aktuell habe ich aber Gefallen an der einfachen Handhabung einer Arena ohne Verstecke gefunden.

Heute Nachmittag war auch sogar eine Major-Arbeiterin bei Tageslicht in der Arena unterwegs. Manchmal zeigen sie sich dann doch.

LG Maddio

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Re: Diskussion zu Camponotus vagus -Maddio's Haltungserfahru

Beitragvon Kalinova » 7. Juni 2018, 19:29

Hallo Maddio,
das sieht ja wunderbar aus bei deinen C. vagus :clap:

Ich finds auch immer wieder witzig, wie einzelne Arbeiterinnen es schaffen, sich mit "einlagern" zu lassen. Die Arbeiterin unten im Bild kommt da wohl erstmal nicht mehr raus und muss warten bis wieder umgeschichtet wird. Sieht reichlich unbequem aus :D. Vlt versteckt sie sich aber auch nur, um nicht noch mehr arbeiten zu müssen ;)


Ich habe sogar die Theorie, dass das Absicht ist. Kann das selbst bei meinen Ameisen häufig beobachten, eigentlich in jedem "Brutberg" sind zwischen drin Arbeiterinnen. Womöglich prüfen sie dort, ob die Verhältnisse für die Brut passen. In der Natur könnte aufsteigendes Wasser zB. bei Regen Nestgebiete für bestimmte Brutstadien unbrauchbar/weniger gut geeignet machen. Oder einfach ob eine Puppe fertig ist um "geschlüpft zu werden" oder schlicht Larven versorgt werden müssen.

Gruß Kalinova
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Re: Diskussion zu Camponotus vagus -Maddio's Haltungserfahru

Beitragvon Maddio » 9. Juni 2018, 16:00

Hi Kali,

Kalinova hat geschrieben:das sieht ja wunderbar aus bei deinen C. vagus :clap:


Danke, ja sie entwickeln sich wirklich klasse, bin mehr als zufrieden :). Wann gibt es mal wieder ein Update von deinen C. cosmicus? Würde mich drüber freuen!

Kalinova hat geschrieben:Ich habe sogar die Theorie, dass das Absicht ist. Kann das selbst bei meinen Ameisen häufig beobachten, eigentlich in jedem "Brutberg" sind zwischen drin Arbeiterinnen. Womöglich prüfen sie dort, ob die Verhältnisse für die Brut passen. In der Natur könnte aufsteigendes Wasser zB. bei Regen Nestgebiete für bestimmte Brutstadien unbrauchbar/weniger gut geeignet machen. Oder einfach ob eine Puppe fertig ist um "geschlüpft zu werden" oder schlicht Larven versorgt werden müssen.


Da könntest du Recht haben. Vielleicht ist es in der Tat ein evolutionär festgelegtes Verhalten. Ich denke da z.B. an Blattschneiderameisen der Gattung Atta, wo beim Transport von Blättern zum Nest oft kleine Arbeiterinnen oben auf den Blättern reiten, um diese gegen parasitäre Buckelfliegen zu schützen. Möglicherweise haben wir es bei dem "Einlagern" von Arbeiterinnen mit einem vergleichbaren, einprogrammierten Verhalten zu tun.

LG Maddio

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Re: Diskussion zu Camponotus vagus -Maddio's Haltungserfahru

Beitragvon Kalinova » 11. Juni 2018, 19:44

Danke der Nachfrage. Hier ein kurzer Vorgeschmack.

Meine kleine Kleinen machen sich so gut, dass ich grade an einer neuen Anlage bastel.
Effektiv fehlt nur noch das Nest (und Zeit dafür). Sobald ich damit fertig bin gibt es ein vermutlich recht großes Update. :)
Ich bin mir noch nicht ganz sicher wie ich die Alte effizient in die neue Anlage integrieren kann, vermutlich muss ich zunächst das Nest anschließen und hoffen, dass die Arena dann weniger überlaufen ist um dann diese umzustellen. Die Kolonie wird zu ihrem jetzigen 1m Schlauch noch einen zusätzlichen 4m Schlauch bekommen und am Ende dann 2 Arenen und ein großes Nest zur Verfügung haben. :cool:
Das reicht dann hoffentlich erstmal :rolleyes:

Gruß Kalinova
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Re: Diskussion zu Camponotus vagus -Maddio's Haltungserfahru

Beitragvon Moriquendi » 22. Juni 2018, 11:34

Hallo Maddio,

ich habe diesen Sommer auf Sardinien selbst eine C. vagus - Königin nach dem Schwarmflug vor dem sicheren Tod durch benachbarte Ameisennester bewahrt und mitgenommen. Wie bewertest du dein Farm-Korknest Setup? Auf dem Bildern sieht es wirklich nach einer sehr übersichtlichen und sauberen Variante aus. Ich hatte ebenfalls vor, diese Kombination in den nächsten Jahren zu wählen, sollte die Kolonie entsprechende Größen annehmen. Würdest du es empfehlen? Bewässerung überlässt du vermutlich in Gänze den Ameisen?

Viele Grüße
Mori

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Re: Diskussion zu Camponotus vagus -Maddio's Haltungserfahru

Beitragvon Maddio » 22. Juni 2018, 21:05

Moriquendi hat geschrieben:Hallo Maddio,

ich habe diesen Sommer auf Sardinien selbst eine C. vagus - Königin nach dem Schwarmflug vor dem sicheren Tod durch benachbarte Ameisennester bewahrt und mitgenommen. Wie bewertest du dein Farm-Korknest Setup? Auf dem Bildern sieht es wirklich nach einer sehr übersichtlichen und sauberen Variante aus. Ich hatte ebenfalls vor, diese Kombination in den nächsten Jahren zu wählen, sollte die Kolonie entsprechende Größen annehmen. Würdest du es empfehlen? Bewässerung überlässt du vermutlich in Gänze den Ameisen?

Viele Grüße
Mori


Hallo Moriquendi,

Glückwunsch zum Fund!

Ich bin hochzufrieden mit der Kombination aus Glasfarm und Korkeinsatz. Es hat beides seinen Preis, aber bei der hochwertigen Verarbeitung erachte ich diesen als angemessen. Ich habe seit kurzem eine zweite Farm (samt Korkeinsatz) angeschlossen, im nächsten Update folgen Bilder dazu.

Also habe ich jetzt zwei Farmen begutachten können und die Verarbeitung bei beiden ist schlicht makellos. Nicht vergessen, eine Verschlusskappe mitzubestellen. Diese gibt es in zwei Ausführungen, eine sehr günstige aber luftdichte, und eine mit sehr feinen Schlitzen, die zwar etwas mehr kostet, dafür aber luftdurchlässig ist und wovon ich mir eine entschieden bessere Belüftung der Farm erhoffe. Alternativ kann man die Farm auch mit einem Schlauchstück mit einer Schraube bzw. Gewindemade drin verschliessen, das hatte ich so zuerst gemacht (weil Kappe vergessen zu bestellen ;) ).

Aus meiner Sicht bleibt nichts zu wünschen übrig, die Farmen sehen überaus edel aus und passen auch perfekt zu den Becken. Der Standfuß ist super und sorgt dafür, das die Farmen nur schwer umzukippen sind. Der Einblick ist beim verwendeten Glas rundum uneingeschränkt und ohne optische Verzerrungen möglich.

Von den Korkeinsätzen habe ich jetzt auch zwei. Das Design hat sich ein klein wenig verändert. Die Kammern sehen jetzt noch mehr naturnah aus. Für mich das wichtigste bei den Einsätzen: Sie sind garantiert unbehandelt und passen perfekt in die Farm. Auch optisch können sie sich sehen lassen. Letztendlich können die C. vagus nach Belieben ihr Nest verändern und sich durch den Kork arbeiten. Das haben sie bei meiner ersten Farm inzwischen zu Genüge gemacht und z.B. mehrere neue Eingangslöcher geschaffen. Aber auch Kammern und Gänge, teilweise auch auf der Rückseite.

Da die Korkeinsätze nicht gerade günstig sind, spricht auch nichts dagegen einen Einsatz z.B. aus Holz selbst zu fertigen, wenn man es günstiger haben möchte. Es dürfte kein Problem sein, zwei Holzplatten entsprechend zu sägen und dann bei der vorderen Platte ein paar Kammern mit der Stichsäge auszuarbeiten. Unbehandeltes Bastelholz gibt es in fast jedem Baumarkt, zumindest grob zuschneiden machen sie meist auch, wenn gewünscht. Das wäre also auch eine Möglichkeit.

Für die ersten Jahre ist bereits eine Farm+Einsatz völlig ausreichend. Ich bin jetzt im vierten Jahr mit der Kolonie und erst jetzt ist eine zweite Farm erforderlich geworden. Wegen des exponentiellen Wachstums werde ich nun aber bald ein noch wesentlich größeres Nest selber bauen, sonst wird es langsam unübersichtlich und auch unpraktisch mit x-Farmen.

In meinem HB kannst du auch sehen, das ich erst ein kleines selbstgebasteltes Holznest benutzt habe. Ein Zwischenschritt, den man einfügen kann, aber wohl nicht muss.

Camponotus vagus sind eine der wenigen Arten, die man erfolgreich komplett trocken im Nest halten kann. Die Kolonie sollte bis sie 15-20 Arbeiterinnen stark ist, auf jeden Fall im RG (mit Wassertank) bleiben. Meine Kolonie ist dann auch direkt in ein trockenes Holznest gezogen, das zeigt schon die Vorlieben der Art. Wenn dann noch etwas beheizt wird, sind sie vollkommen zufrieden. Eine Tränke muss natürlich trotzdem immer zur Verfügung stehen und erreichbar sein, auch in der Winterruhe.

Ansonsten noch wichtig zu erwähnen, C. vagus ernähren sich ausgeprägt zoophag und auffällig wenig trophobiotisch. Selbst bei meiner Kolonie die langsam eine ordentliche Größe erreicht, ist der Appetit auf Honig ziemlich klein, besonders auch im Vergleich mit C. ligniperdus, welche ich früher schon mal gehalten habe. Die haben nämlich riesige Mengen Honig aufgenommen. Dafür können die C. vagus an Insektennahrung nicht genug bekommen. Das ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand, den man betreiben muss, um immer genug Futter bereitzustellen. Derzeit fressen sie pro Woche ca. 10 mittelgroße Heimchen, 20 Fliegen und 10-15 Mehlkäfer (-larven, -puppen, -Imagos), und wahrscheinlich würden sie auch noch mehr nehmen.

Ich hoffe ich konnte deine Fragen so weit beantworten und wünsche Dir viel Erfolg bei der Haltung von C. vagus und vor allem viel Spaß mit diesen sehr aktiven, wunderschönen Ameisen!

LG Maddio

P.S.: Ich würde auch immer eine Heizmatte bei C. vagus empfehlen, nicht im Dauerbetrieb aber ein paar Stunden täglich. Die Tiere sind überaus wärmeliebend.
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