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Sir Joe

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#281

Beitrag von Sir Joe » 30. Oktober 2018, 18:08

Ja diese Infos hatten irgendwie gefehlt, dann würde ich die kleinen Biester auch nicht allzu kalt stellen.
Sag denen mal, dass sie endlich fertig werden sollen, sonst gibt´s von der Gyne Weihnachten noch das nächste Paket :p
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#282

Beitrag von Unkerich » 30. Oktober 2018, 18:15

Hi Sir Joe,
Es sind zwar tatsächlich in erster Linie Larven zu sehen, allerdings sind auch einige Puppen und vereinzelt sogar Eier vorhanden. Einige Puppen lassen sich bei genauem Hinsehen auch auf dem Foto erahnen, hier nochmal markiert:
AF92EC1F-D85F-40E5-AFD4-ADB8A73ECD0D.jpeg

Zudem werden aktuell größere Mengen an Proteinen angenommen denn je, was mich vermuten lässt dass (zumindest einige) Larven scheinbar tatsächlich vorhaben dieses Jahr noch fertig zu werden :braver:

Grüße
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#283

Beitrag von Sir Joe » 30. Oktober 2018, 18:32

Tatsache, die Puppen sind garnicht so leicht zu erkennen bei diesen Haufen aber ja, die haben wohl noch vor sich zu entwickeln. Was machst du wenn sich in einem Monat immer noch Larven verpuppen oder hälst du das für unwahrscheinlich? Irgendwann muss doch mal Schluss sein und man sollte ein wenig Schwund bei der Koloniestärke hinnehmen oder?

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#284

Beitrag von Erne » 30. Oktober 2018, 20:17

Mit der Winterruhe scheint es bei dieser Art nicht ganz so einfach zu sein.
Bei meinen sieht es momentan so aus.

Se.jpg

Soweit ich es irgendwie noch erkennen kann, gibt es nur noch Larven.
Seit etwa fünf Wochen bin ich dabei, sie dazu zu bekommen, dass sie ruhen wollen.
(Über die Zeit langsame Temperaturabsenkungen)
Ohne Temperaturabsenkungen scheint es nicht richtig zu funktionieren.
Diese Art hat ein extremes Vermehrungspotenzial und scheint Nachwuchs aufzuziehen so lange es irgendwie geht.
Letztes Jahr im Frühjahr hatte mein Volk, nach der Auswinterung etwa 20 Arbeiterinnen, Anfang Herbst waren die Arbeiterinnen nicht mehr annähernd zählbar, habe sie auf mehr als Tausend geschätzt.
Durch diese überaus positive Entwicklung und die weitere Aufzucht von Arbeiterinnen, habe ich mich dazu verleiten lassen, sie weiterhin warm bei guter Futterversorgung zu halten.
Lief ganz gut, bis mir etwa Mitte Dezember eine deutlich höhere Sterberate auffiel.

Grüße Wolfgang
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#285

Beitrag von Timmey91 » 5. November 2018, 21:17

Zu dem Beitrag von Ameisenstarter:

Wunderschöne Mantiden! Das ist mein absoluter Favorit unter den Gottesanbeterinnen.
Ich hatte vor Jahren mal welche, und dieses Jahr hatte ich mir auch zwei Jungtiere erstanden. Beide haben sich einwandfrei entwickelt und es lief alles gut. Leider ist mein Männchen kurz vor der Geschlechtreife einfach vom Ast gekippt... morgens lag er tot am Boden. Keine Ahnung warum, vorher lief alles super...
Sehr traurig, ich hätte gerne auch mit den beiden zumindest einmal die Zucht probiert.
Ich wünsche dir viel Erflog und hoffentlich kann er schnell genug abhauen ;)

*Edit: Habe noch Bilder von den beiden gefunden:

Müsste das Weibchen bei der vorletzen Häutung sein
Müsste das Weibchen bei der vorletzen Häutung sein
Das Männchen ein paar Tage Adult
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Liebe Grüße
Timmey91
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#286

Beitrag von Ameisenstarter » 5. November 2018, 22:33

Hallo Timmey91.

Das ist natürlich sehr schade. Ähnliches ist mir ebenfalls passiert. Mein erstes Männchen hat die Subadulthäutung nicht geschafft und ist 2 Tage danach aufgrund der Schwierigkeiten verstorben, woraufhin ich mir ein zweites Männchen geholt hatte.


Danke und liebe Grüße :)

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#287

Beitrag von Unkerich » 7. Januar 2019, 12:58

@Serafine
Wow, das ist ja wirklich beeindruckend!

Andererseits, wenn man M. barbarus in einem derart feuchten Becken mit Pflanzen und vor allem so viel Erde hält, muss man nunmal damit rechnen, dass so etwas passiert.
Ist ja nun doch nicht ganz die passende Unterbringung für eine eigentlich vorwiegend trocknere Gebiete bzw. steppenbewohnende Art :huh:
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#288

Beitrag von Gast » 7. Januar 2019, 13:24

Deshalb macht es auch keinen Sinn bei Arten, die viel graben ein schön bepflanztes Terrarium einzurichten. Das kann man bei klein bleibenden Arten z. B. Ponerinen machen.

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