Aphaenogaster texana Anmerkungen

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Aphaenogaster texana Anmerkungen

Beitragvon Erne » 1. Februar 2019, 23:23

Sicherlich könnte ich Euch mit der Wiederholung gemachter Beobachtungen langweilen, wie z. B.
  • Eier brauchen 7 -8 Tage bis zum Schlupf.
  • Larven 17 – 20 Tage bis zur Verpuppung
  • Puppen 16 – 18 Tage bis eine fertige Ameise das Volk verstärkt.
Ein wichtiger Variationsfaktor dabei, die Temperatur.

Deshalb für Euch heute nur ein paar Bilder.

Aphaenogaster texana _1.jpg

Aphaenogaster texana _2.jpg

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Aphaenogaster texana _7.jpg

Etwas Neues habe ich doch.
Waren es früher kleine Fruchtfliegen, die ich als Proteinfutter gereicht habe, darf es jetzt etwas größer sein.

Aphaenogaster texana _6.jpg

Aphaenogaster texana _8.jpg

Grüße Wolfgang

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Aphaenogaster texana Anmerkungen

Beitragvon Erne » 3. Februar 2019, 12:41

Gucken und untersuchen

Aphaenogaster texana 03.02.2019_1.jpg

nach Haus bringen

Aphaenogaster texana 03.02.2019_2.jpg

Aphaenogaster texana 03.02.2019_4.jpg

zerkleinern

Aphaenogaster texana 03.02.2019_5.jpg

verfüttern

Aphaenogaster texana 03.02.2019_6.jpg

Bei den größeren Larven herrscht Selbstbedienung.
Größere Beute oder wie hier Eigelb, wird von Arbeiterinnen zerteilt und an die Larven gelegt.
Diese haben überaus beweglichere, lange Hälse um gut an ihr Futter zu kommen.
Kleinere Larven werden direkt von den Arbeiterinnen mit Sekreten gefüttert.

Grüße Wolfgang

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Aphaenogaster texana Anmerkungen

Beitragvon Erne » 19. Februar 2019, 16:42

Einfach die Haltung dieser Ameisen, anspruchslos und ohne größeren Aufwand hinzubekommen.
Etwas mehr als unsere normale Raumtemperatur und sie kommen zurecht.
Einzig ihr Nest hätten sie gern etwas wärmer.

Aphaenogaster texana 19.02.2019_1.jpg

Aphaenogaster texana 19.02.2019_2.jpg

Die Arenatemperatur habe ich in der Zwischenzeit auf 24°C abgesenkt.
Das stört sie nicht, schränkt ihre Aktivitäten nicht ein.
Diese sind hauptsächlich in den Morgenstunden und am späteren Nachmittag zu beobachten.
Dazwischen ist es ruhiger.
Unermüdlich sehe ich sie durch die Arena laufend.
Richtig geradeaus bekommen sie nicht und zudem stellt sich mir die Frage, was suchen sie?

Ab etwa 100 Arbeiterinnen wird es allerdings in einer kleineren Anlage unruhiger und so wie sie weiterhin Nachwuchs aufziehen,
drängt sich mir der Verdacht auf, das Aphaenogaster texana später eine große Anlage brauchen.
Schon alleine die Bewegungsfreudigkeit und Schnelligkeit dieser Ameisen wird das erforderlich machen.

Einhergeht ein rasant ansteigender Futterbedarf, 20 Fliegen („Stubenfliegen“) und ein paar kleinere Heimchen sind nicht zu viel.

Aphaenogaster texana 19.02.2019_7.jpg

Fliegen so gegen sie rein

Aphaenogaster texana 19.02.2019_5.jpg
Aphaenogaster texana 19.02.2019_3.jpg

und so kommen sie wieder raus.

Aphaenogaster texana 19.02.2019_4.jpg

Mittlerweile sind sie auch einem guten Tropfen (Zuckerwasser 1:3) nicht mehr abgeneigt.

Aphaenogaster texana 19.02.2019_6.jpg

Zum Abschluss noch ein neues Video.



Grüße Wolfgang

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Aphaenogaster texana Anmerkungen

Beitragvon Erne » 1. März 2019, 18:33

Nachdem es anfangs fast ein Fehlstart geworden ist, ist es jetzt erstaunlich quirlig.
Grob gezählt sind es zurzeit etwa 200 Ameisen.

Gut das sie jetzt nicht mehr besonders wählerisch bei ihrem Futter sind.
Entwickelt sich langsam dahin, dass sie fast alles gebrauchen können.
Selbst Fliegenpuppen, die von manchen Arten nicht als Futter erkannt werden, gehen jetzt.
Aphaenogaster texana 01.03.2019_1.jpg

Etwas länger im kochenden Wasser gelagerte Mehlkäferlarven nehmen sie jetzt auch.
Aphaenogaster texana 22.02.2019_3.jpg

Aphaenogaster texana 22.02.2019_4.jpg

Zerkleinerte Mehlkäferpuppen (gekocht) ebenfalls gerne.
Aphaenogaster texana 01.03.2019_4.jpg

Heimchen, na klar.
Aphaenogaster texana 01.03.2019_5.jpg

Mit jedem Tag wollen sie mehr an Insekten.
Aphaenogaster texana 22.02.2019_1.jpg

Zwischendurch naschen sie gerne (Zuckerwasser).
Aphaenogaster texana 01.03.2019_2.jpg

Zur Abwechslung mal Obst (Apfel) versucht, warum nicht, Interesse besteht.
Aphaenogaster texana 01.03.2019_3.jpg

Allerdings reichte das nur für die enthaltene Flüssigkeit.

Ab und an sind auch die Jüngsten schon daran interessiert, was es außer ihrem Nest noch gibt.
Aphaenogaster texana 01.03.2019_6.jpg


Wird langsam Zeit das ich mich an den Bau eines größeren Nestes mache.

Grüße Wolfgang

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Aphaenogaster texana Anmerkungen

Beitragvon Erne » 10. März 2019, 00:05

Langsam wird es interessant, voll ist sicherlich die passendere Schlussfolgerung.

An die 100 Arbeiterinnen lungern mittlerweile in der Arena herum und warten dass ihr Halter Futter reinwirft.
Futter, schon jetzt nicht mehr wenig, wo da wohl noch hinführen wird? :confused:

Wie ich feststellen musste, dort wo es in ihrem Gipsnest feucht ist, knabbern sie.
Pech für die Ameisen, dadurch ist der Wassertank fürs Nest ausgefallen, nicht mehr nutzbar.
Es ist nachzulesen, dass es Ameisenarten gibt die ihr Nest selbst befeuchten, mit der Voraussetzung das ausreichend Wasser angeboten wird.
Notgedrungen müssen sie das jetzt selber herausfinden.
Ordentlich Andrang an der Tränke.
Aphaenogaster texana 09.03.2019_1.jpg

Ob sie damit klar kommen, sich Veränderungen ihrer doch rasanten Entwicklung einstellen, es wird sich zeigen.

Aktueller Nesteinblick.
Aphaenogaster texana 09.03.2019_2.jpg

Aphaenogaster texana 09.03.2019_3.jpg

Aphaenogaster texana 09.03.2019_4.jpg

Aphaenogaster texana 09.03.2019_5.jpg

Das es sich langsam fühlt, eine längst überholte Einschätzung meinerseits.
Von mir entsprechend eingeordnet und schon ein neues externes Nest am Bauen.
Mit den gemachten Erfahrungen, wäre es unlogisch ein Gipsnest anzubieten.
Etwas Solides, Festes muss her, könnt ihr sicherlich nachvollziehen, ausgebrochene Ameisen, die ins Freie kommen in dem sie sich durchknabbern, wer will das haben.
Schnell war die Idee geboren, ein Beton-Nest dürfte genügend Festigkeit haben um den Mandibeln dieser Ameisen erfolgreich Widerstand zu bieten.
Leider habe ich noch nie Beton-Nester gebaut, mit anderen Worten, keine Ahnung davon. :rolleyes:
Was soll ich weiter schreiben, das ging reichlich daneben, gleich Schiffbruch fabriziert.
Wobei die Betonung auf fabriziert liegt.
Beim Versuch das Nest von der Unterlage zu lösen, ist mir ein Missgeschick passiert, ein Teil abgebrochen.
Nestbau.jpg

Diese Ameisen werden es ihrem Halter sicherlich nicht danken, müssen sie jetzt doch länger auf eine neue Behausung warten.

Mir ist jetzt noch nicht klar, ob das meiner Ungeduld zuzuschreiben ist oder ob es so kommen musste.
Meine Ursachenfindung tappt noch im Dunklen, zwei Theorien drängen sich auf.
Meine Ungeduld, nicht lange genug gewartet zu haben bis eine endgültige Aushärtung erreicht wurde oder zu wenig Zement in der Mischung.
Für zu wenig Zement hätte ich noch eine Entschuldigung, dessen Anteil hatte ich gering kalkuliert weil mir nicht klar ist, ob Zement nicht zu aggressiv auf Ameisen wirkt.

Grüße Wolfgang

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Mit ihrem Umzug geht mein Bericht zu Ende

Beitragvon Erne » 22. März 2019, 23:56

Angekommen in der großen, weiten Welt oder anders beschrieben, sie sind umgezogen.

Aphaenohaster texana 22.03.2019_3.jpg

Was lässt sich daraus ableiten?
Im Prinzip eine einfache Schlussfolgerung, ihr Halter hat es fertig gebracht, eine neues Nest zu bauen und anzubieten.
Nach meiner ersten Pleite, war das irgendwie richtig einfach.
Etwas mehr Zement in der Mischung und etwas mehr Geduld und das Ding lief rund.
Nest.jpg

Ist mein erster Versuch Ameisen einem Zement/Sand Nest zu halten.
Bleibt die Frage, was halten diese Ameisen von so einem Nest, wie entwickeln sich darin?
Zement unbedenklich für ein Nest?
Um das abzuklären war es notwendig, diese Ameisen da rein zu bekommen.
Naja es brauchte nur eine Verbindung von ihrer alten Anlage zur Neuen.
Anlagenverbindung.jpg

Hört sich doch richtig einfach an, was meint Ihr, haben die Ameisen das auch so verstanden?
Zwei Stunden, wirklich nur zwei Stunden und ich konnte beobachten was ich nicht erwartet hatte, emsige Arbeiterinnen die ihren Nachwuchs in einen neuen Lebensraum verfrachtet haben.
Nicht mal ein Tag gebraucht und in ihrer alten Anlage war kaum noch eine Ameise anwesend.
Etwa 10 Ameisen die ich per Hand umquartieren musste, alle anderen waren weg.
Umzugsfaul oder eifrig dabei, schaut Euch die letzten Nestbilder an, reichlich voll, Ameisen sind in der Lage, bei Platzmangel zu reagieren.
Gipsboden, Gipsnest, für mich nicht ihr Ding, ein weiterer Grund für einen schnellen Umzug.
Jetzt leben sie in „Beton“, schauen wir mal wie sich das entwickelt.
Im Nest gibt es momentan in einem kleinen Bereich gut Wärme, wo sie ihren Nachwuchs unterbringen.
Aphaenohaster texana 22.03.2019_4.jpg
Aphaenohaster texana 22.03.2019_5.jpg
Aphaenohaster texana 22.03.2019_6.jpg
Aphaenohaster texana 22.03.2019_7.jpg
Aphaenohaster texana 22.03.2019_8.jpg

Geschätzte Arbeiterinnenanzahl 300 – 350.

Anfangs war ich der Ansicht, Aphaenogaster texana brauchen es richtig warm, momentan die Beobachtung, richtig warm im Nest scheint zu reichen.
In der Arena nur noch Raumtemperatur, 21 – 22°C, damit kommen sie klar.

Haltungsberichte waren, vor etwa 10 Jahren für mich der Renner in den Foren, heute haben sie für mich einen uniformen Charakter, mit anderen Worten, Wiederholungen mit anderen Ameisen und anderen Bildern.

Haltungsparameter, Beobachtungen zur Entwicklung zu dieser Art, alles was ich beobachten konnte, um diese Art erfolgreich zu halten, habe ich hier zusammen getragen.
Was noch kommt oder kommen könnte, Wiederholungen, so wie sie in vielen meinen Berichten nachzulesen sind, nichts mehr was zum Nachlesen begeistern könnte.
Mit der Erkenntnis, das Aphaenogaster texana leicht zu halten sind, beende ich meine Anmerkungen.

Grüße Wolfgang

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