Überwinterung, wenn das Nest in die Arena integriert ist?

Re: Überwinterung, wenn das Nest in die Arena integriert ist

Beitragvon LöniPus » 9. März 2019, 16:45

Formicarius hat geschrieben:Für Einsteiger kann ich auch exotische Camponotus, besonders Camponotus nicobarensis, empfehlen. Die sind meistens sehr robust, brauchen überhaupt keine Winterruhe und können problemlos in integrierten Nestern gehalten werden. Sind in der Anschaffung halt etwas teurer.


Vielen Dank für den Tipp, ich werde mir diese Art auf jeden Fall nochmal genauer anschauen!
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Re: Überwinterung, wenn das Nest in die Arena integriert ist

Beitragvon Harry4ANT » 9. März 2019, 16:54

Messor barbarus ist meiner Meinung nach eine tolle Einsteigerameise.
Vielfältig und interessant bzgl. der Ernährung und der sehr differenzierten Arbeiterkasten. Und man kann sie recht einfach auch mal länger alleine lassen.

Wie schon geschrieben würde ich keine einzelne Königin zur Gründung anstreben sondern eine Jungkolonie mit den ersten Arbeiterinnen.

Vorteil ist auch, dass du nur eine kurze und abgeschwächte Winterruhe hast, d.h. es reicht aus das Nest bzw. Becken von ca. Nov bis Februar in einen unbeheizten Raum (ca. 15 Grad +/-5) zu stellen. Sie stellen in dieser Zeit ihre Aktivität auch nicht völlig ein, so dass es auch da noch was zu beobachten gibt.

Ich bin Fan von Aquarium mit integriertem Ytong Nest bei dieser Art:


Bei der Jagd:


Am Schinken - sieht man schön die Größenunterschiede der Arbeiterkasten:
A.octospinosus_ :verrueckt: _C.cosmicus_ :) _T.nylanderi_ :verrueckt: _C.nicobarensis_ :) _P.megacephala_ :verrueckt: _A.gracilipes_ :) _M. barbarus_ :verrueckt: _C.japonicus_ :) _C.fellah

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Re: Überwinterung, wenn das Nest in die Arena integriert ist

Beitragvon TheDravn » 9. März 2019, 19:54

LöniPus hat geschrieben:Was eignet sich denn bei Messor Barbarus als Nest am ehesten? Denn anscheinend zernagen sie ja vieles, d.h. ich müsste z.B. Yton mit Glas o.Ä. ummauern, richtig? Wie sieht es mit Farmen aus? Werden diese angenommen? Hat ein Messor Barbarus - Halter da evtl. Noch Tipps für mich?


Das geht, durch Glas können die sich nicht beißen, aber man muss dort auf die Verklebungen achten, nimmt man Silikon und ist dieser zu dick an den Glaskanten, können die sich dort auch durchbeißen. Farmen werden auch gerne angenommen, aber bei Messor barbarus ist alles, was buddelbar ist, eine sauerei, dazu gibt es auch ein gutes Beispielfoto hier im Forum, ich weiß nur nicht gerade wo das ist.

Edit: Gefunden
Serafine hat geschrieben:Nur mal so zur Orientierung, das ist was eine KLEINE Messorkolonie (ca. 100 Arbeiterinnen) innerhalb einer Nacht mit einem Becken voller Erde macht:
Dateianhänge
Messor 24h.jpg

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Re: Überwinterung, wenn das Nest in die Arena integriert ist

Beitragvon LöniPus » 10. März 2019, 11:44

TheDravn hat geschrieben: Farmen werden auch gerne angenommen, aber bei Messor barbarus ist alles, was buddelbar ist, eine sauerei, dazu gibt es auch ein gutes Beispielfoto hier im Forum, ich weiß nur nicht gerade wo das ist.


Ich habe gesehen, dass es für Farmen auch Gips, bzw. Betoneinsätze gibt. Was haltet ihr davon? Da gibt es ja dann nicht viel zum umgraben :D
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Re: Überwinterung, wenn das Nest in die Arena integriert ist

Beitragvon TheDravn » 10. März 2019, 12:12

Da gibt es natürlich keine Sauerei, aber auf dauer werden die dann auch angeknabbert und meine persönliche Meinung, solche Einsätze und Farmen sind mir ehrlich gesagt überteuert. Ich baue mir meine externen Nester selber, Gips und YTong lässt sich mit etwas Muskelkraft sehr gut bearbeiten, ein Schraubenzieher reicht um die Gänge und Höhlen zu formen, oder beim Gips das Nest mit Negativvorlage direkt fertig gießen

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