Haltungsbericht: Lasius niger (Sommer 2016)

Unterfamilie: Formicinae

Re: Haltungsbericht: Lasius niger (Sommer 2016)

Beitragvon Chris Quinn » 1. Mai 2019, 12:25

Die Tiere sind munter und aktiv - sie scheinen ihre Königin nicht sonderlich zu missen. Letztens gab es eine Larve als Lebendfutter: wie gewöhnlich war das eine große Aufregung.

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Re: Haltungsbericht: Lasius niger (Sommer 2016)

Beitragvon Chris Quinn » 26. Mai 2019, 17:42

Den Ameisen geht es gut: sie sind aktiv und wuseln immer irgendwo herum.
Ich hatte damit gerechnet, dass die Kolonie langsam wegstirbt, doch weit gefehlt: bisher was kein zahlenmäßiger Rückgang der Arbeiterinnen zu bemerken und ich finde nur ganz selten tote Arbeiterinnen. Damit scheint die Lebenserwartung der Arbeiterinnen länger als von mir vermutet. Aber das soll mir recht sein! Ihr Proteinhunger überrascht mich ebenso.

Wenn die nächste Schwarmzeit kommt, werde ich begattete Gynen in das Formikarium setzten, damit hoffentlich eine adoptiert wird. Darauf freue ich mich schon!
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Re: Haltungsbericht: Lasius niger (Sommer 2016)

Beitragvon Chris Quinn » 30. Juni 2019, 14:49

Brut! Massenhaft Brut! Es grenzt ans blaue Wunder!

Bei einer Routineinspektion habe ich eine große Menge an Larven entdeckt - ich kann mir nicht erklären, woher sie kommt, denn eine Königin kann ich immer noch nicht entdecken. Seit Ende letzten Sommers fehlen sowohl Gyne als auch Brut und nun, ein knappes Jahr später, ist das Nest voller Larven. Andere Brutstadien konnte ich nicht erkennen und überhaupt scheinen die Larven insgesamt etwa gleich weit entwickelt zu sein.

Da denkt man, man hat die Natur fein unter seine Kontrolle gebracht und sicher vor seinen Joch gespannt... und doing, der T-Rex ist ausgebrochen!

Ich weiß, daß Arbeiterinnen mancher Gattungen beim Verlust der Königin unbefruchtete Eier legen können, doch war mein Wissensstand, daß dies nicht auf Lasius niger zutrifft - was ein doppelt und dreifaches cf an meine Bestimmung nötig macht. Sollte es sich also um männliche Geschlechtstiere handeln, habe ich ein häßliches Problem, denn ich habe keine Lust auf einen Schwarmflug in meiner Wohnung. Auch sonst ist meine Anlage eher auf ein langsames Eingehen der Kolonie ausgelegt als ein rasantes Wachstum.

Dieses Sachlage erklärt wenigstens gut den für mich der Kolonie überraschenden Hunger auf Proteine; wobei dieser auch nicht erst seit kurzem aufgefallen ist.
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Re: Haltungsbericht: Lasius niger (Sommer 2016)

Beitragvon Chris Quinn » 1. Juli 2019, 15:07

Nachtrag: Bilder der Wunderbrut.

kammer1.jpg
Ein wenig unscharfe Larve


kammer2.jpg
Ein Haufen schärferer Larven


Eine Königin ist weit und breit nicht zu sehen, obwohl ich mir das Nest mit einer Lupe vorgenommen habe.
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Re: Haltungsbericht: Lasius niger (Sommer 2016)

Beitragvon Chris Quinn » 8. Juli 2019, 11:34

Da ist mir ein schönes Bild des Loch Ness Monsters gelungen:
kammer_l1.jpg

Ein paar Sekunden später....
Da ist mir ein schönes Bild des Loch Ness Monsters gelungen:

Ein paar Sekunden später....
kammer_l2.jpg

... war schon nichts mehr zu sehen.

Es stellen sich mir eine Reihe von Fragen:
Sind das wirklich Flügel oder könnten es auch Reflexe sein? Wo versteckt es sich? Gibt es noch mehr? Hat das Ding auffällig große Augen? Die auf ein männliches Geschlechtstier hindeuten würden?

Letzte Woche habe ich mit einer Lupe ins Nest geschaut und konnte außer Arbeiterinnen nichts entdecken...
... war schon nichts mehr zu sehen.

Es stellen sich mir eine Reihe von Fragen:
Sind das wirklich Flügel oder könnten es auch Reflexe sein? Wo versteckt es sich? Gibt es noch mehr?

Letzte Woche habe ich mit einer Lupe ins Nest geschaut und konnte außer Arbeiterinnen nichts entdecken...
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