Messor...

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HannesXX
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#1 Messor...

Beitrag von HannesXX » 20. November 2011, 22:24

Hi,
ich bin ein Neuling in der Ameisenhaltung ich hab mich bei Antstore umgesehen und hab mich son bisschen in die Messor Arten verguckt aber eignen sich diese überhaupt für Einsteiger? Also ich habe vor, mir mir eine Messor aciculatus Kolonie zu holen!? Bloß weiß ich nicht, ob das die richtige Art ist für den Anfang
Danke im voraus
lg Hannes

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Alex222
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#2 AW: Messor...

Beitrag von Alex222 » 20. November 2011, 22:32

Hey neuling..:bananadancer:
Ich bin auch ziemlich neu hier im Forum. Habe mich schon fast durch das ganze Forum durchgelesen, und musste auch für mich als Einsteiger feststellen dass die Messorarten eher weniger für Einsteiger sind. Dies kann ich dir aber nicht zu 100% bestätigen. Mir wurde auch schon erzählt das vorallem die Messor barbarus für einsteiger geeignet sein soll. Da diese Ameisenart bei den meisten mit zusätzlichen Hilfsmittel (Heitzmatte u Lampe) gehalten wird, ist es sicherlich nich gerade einfach ür einen Einsteiger. Ich hab mich für den Anfang für die Lasius niger entschieden.

Ich hoffe ich konnte dir einwenig helfen..

fehlfarbe
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#3 AW: Messor...

Beitrag von fehlfarbe » 20. November 2011, 23:21

Hi Hannes,

ich kann jetzt nur für Messor barbarus sprechen, da ich keine anderen Messor Arten besitze. Aber diese Ameisen sind wunderbar für Anfänger geeignet, wenn die Kolonie schon etwas größer ist.
Die Gründung ist oft sehr schwierig und langwierig, da die kleinen Pygmäen (so nennt man die ersten Arbeiterinnen) sehr anfällig sind und schnell sterben.
Kolonien so ab 50 Arbeiterinnen sind dagegen sehr leicht zu halten und gut für Anfänger geeignet. Man sollte sich aber auch im klaren sein, dass viele Messor Arten sehr große Kolonien bilden können. Also am besten immer darauf achten, dass das Formicarium erweiterbar ist.

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zergfanatika
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#4 AW: Messor...

Beitrag von zergfanatika » 21. November 2011, 15:38

Meine erste Art war auch Messor cf. meridionale mit 20 Pygmäen.
Voller Eifer beim Basteln für eine große Arena und supertolles internes ytong Nest, ging dann schlussendlich alles in die Hose...
Bei so geringer Arbeiteranzahl ist die Kolonie einfach zu empfindlich. Die Luftfeuchtigkeit sollte ja bei den europ. Messor Arten eher gering sein, was für mich damals als Anfänger mit bewässertes internem Nest irgendwie unmöglich war, sowie eine konstanten Luftfeuchtigkeit zu halten.

Mit übriggebliebenen 4 Arbeiterinnen habe ich sie ins gute alte Reagenzglasnest umsiedeln lassen und mit kleiner Pralinenbox als Arena dann auf 50 Arbeiterinnen aufgezogen. Erst danach ging es richtig bergauf und siedelten sich in meinen Gipsnest an mit großer Arena.
Sie vermehrten sich in einem Jahr von 4 auf geschätzte 300 - 400.
Heizungen oder Wärmelampen wurden von mir nie verwendet.

Das soll jetzt kein Ratschlag oder Tipp sein, nur ein kurzer Auschnitt aus meiner Haltungserfahrung.

LG

Cephalotus
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#5 AW: Messor...

Beitrag von Cephalotus » 21. November 2011, 16:24

Die meisten Messorarten, gerade die aus Europa oder dem Mittelmeerraum (Nordafrika) sind leicht zu halten und für Anfänger sehr wohl bestens geeignet. Nur M. arenarius sind etwas schwieriger anfangs, über die M. cephalotes kann wohl leider kaum einer berichten.
Durch ihren Kaste der Arbeiterinnen ist nicht gleichförmig, sondern zeigt in Größe und/oder Aussehen zum Teil stark variierende Imagines. Diese Unterkasten werden als Minor, Media und Major bezeichnet, eine Sonderform bilden die Soldaten. Die Bezeichnungen Minor, Media und Major sind nicht festgelegt und werden häufig nach Ermessen verwendet">Polymorphismus (unterschiedlich große Arbeiterinnen) sind sie zudem auch interessanter als eine Lasius, wobei das nur meine persönliche Auffassung ist. Da gibt es natürlich auch Leute, die das anders mögen.

Grüße
Ceph
C. largiceps (50+), Camponotus singularis (200+), Messor cehphalotes (600+), Pachycondyla impressa (1), Pachycondyla villosa (150+), Paraponera clavata (110+), Pheidole noda (500+)

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eat more plastic
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#6 AW: Messor...

Beitrag von eat more plastic » 22. November 2011, 18:10

Ich bin der Meinung,dass man natürlich nicht immer mit den typischen "Einsteigerarten"(z.B.Lasius niger) anfangen muss,ich empfehle es aber.
Mein Tipp:Kauf dir erst mal eine Lasius sp.,im Frühjahr kannst du dir dann eine Messor zulegen.
Europäische Messors brauchen eine gute Witerruhe(bei Lasius ist dies verzichtbar),also hättest du erst mal nichts von deiner Messor.
Viel Spaß mit deinen baltigen Schützlingen!

tau13
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#7 AW: Messor...

Beitrag von tau13 » 22. November 2011, 19:49

Hallo
Jetzt sich eine Lasius zu kaufen wäre nicht sinnvoll da sie Normalerweise in der Winterruhe sind, genau wie die Europäischen Messor Arten. Eine richtige Einsteiger Art gibt es meiner Meinung nach nicht, klar einige sind einfacher zu halten wie andere, aber wenn man sich richtig Informiert, Vorbereitet und sich im klaren ist was auf einen zukommt wird es schon klappen.
Wenn du dich entschließt eine Europäische Ameisen Art zu kaufen warte bitte biss März oder April.

Flo77
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#8 AW: Messor...

Beitrag von Flo77 » 22. November 2011, 20:09

Also ich habe einen Messor barbarus Kolonie und die halten sich eig. super,ich habe momentan auch kein Zubehör (Heizmatte, etc....) also ich finde sie einfach super^^
Für Rechtschreibfehler haftet meine Tastatur :-)

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