Ektoparasitäre Milben auf Messor barbarus

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Beitragvon Lacy » 26. Juni, 2013, 21:35

Sind denn keine Insekten bekannt, die Milben dieser Größe fressen (und die Ameisen verschonen)?
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Beitragvon sealem » 26. Juni, 2013, 21:45

Vielen Dank für eure informationsreiche Beiträge :)
Die meisten Milben bleiben am Öl kleben. Im Futternapf waren heute weniger Milben als sonst. Habe mir die Kolonie angeschaut und es war alles ok... Ich hoffe das bleibt jetzt so... Es wäre schade, den die kleinen haben extrem viele Eier und Larven. und heute konnte ich sogar 5 puppen entdecken *freu*.
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Beitragvon sealem » 26. Juni, 2013, 22:29

Hallo,

hab im Internet etwas gefunden. Angeblich kann man einige Milbenarten mit Milchsäure bekämpfen? hat da jmd Erfahrungen mit Milchsäure? wenn ja, wie trage ich das auf bei den Ameisen?
http://www.imkereibedarf-bienenweber.de/shop32/26/LinktauschXYZ/varroabekaempfung.htm

Danke :)
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Beitragvon DermitderMeise » 26. Juni, 2013, 22:30

Lacy hat geschrieben:Sind denn keine Insekten bekannt, die Milben dieser Größe fressen (und die Ameisen verschonen)?

In Futtertierzuchten sollen Buffalowürmer (Alphitobius diaperinus - eine kl. Ausgabe von Mehlwürmern) bei Milbenbefall aufräumen; allerdings lässt sich das sicherlich nicht auf die Ameisenhaltung übertragen, denn die B.würmer sind auch hervorragende Bruträuber und werden von Ameisen sicherlich/hoffentlich nicht im Nest geduldet.
Es sind aber wiederum andere Milben (Raubmilben) bekannt, die Milben fressen und für Ameisen/andere Insekten harmlos sein dürften (für Schaben, auch kleinste, sind sie's jedenfalls). Ausprobiert hat das meines Wissens aber noch niemand.

sealem: Dann drücken wir die Daumen dass das so bleibt! :)

edit: s. auch unbedingt: http://www.ameisenforum.de/tutorials/30369-milbenbefall-bek-mpfung.html !
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Beitragvon sealem » 29. Juni, 2013, 17:54

Hall zusammen,

heute ist die Kolonie Messor barbarus angekommen :) .
Es sind insgesamt 1 Königin + 15 Arbeiterinnen. Sie sind richtig klein und schauen gesund aus.

Mfg sealem
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Beitragvon swagman » 29. Juni, 2013, 21:54

Hallo.

DermitderMeise hat geschrieben:Es sind aber wiederum andere Milben (Raubmilben) bekannt, die Milben fressen und für Ameisen/andere Insekten harmlos sein dürften (für Schaben, auch kleinste, sind sie's jedenfalls). Ausprobiert hat das meines Wissens aber noch niemand.



Dazu kann ich etwas beitragen. Habe Dutchy´s schon mal bei zwei Myrmecia Kolonien testweise eingesetzt und keine negativen Beobachtungen gemacht.
Allerdings brauchen auch Raubmilben eine etwas feuchtere Umgebung, daher dürfte ihre Lebenserwartung in den Becken der Myrmecia etwas kürzer ausfallen. Beziehungsweise, können sie sich nicht entsprechend vermehren. Wäre zu bedenken, wenn man versucht Raubmilben gegen andere Milben einzusetzen. Eine Erhöhung der Umgebungsfeuchte kommt nur leider auch den unerwünschten Milben zu gute.
Ach ja, die beiden Kolonien hatten keinen Befall von Milben, daher habe ich nur eine kleine Menge Raubmilben zugesetzt um zu sehen ob diese bei Nahrungsmangel eventuell an die Ameisen oder deren Brut gehen. War nicht der Fall.
Eingesetzt wurden die Raubmilben für einen Befall von schwarzen Schlangenmilben bei meinem Python, hier allerdings auch ohne Erfolg. Letztlich half nur die Ausquartierung der Schlange und Einsatz von Frontline. Mir war nicht wohl dabei, da vor einigen Jahren ein Ameisenhalter seinen gesamten Bestand verloren hatte, vermutlich da dieses Mittel bei seinem Hund angewandt wurde. War damals jedenfalls die einzige plausible Erklärung für das zeitgleiche sterben aller Kolonien.
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Beitragvon sealem » 18. Oktober, 2013, 09:43

Sie leben noch :D

Milben gibt es auch noch genug, sind aber nicht schädlich für die Ameisen:)

Mfg
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Beitragvon NIPIAN » 18. Oktober, 2013, 09:48

Hoi,


Du meinst, dass ektoparasitäre Milben für Ameisen nicht schädlich sind?
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