Messor barbarus - 1x gepusht, 1x barbarisch.

Unterfamilie: Myrmicinae

Re: Messor barbarus - weisellos(?), gepusht und barbarisch.

Beitragvon Safiriel » 25. März 2017, 17:54

Messor! Meine Messor!

Meine "weisellose" Kolonie gedeiht prächtig. Es gibt Larven und Puppen in allen Stadien. Eier sehe ich keine, aber die konnte ich letztes Jahr auch nicht einsehen.
Ansonsten haben sie sich ein neues Hobby gesucht:
Ich habe als unterste Schicht unter dem Sand - Lehm - Gemisch eine Lage Alufolie in der Arena liegen, damit ich den Boden bei Bedarf besser austauschen kann. Tja. Meine Messor barbarus sind nun unter die Blattschneider gegangen. Sie trennen kleine Stücke der Folie ab und tragen sie ins Nest. Ich habe keine Ahnung, was die damit vorhaben.

Die gepushte Kolonie bereitet mir etwas Sorgen. Es gibt nur wenig Brut. Die Arbeiterinnen sind bis auf zwei (eine Pygmäe und eine größere) gestorben. Die Kolonie saß im trockenen RG und weigerte sich umzuziehen. Letzte Woche habe ich mit dem Handy ein Bild gemacht, da buddelten sich Arbeiterin und Gyne gerade unter dem RG ein. Muss das Bild mal suchen.
Inzwischen sind die drei in das neue, abgedunkelte RG mit frischem Wassertank umgezogen. Das lässt mich etwas hoffen.

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Re: Messor barbarus - weisellos(?), gepusht und barbarisch.

Beitragvon Safiriel » 7. Mai 2017, 13:09

Sie explodieren!
Die weisellose Kolonie ist definitiv NICHT weisellos. Keine Ahnung, ob die Adoption doch geklappt hat oder ob die alte Gyne doch noch lebt, ich hab sie nicht gesehen. Die Larven füllen etwa 15x15cm Fläche, ich schätze noch mal halb so groß ist die Fläche mit Puppen. Arbeiterinnen schlüpfen in allen Größen.
Derzeit schleppen sie pro Tag 10 Insekten weg und etwa eine halbe Filmdose mit Körnern.
Messor0517.jpg

Von oben gut zu sehen ist, dass sie die Blume mit Müll gefpllt haben. Überhaupt habe ich nie weniger als 50 Ameisen in der Arena, auch tags um die 10 im Schlauch der zur Ameisenschnellstraße wurde.
Derzeit suche ich nach einer größeren Dose, die klar ist aber flach genug um als Nest eine gute Beobachtung zu ermöglichen. Das Nest wird nicht bis zum Herbst reichen.

Die Gründer erholen sich langsam. Zwar sind sie noch immer nur zu dritt, dafür gibt es Brut in allen Stadien und vereinzelt wird Futter eingetragen. Sie haben den Eingang verkleinert und werden nur alle 1-2 Wochen gestört.

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Re: Messor barbarus - weisellos(?), gepusht und barbarisch.

Beitragvon Safiriel » 21. Mai 2017, 12:07

Liebe Ameisenfreunde, es tut sich was. Es tut sich viel, genauer gesagt haben mich die Messor barbarus bis in die Morgenstunden wach gehalten.

Die gepushte Kleinkolonie ist klein,
läuft aber inzwischen rund, sodass ich mir nun keine Sorgen mehr mache, ob die Gründung gelingt.
Von den Arbeiterinnen, die aus den Puppen aus meiner großen Kolonie geschlüpft sind, ist ja nur noch eine übrig geblieben. Im Vergleich zu den Pygmäen ist sie aber wie eine Media (tatsächlich ist es nur eine größere Minor) und erfüllt auch solche Aufgaben.
Das Reagenzglas haben die Ameisen sich fast komplett mit Sand und Lehm verschlossen. Die Brutkammer ist gerade mal zwei Finger breit.
Bilder gibt es keine, da ich das komplette Setting nur 1x in der Woche berühre um zu füttern oder die Arena zu befeuchten. Das Reagenzglas selbst wird höchstens alle 2 Wochen begutachtet, und zwar nur für Sekunden.
Von all meinen Ameisen reagieren diese am heftigsten auf Erschütterungen und Lichteinfall, das möchte ich ihnen ersparen.Ameisenzähltag:
Königin wohlauf aber nervös, 5 Arbeiterinnen (die neuen nicht mehr ganz so winzig), ca. 5 Puppen, kleines Paket mit Eiern oder kleinen Larven


Jetzt zu der "weisellosen" Kolonie

Ihr erinnert euch, bereits Anfang des Monats begann sie wirklich zu explodieren. Vor einigen Tagen gab es aber immer mehr Hinweise darauf, dass ihnen ihr Nest zu klein wurde.Für mich unfassbar haben sie sich in der Arena die Bedingungen zum Zweignestbau geschaffen.
Die Arena liegt mit Alofolie aus, auf der sich eine feste Schicht gröberer, betonartiger Sandboden befindet. Bereits seit einiger Zeit demontieren sie die Alufolie und verwenden sie zum Bau.
Vor 2 Wochen hatten sie die Dekoblume und das Plastikgras komplett zugekippt. Ich hielt das für eine Art Müllhalde und entfernte das Konstrukt - es war über Nacht wieder da.
Als sie nun bemerkten, dass man den "Sandbeton" auch zum Bauen verwenden kann, wenn man ihn befeuchtet und mit Steckmoos mischt, verwandelten sie die Arena in eine Hügellandschaft von bis zu 4 cm Höhe - natürlich mit Gängen!
Für mich ist das unglaublich, dass sie dazu in der Lage sind, verschiedene Materialien zu kombinieren, um sich anschließend einen passenden Lebensraum zu schaffen.
Ich hatte nie unter 200 Arbeiterinnen in der Arena, also bekamen sie gestern ein neues Nest.

Das neue Nest fasst 2,5l bei einer Grundfläche von 10*20 cm. Es enthält mittig einen kompletten Steckmoosblock. Die schmalen Seiten habe ich mit der Sandmischung befüllt, die breitere mit Erde vom Balkon. Ich DACHTE so könne ich beobachten, wo und wie sie am liebsten wohnen. Fehlanzeige. Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, mach einen Plan. Nach 2h war der Steckmoosblock nicht mehr zu sehen, er war komplett mit Erde abgedeckt. Bereits heute Morgen war die Erde homogen mit Sand durchzogen, und wann immer ich gucke liegen die Gänge woanders.
In der Nacht, so ab 22 Uhr zogen sie um. Unzählige Ameisen auf der Autobahn. In der Arena eine 5 cm breite Straße, im neuen Schlauch ca 100, im kürzeren zwischen 60 und 70 Arbeiterinnen. Brut wurde durch die Gegend getragen und ich blieb die halbe Nacht wach in der Hoffnung die Königin zu sehen. Statt dessen beobachtete ich 2 Junggynen und ein Männchen beim Umzug. Von der eigentlichen Gyne keine Spur. Gewusel ohne Ende.
Erkenntnis der Nacht: Wenn es so viele sind, und so dichte Straßen bilden, haben sie erstaunlich große Ähnlichkeit mit Pheidole. Moment ... Aaah!!!
Gegen halb vier fielen mir die Augen endgültig zu. Im alten Nest kann man nun bis auf den Boden durchgucken. Dieser beherbergt noch immer einige hundert Larven. Generell scheint das Nest teilweise leerer als die Arena. Ich habe eine Vermutung, wo sich die Königinnenkammer befindet, denn nur ein Areal ist noch dicht besetzt. Außerdem machen die Arbeiterinnen Drohgebärden, wenn man dort mit der Taschenlampe hinleuchtet. Gefühlt befindet sich mehr Brut und Kolonie im neuen Nest als im alten.
Ich habe versucht, Bilder zu machen, aber es war für mein Handy einfach zu dunkel. Dazu sind die Viecher so schnell! Ich hab versucht die junge Gyne abzulichten, aber die Zeit um das Handy (neben mir) zu ergreifen und die Kamera anzuschalten war schon zu lang.

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Re: Messor barbarus - weisellos(?), gepusht und barbarisch.

Beitragvon Safiriel » 25. Mai 2017, 12:21

:behappy:
Ich habe SIE gesehen!!! Die Königin.
Das Rätsel ist gelöst! Es ist die ursprüngliche Gründerin der Kolonie und sie trägt noch immer den beschriebenen roten Kopf!

Die Kolonie war also noch nie weisellos.

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Re: Messor barbarus - 1x gepusht, 1x barbarisch.

Beitragvon Safiriel » 3. Juni 2017, 12:53

Messor0617.jpg
Messorarena0617.jpg

Hier seht ihr, wie groß der Unterschied ist zwischen den Bildern vor 4 Wochen und heute.
Nachdem sie ja ein neues Nest haben, werden sie auch eine neue Arena bekommen. Derzeit leeren sie pro Tag etwa eine Vogeltränke an Wasser. Damit befeuchten sie nicht nur ihr Nest, sondern auch den Bodengrund der Arena, mit dem sie dann bauen können. Interessanterweise gibt es einen Bereich, in dem die Körner trocken gelagert werden, und auch einen Bereich indem die quasi anbauen, also einige Körner keimen lassen. Das Gewusel auf dem Bild ist entstanden, weil ich ihnen gerade die leere Tränke weggenommen habe. Es befinden sich aber immer 200 Arbeiterinnen und mehr in der Arena.

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Re: Messor barbarus - 1x gepusht, 1x barbarisch.

Beitragvon Safiriel » 5. Februar 2018, 00:43

Diese Kolonie hat mich letztes Jahr einige Nerven gekostet, weil sie sehr ausbruchsfreudig ist.
Sie haben nicht nur ein kreisrundes Loch in den Schlauch gebissen (wurden durch dickere ersetzt), sondern auch Schwachstellen am Nest gefunden. Da wurde der Deckel angehoben (trotz Klammern), der Kunststoff angenagt, der provisorische Wassergraben zugeschüttet und überbrückt.
Ich hatte ja zwei Gründerkolonien, eine zum Adoptieren und eine falls die Adoption nicht klappt.
Diese zweite Gründerkolonie haben sie gekillt. Natürlich nachdem ich sie verschenkt habe, sie aber noch nicht abgeholt waren.
Die Krönung ist aber das Zweignest, dass sie versuchten unter meinem Bett anzulegen. Über Wochen hatte ich konstant eine gut belaufene Ameisenstraße zwischen dem Wohnzimmer und der Fußleiste hinter meinem Bett. Dabei konnte ich zu dem Zeitpunkt keine undichte Stelle mehr an der Anlage entdecken.

Das Nest habe ich am Ende der WR brutal erneuert:
Deckel auf, Steckmoosblock aus dem alten in das neue Nest (ist eine Arena aus Glas), Deckel drauf und... Heilige sch... wo kommen denn die 3 mm Brut auf dem Dosenboden her, welchen Teil von Winterruhe habt ihr nicht verstanden... Die habe ich dann so vorsichtig wie zügig möglich mit Watte in die Arena gefegt.
Nach kurzer Zeit war alles als wäre nie etwas passiert.
Also. Bis auf die Tatsache, dass sie den Müll und den Darminhalt in die (4 m entfernte) Arena gepackt haben. Keine Spur mehr von der Reinigung im Winter. 3 Tage nach Einzug ins Wohnzimmer.
Dieser Dreck ist nun mein Problem. Ich will ihn weg haben. Aber Ameisen sitzen drauf. Viele. Also wird seither nur noch in der anderen Arena gefüttert, um diese unattraktiv werden zu lassen. Klappt bisher schlicht gar nicht.

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Re: Messor barbarus - 1x gepusht, 1x barbarisch.

Beitragvon Safiriel » 25. Februar 2018, 17:11

Heute ein etwas größeres Update. Eventuell muss ich es aufgrund der vielen Bilder aufteilen.
Es hat noch etwa drei Wochen gedauert, bin die Arena uninteressanter wurde. Dummerweise wurde sie dann noch als Kornspeicher genutzt und vor einigen Tagen begannen sich vermehrt unversehrte Gynen darin aufzuhalten. Sie alle kannten nur ein Ziel: OBEN.

Also habe ich den Schlauch mit Küchenrolle verstopft und die Arena auf den Balkon getragen. Die Kälte sollte die Ameisen verlangsamen und das Einsammeln erleichtern. Wer sich nicht fangen ließ, musste dann über Nacht erfrieren.
kalt.jpg

Bereits am nächsten Morgen wurde klar, dass ich für mein Vorhaben nicht viel Zeit habe: Die Königinnen wollten noch immer raus und nach oben und waren fleißig dabei die Küchenrolle zu zerfleddern. Ein wenig davon kann man auf dem folgenden Bild erkennen.
Ende besser.jpg

Hier noch zwei Bilder vom aktuellen Treiben im Schlauch. Er ist 4m lang und verbindet die erste Arena mit der zweiten.
Körner.jpg
Wand.jpg


Nach einer groben Reinigung mit der Hand habe ich Arena und Inventar kurzerhand in die Spülmaschine gesteckt (45°C). Mit einem feuchten Tuch habe ich nochmal nachgewischt. Alle Spuren konnte ich nicht entfernen, aber es ist kein Vergleich zu vorher.

Die Idee:
Diese Ameisen sind unglaubliche Baumeister und zerpflücken mir jedes Setting in kurzer Zeit. Diesmal sollen sie es sich selbst schaffen. Der Boden wird komplett unbedeckt gelassen, dafür stelle ich Baumaterial zur Verfügung. Meine Theorie: Nach einer Woche ist der Boden bedeckt und ein kleiner Hügel wird sichtbar.
Was werden sie verwenden? Seramis? Feuchten Lehm? Abfall?
Setting.jpg

Und so sieht es aus:
Oben links sehen wir Seramis, richtig nass, und gut nasse Sand-Lehm-Mischung. Das Datum soll als Erinnerung dienen und als Muster Veränderungen schneller sichtbar machen. Der Drache erleichtert das Hochklettern und ist das Maskottchen der Kolonie. Sie haben ihn schon verschoben, einen Hügel unter ihn gebaut, ihn umgestoßen. Mal sehen, was ihm diesmal widerfährt. Im Eierbecher (Schaf) gibt es Kanarienvogelfutter, in den Röhrchen ist die Mischung vom Antstore. Auf dem Teller befindet sich die Proteinmischung aus der gleichen Packung. Die Ameisen wurden nach der Winterruhe einmal mit Körnern und Fliegen gefüttert, aber nun seit über drei Wochen nur noch mit Wasser versorgt. Ich erwartete eine schnelle Straßenbildung zum attraktivsten Futterangebot, vermutlich zu den Proteinen da sie die ja nicht wie die Körner auf Vorrat haben.

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Re: Messor barbarus - 1x gepusht, 1x barbarisch.

Beitragvon Safiriel » 25. Februar 2018, 17:44

25.02.18 13:06 Uhr: Positionierung der Arena und Anschluss des Schlauches
13:10 Eine unfotogene Traube aus Arbeiterinnen (hauptsächlich Media) und Gynen sitzt am Schlauchende und scheint sich nicht herauszutrauen.
13:11 Die ersten beiden Arbeiterinnen trauen sich heraus.
1311.jpg

13:17 32 kleinere Arbeiterinnen erkunden die Arena kreisend, die erste Gyne kommt hinzu. Die Arbeiterinnen scheinen vorsichtig und fast orientierungslos. Es gibt keine alten Pheromonspuren mehr. Die Gyne allerdings läuft geradewegs zu der dem Fenster nächsten Ecke und beginnt nach oben zu klettern. Ich vermute, dass siech diese im Gegensatz zu den Arbeiterinnen eher am Licht orientiert.
1317.jpg

13:25 Drei Gynen kennen nur ein Hobby: Hochklettern und wieder herunterplumpsen.
1325.jpg

13:27 Eine Gyne hat die Proteine entdeckt. Wird nun eine Straße hierher entstehen? Körner und Baumaterial wurden noch nicht bemerkt.
13:34 Etwa 100 Minor und Media, keine einzige Major und 5 Gynen. Es wird eine erste Straße erkennbar - die Scheibe an der Stelle hoch, wo die Gynen immer nur bis zum Paraffinfilm kommen und dann wieder herunter fallen. Eine Gyne hat das Vogelfutter entdeckt, eine andere trinkt am Sand. Warum dort? Am Seramis gibt es mehr Wasser?
1334.jpg

13:41 Die Gyne trinkt noch, eine andere untersucht den Sand. Eine läuft im Schlauch zurück, eine hat den höchsten Punkt am Drachen gefunden, eine untersucht den Sand, eine klettert die immer gleiche Stelle der Straße hoch.
1341.jpg

13:50 Spuren von zerfledderter Küchenrolle, trockenem Sand, Spelzen von Körnern und Steckmoos tauchen auf. Statt das feuchten Materials bringen sie also lieber das trockene an und legen hierfür zusammen über 5 m zurück. Es sind nun 7 beflügelte Gynen.
1350.jpg

13:51 Nach 17 Minuten beinahe regungslosem Kopf in den Sand Stecken scheint der Trinkvorgang abgeschlossen zu sein. Ganz schön lange. Sie erinnert mich mit ihren großen Flügeln und dem dicken "Bauch" an einen Versorgungshubschrauber. Wird sie nun heim ins Nest laufen? Andererseits gibt es in der ersten Arena zwei Wassertränken.
1351.jpg

14:05 Nach einer Stunde wird die Straße nach oben dichter. 2 Minor sind am Kanarienvogelfutter, 4 am Sand. Die erste größere Media, fast Major taucht auf und bewacht den Drachen.
14:36 1,5h nach Anschluss der Arena spielen 8 Gynen ihr Spiel. Rund 150 Ameisen wuseln herum, davon 6 auf dem Sand, 2 am Seramis und eine am Vogelfutter.
1436.jpg

15:45 13 Gynen, plus vier weitere im Schlauch. Primäres Ziel der Arbeiterinnen scheint es, den Boden zu bedecken.
Die schnelle Straße oder großartige Veränderungen im Schlauch haben nicht stattgefunden.
1445.jpg


Ich habe fast eine Stunde geschrieben. So lang das Licht noch ausreichend ist, werde ich noch versuchen stündliche Aufnahmen zu machen, danach nur noch nach größeren Veränderungen.

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