Vorstellung Formicarium T. nylanderi - kompakt und günstig

Zeigt uns euere Anlagen

Vorstellung Formicarium T. nylanderi - kompakt und günstig

Beitragvon Harry4ANT » 11. März, 2017, 19:19

Hi,
wollte kurz ein kompaktes, günstiges und absolut ausbruchsicheres Mini Formicarium für z.B. in diesem Fall Temnothorax nylanderi vorstellen.

Vielleicht interessant für Leute die nur sehr wenig Platz haben und nicht viel investieren wollen oder eine weitere Ameisen Art als Ergänzung halten wollen.

Es besteht aus:

- Frischhaltedose ca. 230 x 170 x 100 mm (Fabrikat EMSA)
- integriertes Holznest aus einer Astscheibe ca. 70x50x20
- 2 RGs für Wasser & Invertzucker und einem kleinem Futternapf (Münzkapsel)

Im Boden der Dose habe ich einen kleinen Gipsboden eingelassen und in diesem die Astscheibe leicht versenkt. Zwei kleine Kunststoffpflanzen und ein Stein (auch fest im Gips) bilden ein bisschen Deko fürs Auge.
In der Astscheibe sind vier Kammern (2x groß, 2x klein) mit Förstnerbohrer eingebohrt mit Gängen verbunden und zur Front hin ein kleiner Eingang gebohrt. Ein kleiner Wassertank und Deckel aus Plexi, sowie eine kleine rote Folie und ein Stück Karton runden das ganze ab.
Der Napf und die RGs sind auch etwas in den Gips eingelassen (Dremel) damit sie stabil liegen und nicht verrutschen.

Im Deckel ist noch ein Loch mit Gaze zur Belüftung und seitlich eine Bohrung für eine spätere Erweiterung, falls nötig.

Vorteil von diesen Dosen ist der absolut dichte Deckel (luftdicht) sowie das super zu bearbeitende Material - auf weiteren Ausbruchschutz kann verzichtet werden. Auch ist das ganze Formicarium transportabel, lässt sich stapeln und beliebig erweitern mit diversen Formen und Größen.

Kostenpunkt des Formicariums ca. 20 € (inkl. Deko) und etwa 1 Stunde Arbeitszeit (Gips trocknet über Nacht).

Die kleine Kolonie Temnothorax nylanderi ist auch kurze Zeit nach dem Öffnen des RGs mitsamt Brut in das Holznest gezogen - hat ca. 5 Minuten gedauert bis der kleine Eingang entdeckt wurde.
Als Futter habe ich, neben Wasser und Invertzucker, einen Tröpfchen Ahornsirup und ein paar kleine Fruchtfliegen angeboten was sie auch sofort entdeckt haben.
Man könnte noch etwas Sand oder anderes material streuen - hab ich in dem Fall mal bewusst drauf verzichtet.

1.JPG

2.JPG

3.JPG

4.JPG

5.JPG


Der Einzug ins Nest (habs fast verschlafen ^^):


Bild von der Kolonie im Nest kommt später - sind vorhin erst reingezogen.

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Re: Vorstellung Formicarium T. nylanderi - kompakt und günst

Beitragvon Harry4ANT » 13. März, 2017, 00:45

Anbei noch Bilder der eingezogenen Kolonie - sie haben sich in einer hinteren großen Kammern niedergelassen, sind erstaunlich relaxed geblieben beim Entfernen der Abdeckung & roten Folie und haben einen schönen Haufen Brut.
Auch einige Fruchtfliegen wurden bereits eingetragen und AhornSirup geschlabbert :) :

IMG_7604.JPG

IMG_7605.JPG

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Re: Vorstellung Formicarium T. nylanderi - kompakt und günst

Beitragvon Chris1985 » 13. März, 2017, 11:13

Klein aber fein.
am besten sind die kleinen RGs
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Re: Vorstellung Formicarium T. nylanderi - kompakt und günst

Beitragvon Serafine » 13. März, 2017, 13:04

Die kleinen RGs gibts in vielen Bastelläden. Die Bastelecke in Esslingen hat die auch.
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Re: Vorstellung Formicarium T. nylanderi - kompakt und günst

Beitragvon trailandstreet » 13. März, 2017, 13:44

Ich verwende grundsätzlich kleine RGs. (10cm lang, ca 11-12mm Innendurchm)
Die meisten sind sowieso zu große dimensioniert.
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Re: Vorstellung Formicarium T. nylanderi - kompakt und günst

Beitragvon Harry4ANT » 13. März, 2017, 15:31

Ja das sind sehr kleine RGs aus Kunststoff, 6 cm lang und innen ca. 8 mm. Der Napf ist wie geschrieben eine Hälfte einer Münzkapsel.
Eine Tränke wäre hier wohl etwas überdimensioniert :-D

Ich verwende grundsätzlich kleine RGs. (10cm lang, ca 11-12mm Innendurchm)
Die meisten sind sowieso zu große dimensioniert.

Bei Arten die etwas größer sind und beheizt nehme ich eher etwas größere RGs oder gar Tränken. Dann hält z.B. Zucker- oder Honigwasser einfach länger ohne zu gammeln oder zu vertrocknen.
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Re: Vorstellung Formicarium T. nylanderi - kompakt und günst

Beitragvon Serafine » 13. März, 2017, 16:02

Haha, mein erstes provisorisches Setup hatte eine ähnliche Box als Grundlage, nur flacher und bei weitem nicht so hübsch :D
P1090513.JPG

P1090526.JPG


trailandstreet hat geschrieben:Ich verwende grundsätzlich kleine RGs. (10cm lang, ca 11-12mm Innendurchm)
Die meisten sind sowieso zu große dimensioniert.

Meine Camponotus (barbaricus) sitzen in einem 30x200mm RG, das ich mit einem zusätzlichen Wattebausch in eine vordere und eine hintere Kammer unterteilt hab. Funktioniert soweit wunderbar, die Königin sitzt samt Brut nur im hinteren Teil und ich kann sogar im vorderen Teil herumwerkeln ohne dass die Königin groß in Panik gerät (war einmal nötig als die Arbeiterinnen getrocknete Überreste von kleinen Grillen nicht durch den Strohhalm bekommen haben - jetzt haben sie nen größeren Strohhalm und es klappt).
Der zusätzliche Vorteil ist dass der Wasservorrat ewig hält (sofern der Verbrauch nicht dramatisch steigt sollte der noch für so 3-4 Monate reichen).
Glas.jpg


Die kleinen hab ich als Zuckerwasserspender genutzt, allerdings mit dem Problem dass die nach 4-5 Tagen anfangen an der Watte Belag zu entwickeln (sind jetzt durch Feeder aus Glas/Plastik ersetzt, die schimmeln nicht).
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Re: Vorstellung Formicarium T. nylanderi - kompakt und günst

Beitragvon Harry4ANT » 14. März, 2017, 01:07

ja sieht nach EMSA aus ;)

Ich find das Material top.


3 große Näpfe und ein Monster Napf ? Was züchtest du da ?
Ist das für die beiden auf dem Schrank ? :irre:
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