Atta sexdens Blog (Kenneth) Fragen, Diskussion & Kommentare.

Diskussions- und Frageforum für bestehende Haltungserfahrungen.

Atta sexdens Blog (Kenneth) Fragen, Diskussion & Kommentare.

Beitragvon Kenneth » 14. Februar 2018, 00:33

Bitte posten Sie alle Ihre Fragen und Kommentare hier, dann wird der Blog selbst so kompakt und informativ wie möglich bleiben. Vielen Dank.

Alle untenstehenden Nachrichten wurden mit Google Übersetzer aus dem Niederländischen ins Deutsche übersetzt. Es kann daher Übersetzungsfehler geben. Entschuldigung dafür

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Re: Atta sexdens Blog (Kenneth) Fragen, Diskussion & Komment

Beitragvon Saskia80 » 14. Februar 2018, 20:57

Leider weiß ich zu wenig über diese Ameisenart und kann so nicht viel zu deinem Setup sagen, aber dennoch finde ich es interessant darüber zu lesen und vielleicht lerne ich ja noch etwas. :)

Ich bin auch sehr gespannt wie es ausgeht, wenn deine Frau von dem "Ameisenschrank" erfährt. :D
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Re: Atta sexdens Blog (Kenneth) Fragen, Diskussion & Komment

Beitragvon Kenneth » 19. Februar 2018, 11:04

Wer weiß, vielleicht kann Ihr Interesse für diese Spezies geweckt werden. Ich wusste auch nichts darüber, aber wenn du viel Erfahrung mit anderen Ameisen hast und in allen Blogs und Artikeln, die man in Foren und im Internet findet, so gut wie möglich einliest, dann findest du dieses Wissen in Kombination mit logisch denke sehr weit.

Ich hatte nie große Probleme mit dieser Spezies ... aber wer weiß das, wenn die Kolonie mehr als 500.000 Arbeiter beschäftigt. Wir werden sehen. Leider kann nicht alles im Internet gefunden werden.

Ich kann dir sagen, dass wir immer noch zusammen sind. Es gab kein Ende unserer 26-jährigen Ehe durch die Ameisen :p
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Re: Atta sexdens Blog (Kenneth) Fragen, Diskussion & Komment

Beitragvon Kenneth » 20. Februar 2018, 17:20

Liebe Leute,

Ich habe eine Frage, die mich für eine Weile beschäftigt. Wenn es um Blattschneider Ameisen geht, lesen Sie auf vielen Websites, dass es unmöglich und riskant ist, eine große Kolonie zu halten. Es entsteht der Eindruck, dass nur Tier- und Schmetterlingsgärten eine Bladsnijders-Kolonie erfolgreich halten können. Auf vielen Websites ist der Ton, wenn es darum geht, diese Art von einer Privatperson zu halten, eher negativ.

Meine große Frage ist nun, da meine Kolonie immer größer wird:
Was ist die Gefahr?
Was kann schiefgehen, wenn die Kolonie wächst?
Welche Probleme werden auf lange Sicht entstehen, wodurch die Kolonie nicht mehr nachhaltig ist?
Ist eine Kolonie von 500.000 Arbeitern so unterschiedlich in der Instandhaltung wie eine Kolonie von 50.000 Arbeitern?


Ich selbst kann nicht an Probleme denken, die nicht lösbar sind. Aber vielleicht übersehe ich bestimmte Probleme.
Wenn ich mögliche zukünftige Probleme kenne, kann ich mich darauf vorbereiten.

Ich höre gern, was Ihre Meinung ist und welche Probleme Sie erwarten. Dann können wir besprechen, für welche Lösungen es da ist und dann kann ich mich darauf vorbereiten.

Danke für Ihren Beitrag.
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Re: Atta sexdens Blog (Kenneth) Fragen, Diskussion & Komment

Beitragvon Harry4ANT » 20. Februar 2018, 17:30

Bzgl. der Problematik mit vielen Blattschneider Arten ist folgender Beitrag vielleicht interessant:

https://www.antstore.net/forum/post56331.html?hilit=35 tonnen#p56331

Daraus ein Zitat zu Atta Arten:
Eben hier liegt das große Problem. Es reicht auf längere Sicht kein wirklich großes Becken für sie aus! In der Natur können bekanntlich ihre Nester 8m tief und 50qm in der Fläche haben! Das können wir nicht mal annähernd zur Verfügung stellen! Und diese Daten sind lediglich das Nest, sie legen noch riesige und weite Straßen an, um ihre Blätter zu beschaffen! Eine große Kolonie Blattschneiderameisen verbraucht jährlich etwa 35 Tonnen Laub. Ich betone, Tonnen, keine 35 Blätter. Habt ihr schon mal ein Blatt gewogen? Dann könnt ihr euch wohl vorstellen, was es mit 35 Tonnen auf sich hat. Alleine diese ganzen Daten sollten schon ausreichen, einen verantwortungsbewussten Halter von dieser Art abzubringen. Alles andere kann ich einfach nicht verstehen.

Wozu kauft man sich eine Art, bei welcher man sich bewusst ist, diese nicht bis "zum Ende" pflegen zu können? Jeder ist sich darüber im klaren, und das ist wirklich traurig. Diese Arten machen mit der Zeit mehr Stress als Spaß, das verspreche ich euch!


Ich persönlich würde jedem eine Blattschneider Art empfehlen die nicht ganz so große Kolonien bildet und selbst da ist es meist nur ein Kompromiss:

Relativ neu ist die Art Acromyrmex echinatior, die angeblich nur ca. 4 Liter Pilz im Maximum anlegt und dementsprechend überschaubar bleibt.
Ob die Aussagen stimmen kann ich nicht sagen.

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Re: Atta sexdens Blog (Kenneth) Fragen, Diskussion & Komment

Beitragvon Kenneth » 20. Februar 2018, 18:53

Okay, ein Problem könnte die große Menge an Blättern sein, die eine erwachsene Kolonie braucht.

Nehmen wir als Beispiel eine Kolonie mit 60 Litern Pilz.

Was ist, wenn Sie sich entscheiden, die Menge der Blätter zu reduzieren, die Sie so viel geben, dass der Pilz beibehalten wird, aber nicht weiter wächst. Das pilz braucht dann nicht mehr und mehr Platz. Außerdem wird sich die Kolonie selbst erhalten, wird aber nicht länger größer.

Ich denke, das passiert unbewusst in vielen unserer anderen Kolonien, wenn wir ihnen zu wenig zu essen geben. Sie nehmen nicht mehr zu und die Brutmenge nimmt auf das Niveau ab, auf dem genügend Nahrung zur Verfügung steht.

Dann ist dieses Problem gelöst? Wir sind absolut nicht verpflichtet, eine Kolonie unkontrollierbar hart zu züchten?

Denken Sie, dass dieses Problem auf diese Weise gelöst wurde?
Wenn ja, welche Probleme gibt es vielleicht mehr bei einer großen Kolonie?
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Re: Atta sexdens Blog (Kenneth) Fragen, Diskussion & Komment

Beitragvon Harry4ANT » 20. Februar 2018, 22:46

Prinzipiell funktioniert es wohl, die Koloniegröße über die Futterzufuhr zu steuern.

Und natürlich kann man die maximale Ausdehnung des Pilzes (und damit auch der Kolonie an sich) begrenzen, indem man einfach kein weiteres entsprechendes Volumen für den Pilz anbietet.

Es gibt einige Halter von Blattschneidern die seit mehreren Jahren ihre Kolonie so künstlich klein halten.

Die Frage ist natürlich ob es unbedingt gut ist eine Haltung anzustreben, wo man von vorne herein weiß, dass man sie nicht mal annähern zu Ende bzw. artgerecht führen kann.
Das muss jeder für sich selbst beantworten.
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Re: Atta sexdens Blog (Kenneth) Fragen, Diskussion & Komment

Beitragvon Kenneth » 21. Februar 2018, 00:47

Ein Problem, an das ich denken könnte, ist die Herausforderung, die Kolonie nicht ausbrechen zu lassen.
Ich kann mir vorstellen, dass wenn die Kolonie weniger Blätter bekommt, um das Wachstum der Kolonie zu begrenzen, die Kolonie alles tun wird, um neue Pflanzen zu finden, und dass sie die Ausbruchsprävention des Aufbaus testen werden.
In meinem neuen Setup, das ich Ihnen später in meinem Blog erzählen werde, habe ich PTFE-Ränder von mindestens 4 cm bis maximal 15 cm in einer trockenen Umgebung (niedrige Luftfeuchtigkeit). Ich verwende kein Talkum oder Paraffinöl und der gesamte Aufbau besteht aus Glas auf Glas ohne Versiegelungsnähte.

Vorbeugung von Ausbrüchen ist daher ein Hauptaugenmerk für größere Kolonien.
Außerdem muss die Kolonie unter Kontrolle gehalten werden, indem mehr oder weniger Blätter angeboten werden.

Eine viel kleinere Kolonie von 500.000 bis 1.000.000 Arbeitern wird zweifellos weit weniger Blätter brauchen als eine Kolonie von 8.000.000 Arbeitern, wie in freier Wildbahn. Wir werden also nicht 35 Tonnen Blätter brauchen, aber die Frage ist, ob die Blätter einer relativ kleinen Kolonie nicht viel Aufwand erfordern.

Es ist daher wichtig, Lebensmittelquellen zu finden, die wir in großen Mengen im Laden kaufen können und die relativ günstig sind.

Kannst du noch an zukünftige Probleme denken?
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