Woran merke ich, dass genügend Futter vorhanden ist?

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Woran merke ich, dass genügend Futter vorhanden ist?

Beitragvon Seikilos » 14. April 2018, 21:50

Hallo zusammen,

es geht mal wieder um meine Camponotus vagus.
Ich habe ja keine Nesteinsicht. Draußen sind je nach Tageszeit und Temperatur bis zu 12 Arbeiterinnen, teilweise sogar leicht größer. Aber nicht so richtig Media.

Aktuell füttere ich täglich zwei mittelgroße Heimchen. Ich geb die in ein Schnapsglas, aus dem sie nicht rauskommen und sehr schnell werden diese entweder zerlegt oder im ganzen in das Nest geschleppt.

Woran merke ich, ob ich zu viel füttere? Tragen die Ameisen dann einfach nicht mehr ein? Oder tragen die das ein und es fängt irgendwann an zu gammeln?
Das Volk nimmt grade wirklich sehr viel Proteine an, auch Kohlenhydrate. Da ich aber nichtmal ein Gefühl habe, wie groß das Volk ist, tu ich mir schwer mit einer Einschätzung.


Danke!
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Re: Woran merke ich, dass genügend Futter vorhanden ist?

Beitragvon Basti87 » 14. April 2018, 21:58

Ich mache es immer so.
So viel bis nix mehr angenommen wird.
Meine Camponotus ligniperdus nehmen täglich so an die 20-30 große Schokoschaben.
Sind aber auch ca 2000-2500 Arbeiterinnen.

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Re: Woran merke ich, dass genügend Futter vorhanden ist?

Beitragvon klebi » 15. April 2018, 16:17

Wobei der Proteinverbrauch immer mit der Anzahl der Larven zusammenhängt, eine Kolonie mit vielen Larven verbraucht dementsprechend mehr Proteine. Probier einfach mal aus, ein geeignetes Maß für die Kolonie zu finden.
LG
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Re: Woran merke ich, dass genügend Futter vorhanden ist?

Beitragvon Antsteak » 24. April 2018, 17:29

Eines der vielen schönen Dinge an Ameisen ist, dass sie sich nicht überfressen.
Wie Basti87 bereits sagte: Füttern, solange etwas angenommen wird.
So merkt man auch schnell selbst, ob die Ameisen gerade einen großen Lavenandrang (viel Hunger) haben oder nicht. Wenn alles mit Gier verspeist wurde, einfach mehr füttern ;)
Wasser sollte es allerdings immer geben. Zuckerwasser biete zumindest ich auch ständig an.
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