Messor barbarus Volk bleibt klein, Kannibalismus?

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Re: Messor barbarus Volk bleibt klein, Kannibalismus?

Beitragvon CptDrake » 11. Juli 2018, 19:48

Die 30 Grad sind einfach weil es die letzten zwei Wochen sehr warm war und ich in einer Dachgeschoss-Wohnung lebe.

Zum füttern hab ich Anfangs Chia Samen gegeben. Habe die auch angenommen und fleissig einen ganzen Teelöffel ins Nest getragen.

Zur Abwechslung auch eine Grassamen Mischung, die wurde auch angenommen.

Nun liegt im Formicarium noch eine kleine Portion vom Futter für kleine messor aus dem antstore. Das wurde scheinbar noch nicht angerüht.

Vor etwas mehr als einem Monat hatte ich in kurzen Abständen 3 Fliegen gefüttert. Die wurden auch angenommen und sofort verspeist.

Später eine Spinne und eine Mücke, wurden beide in den Eingang des Nests getragen und dann nich mehr angerührt.

Zwei weitere Fliegen vor ein paar Tagen wurden ignoriert.
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Re: Messor barbarus Volk bleibt klein, Kannibalismus?

Beitragvon Erne » 11. Juli 2018, 20:03

Die Temperaturen sind leider sehr hoch an manchen Tagen 30 Grad. Luftfeuchtigkeit relativ gering 30%.

Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten die dazu führen dass sich ein Ameisenvolk nicht richtig entwickelt.
Gibt auch einige User die der Ansicht sind, bzw. beobachtet haben, dass Ameisen ihr Nest selbst befeuchten wenn es Wasser, eine Tränke gibt.
Das sowas generell funktioniert, kann ich nicht bestätigen.
Selbst bei Messor barbarus, die aus trockneren Lebensräumen kommen, habe ich keine vernünftigen Entwicklungen hinbekommen können, mit einem nur trockenen Nest.

Wenn ich Dein Setup richtig sehe, liegt ein mehr oder weniger offenes Reagenzglas in einer Arena mit ca. 30% Luftfeuchtigkeit.
Bei mir würden da alle Alarmglocken anschlagen.
Ein Wassertank im RG kann bei derartiger Luftfeuchtigkeit nicht mehr für ausreichend Nestfeuchtigkeit sorgen.

Grüße Wolfgang
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Re: Messor barbarus Volk bleibt klein, Kannibalismus?

Beitragvon Safiriel » 11. Juli 2018, 20:13

Selbst bei Messor barbarus, die aus trockneren Lebensräumen kommen, habe ich keine vernünftigen Entwicklungen hinbekommen können, mit einem nur trockenen Nest.

Stimmt, selbst meine ja inzwischen nicht mehr kleine Messor barbarus Kolonie zieht lieber in den Schlauch oder wo immer es feuchter ist, als ihr Nest zu befeuchten. Welche Feuchtigkeit im Nest wirklich herrscht, ist oft nicht leicht festzustellen. Feuchtigkeit hoch, das bringt schon mal was.

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Re: Messor barbarus Volk bleibt klein, Kannibalismus?

Beitragvon CptDrake » 11. Juli 2018, 20:27

Vielen Dank für den Hinweis. Hab gestern den Sand etwas bewässert, nun ist die Feuchtigkeit direkt auf 70 hoch.

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