Blutiger Anfänger mit erster Kolonie

Allgemeine Fragen und Themen über europäische Ameisenarten.

Re: Blutiger Anfänger mit erster Kolonie

Beitragvon trailandstreet » 19. September 2018, 13:18

Gib ihnen mal Löwenzahn. Momentan gibt es noch genug reife Dolden.
Auf den sind sie besonders scharf.

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Re: Blutiger Anfänger mit erster Kolonie

Beitragvon Serafine » 19. September 2018, 13:22

Möglich, dass sie die kleinen Körner nachts direkt vor Ort verarbeiten. Würde das Nest übrigens ganz abdecken (gefaltetes Stück Papier oder Pappe), bei hellen Lichtverhältnissen können Ameisen rotes Licht recht gut wahrnehmen.

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Re: Blutiger Anfänger mit erster Kolonie

Beitragvon BenVape » 19. September 2018, 15:46

Danke für eure Tipps :) :beer:

Das mit dem Abdunkeln musste kurz warten, eine Minor hat sich grad noch ein bisschen umgeschaut, da wollte ich nicht stören.
Löwenzahn wird nicht einfach, ist bei der Hitzewelle viel verdorrt. Aber ich hab ne Idee wo ich vielleicht noch was finden könnte.
Bisschen abgelegen, ohne Dreck und Abgasbelastung.
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Re: Blutiger Anfänger mit erster Kolonie

Beitragvon BenVape » 20. September 2018, 10:18

Löwenzahn zu finden war gar nicht mal so leicht.....
Alle mir bekannten Naturwiesen waren, wie erwartet, praktisch verbrannt.
Mehr Braun/Grau als Grün, selbst unten am Fluss (Main).

Aber im Garten vom Nachbarn hab ich ein bisschen was gefunden, dürfte reichen für ein erstes "Anschmecken".
Also, wenn die werten Damen aus dem Hause Schnarchmeise irgendwann mal entdecken dass es da was leckeres gibt..... :rolleyes:
(die Insekten-Proteine haben sie auch erst gestern Abend entdeckt....)
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Re: Blutiger Anfänger mit erster Kolonie

Beitragvon BenVape » 20. September 2018, 12:25

Eine Pygmäe ist die erste am Löwenzahn.
Grandioser Anblick wie sie gut 5 Minuten lang verzweifelt versucht den Samen vom Schirmchen abzukneifen. :D
Man könnte zwar auch Verstärkung holen, z.B. die Media die da leichtes Spiel hätte und den ganzen Tag nur im RG herumhockt, aber als Messor barbarus ist man halt auch sturköpfig... :p

Schon irgendwie auffällig, man möchte meinen dass die größeren Meisen sich eher nach draußen trauen um Futter zu besorgen und das Revier zu erkunden bzw. zu sichern, aber bei meinen Mädels sinds eigentlich fast nur die kleinsten die solchen Aufgaben nachgehen.... :confused:
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Re: Blutiger Anfänger mit erster Kolonie

Beitragvon trailandstreet » 20. September 2018, 15:51

Immer wieder ein Schauspiel für sich, der Kampf mit dem Schirmchen. :fettgrins:

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Re: Blutiger Anfänger mit erster Kolonie

Beitragvon BenVape » 20. September 2018, 18:15

trailandstreet hat geschrieben:Immer wieder ein Schauspiel für sich, der Kampf mit dem Schirmchen. :fettgrins:


ABSOLUT! :D
Auch erstaunlich ist wie gut und geschickt die Kleine da in dem Gewirr aus Schirmchen und Stängeln herumklettert.
So beim normalen herumlaufen auf Sandboden wirken Messor barbarus ja gerne mal ungeschickt und tollpatschig, aber beim Klettern in dem Gewirr gehts mit schlafwandlerischer Selbstverständlichkeit.

Mir zwar noch immer ein Rätsel warum genau da keine Verstärkung geholt wird, bzw. von selber mitkommt als die Pyg den ersten Samen ins RG geschleppt hat, aber naja..... :alien:

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Re: Blutiger Anfänger mit erster Kolonie

Beitragvon Serafine » 20. September 2018, 20:32

Ameisen gehen in der Regel erst mit steigendem Alter zu Außentätigkeit über. Die vorhandene Media dürfte in erster Linie zum Schutz der Königin und zum zerkauen von härterer Nahrung eingesetzt werden, gerade letzters ist essentiell für die Kolonie. Ein Verlust der Media wäre für die Kolonie aktuell nicht auszugleichen, deswegen schickt man lieber die leichter ersetzbaren Pygmäen raus.

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