Wiesenplankton

Futtertiere, Futtertierhaltung, Diskussion, sonstige Überlegungen und Ideen

Wiesenplankton

Beitragvon Lufos » 17. März 2019, 17:59

Hallo zusammen,

gibt es beim Sammeln von Futterinsekten in der eigenen Wohnung irgendwelche Tabus? Z.B für Ameisen giftige Käfer/Spinnen? Oder kann ich theoretisch Alles sammeln und einfrieren?

Freundliche Grüße

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Re: Wiesenplankton

Beitragvon Basti87 » 17. März 2019, 19:48

Nicht das ich wüsste.
Ich schmeiß meinen alles rein, was greucht und fleucht.
Solange es nicht unter Naturschutz steht.
Spinnen sind immer der renner
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Re: Wiesenplankton

Beitragvon Ameisenstarter » 17. März 2019, 19:49

Hallo Lufos.

Das einzige wirkliche Tabu sind besonders und streng geschützte Arten. Damit fallen schon einmal alle Bienen und Hummeln weg, viele Schmetterlinge, einige Käfer und noch vieles mehr. Aber da sehe ich auch wenig Sinn als Futtertiere.

Generell ist alles was häufig vorkommt unproblematisch. Fliegen, Spinnen sind da zum Beispiel Kandidaten. Aber auch Lasius niger Gynen werden gerne mal verfüttert (während des Schwarmfluges findet man da ja tausende).

Getötet kommt es wohl hauptsächlich auf den Schutzstatus der Art an, ob ein Verfüttern okay ist. Lebend sind gerade wehrhafte Tiere für kleine Kolonien problematisch.




In jedem Fall würde ich aber eher zu einer eigenen Futtertierzucht raten. Von draußen kann man schon mal was nehmen, oder die Fliege die einem schon den ganzen Tag auf die Nerven geht, aber generell, lieber Mehlwürmer (Mehlkäferlarven), Drosophila etc. verfüttern.


Die Zucht solcher Futtertiere ist nicht schwer, wobei gerade eine Mehlkäferzucht oder ähnliches für kleine Kolonien etwas zu viel Ertrag bringt.

So zumindest meine Meinung.


Liebe Grüße :)

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Re: Wiesenplankton

Beitragvon Lufos » 17. März 2019, 21:19

Danke euch. Ich habe auch Mehlkäferlarven und Drosophila. Aber jetzt wo es wärmer wird, kommt in meiner Wohnung auch das ein oder andere Krabbeltier zum Vorschein, daher die Frage.

Wie sieht es mit Wespen aus? Sind die Giftdrüsen problematisch?
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Re: Wiesenplankton

Beitragvon Ameisenstarter » 17. März 2019, 22:11

Das Gift an sich dürfte kein Problem sein wenn die Wespe tot ist (in der Natur fressen die Ameisen ja immerhin auch Wespen).

Wobei bei Wespen wieder einmal der Schutzstatus problematisch sein kann. Die Schutzstatus von Tieren in Deutschland kann man über WISIA (Wissenschaftliches Informationssystem zum Internationalen Artenschutz) vom BfN überprüfen.


Liebe Grüße :)
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Re: Wiesenplankton

Beitragvon Kuemmerz » 18. März 2019, 05:04

Diverse Raupen und Wanzen sollten auch nicht verfüttert werden, da sie entweder giftig oder über Wehrsekrete verfügen können.
Beim Verfüttern anderer Ameisen kann es passieren dass man Parasiten einschleppt bzw. bringt es deine Kolonie meist in helle Aufruhr wenn sie "Eindringlinge" in ihrem Revier entdecken.
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Re: Wiesenplankton

Beitragvon Lufos » 18. März 2019, 09:09

Nach dem Einfrieren sollte das doch aber alles kein Problem mehr darstellen, oder? Sonst müsste ich ja jrden Käfer vorher identifizieren können.
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Re: Wiesenplankton

Beitragvon Maddio » 18. März 2019, 18:01

Lufos hat geschrieben:Nach dem Einfrieren sollte das doch aber alles kein Problem mehr darstellen, oder? Sonst müsste ich ja jrden Käfer vorher identifizieren können.


Du musst grundsätzlich jeden Käfer (bzw. alle Futtertiere) vorher identifizieren können.

In Fällen wo dir dieses nicht möglich ist, bist du gut damit beraten die Tiere gar nicht erst einzufangen. Wie willst du sonst ausschließen, dass es sich um geschützte Arten handelt, wenn sie dir unbekannt sind?

LG Maddio

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