Diskussionsthread: Sammy's Haltungsbericht (C. barbaricus)

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Re: Diskussionsthread: Sammy's Haltungsbericht (C. barbaricu

Beitragvon Serafine » 24. September 2019, 21:43

Meine waren auch im Winter immer wieder am Zucker, würde was haltbares anbieten (verdünnter Ahornsirup hält bei halbwegs kühlen Temperaturen ungefähr zwei Wochen in einer Gravitationstränke, z.B. von byformica).
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Re: Diskussionsthread: Sammy's Haltungsbericht (C. barbaricu

Beitragvon sammy90 » 28. Oktober 2019, 21:49

Bitte schaut mal in meinen aktuellesten Beitrag (Tag 54) - Die Vorfälle machen mich etwas nervös.
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Re: Diskussionsthread: Sammy's Haltungsbericht (C. barbaricu

Beitragvon Serafine » 29. Oktober 2019, 01:27

Wenn sie mit 4 Arbeiterinnen geliefert wurde ist sie mit Sicherheit von diesem Jahr (2019) - hab meine damals im November mit 4 Arbeiterinnen bekommen, im Oktober des nächsten Jahres waren es schon über 300).

Eine Milbe kann ich im Video nicht erkennen, auch tötet eine einzelne Milbe normalerweise keine Ameise.
Die Wahrscheinlichkeit dass die Fliege mit Pestiziden kontaminiert war (oder der Honig, Manny hat vor ein paar Monaten die meisten seiner C. herculeanus durch belasteten Honig verloren) ist deutlich höher, dagegen hilft auch kein überbrühen. Die Arbeiterin könnte auch einfach ihr Lebensende erreicht hat - dafür wäre es bei der Koloniegröße zwar etwas früh, aber passieren kann sowas immer.

Ich würde das Futter auf komplett sicher umstellen (sprich Zuckerwasser, Protein brauchen sie ohne Brut ja erstmal nicht) und abwarten was passiert, viel mehr kann man im Moment wohl nicht tun. Was die Arbeiterinnen in der Miniarena machen kann ich nicht sagen (möglich wäre dass die große Fliege sie so irritiert hat, dass sie die Umgebung bewachen), aber wenn sie die nächsten Tage überleben, dann sollten sie ich eigentlich wieder beruhigen. Solange die Königin noch unbeeinträchtigte Arbeiterinnen hat ist nichts verloren, die Art kann sich überraschend schnell vermehren.
Meiner Erfahrung nach mögen C. barbaricus auch keine zähen Flüssigkeiten und nehmen die nur im Notfall an.

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Re: Diskussionsthread: Sammy's Haltungsbericht (C. barbaricu

Beitragvon sammy90 » 29. Oktober 2019, 18:10

Meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet und die anderen Arbeiterinnen sind auch am sterben... :(
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Re: Diskussionsthread: Sammy's Haltungsbericht (C. barbaricu

Beitragvon Serafine » 29. Oktober 2019, 21:29

Ich würde auf mit Insektiziden belastetes Futter tippen, die Symptome sehen auch am ehesten nach Vergiftung aus (auch dass alle Arbeiterinnen gleichzeitig betroffen sind spricht dafür).
Bei der geringen Arbeiterinnenzahl ist es durchaus möglich, dass die Königin noch nicht über die Gründungsphase raus ist und generell scheinen die Königinnen von C. barbaricus eher recht eigenständig zu sein - meine hat sich auch bei mehreren assistierenden Arbeiterinnen noch selbst an Spinnen und Fruchtfliegen bedient, wenn die in ihrer Nähe abgelegt wurden.

Würde erstmal keine selbstgefangenen Fliegen mehr verfüttern und auch keinen Honig (der ist fast immer mit Pestizidrückständen belastet), verdünnter Ahornsirup kommt bei der Art super an, auch Zuckerwasser wird gern genommen. Fruchtfliegen und Mikrogrillen aus dem Zooladen (Überschüsse einfach einfrieren) sollte als Proteinlieferanten passen.

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Re: Diskussionsthread: Sammy's Haltungsbericht (C. barbaricu

Beitragvon sammy90 » 29. Oktober 2019, 21:33

Danke, das baut mich etwas auf! Wenn sie noch nicht aus der Gründungsphase raus ist bedeutet quasi, dass sie noch Nahrung selbst aufnehmen kann, oder ?
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Re: Diskussionsthread: Sammy's Haltungsbericht (C. barbaricu

Beitragvon sammy90 » 4. November 2019, 22:15

Hallo zusammen

Kann sich jemand mit Erfahrung mal meinen Eintrag von Tag 61 ansehen und sagen was er vom Verhalten der Königin hält? :)

Danke!
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Re: Diskussionsthread: Sammy's Haltungsbericht (C. barbaricu

Beitragvon Harry4ANT » 4. November 2019, 23:08

Ich persönlich würde dir empfehlen die Königin da vorsichtig rauszunehmen und wieder in ein RG Nest mit Wassertank und kleiner, mit Watte verschlossener Gründungskammer zu setzen.
Anschließend an einem ruhigen abgedunkelten Platz eine verkürzte Winterruhe einleiten; vielleicht Ende Januar die Temperatur wieder langsam auf "normal" Niveau bringen und hoffen das sie dann wieder ein paar Eier legt.

Optional kannst du nach dem Umsetzen noch 2-3 Tage warten ob sie Eier legt im RG aber von der Jahreszeit her ist die Dame eigentlich schon in Winterruhe, wenn sie jetzt noch keine neuen Eier mehr gelegt hat wird sie das wahrscheinlich auch nicht mehr tun.

Hast du zufällig gesehen, dass sie Nahrung (Kohelydr./Eiweiß) aufgenommen hat? Das wäre schon mal ein gutes Zeichen.

Wenn sie dann nach wie vor keine Eier legt aber die verkürzte Winterruhe gut überstanden hat wäre noch eine Option ihr ein paar Puppen unterzujubeln.
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