Anfängerin braucht Antworten um weiter planen zu können.

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Harry4ANT

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#17 Re: Anfängerin braucht Antworten um weiter planen zu können.

Beitrag von Harry4ANT » 18. November 2019, 21:01

Bis eine Kolonie eine solche Größe (10k +) erreicht dauert es, auch bei besten Bedingungen, mehrere Jahre.
Wenn du das von vorneherein nicht willst, wäre es natürlich besser direkt eine andere, kleiner bleibende Art in Betracht zu ziehen.

Bzgl. Laufwegen kann ich dir für später solche Schlauchspiralen empfehlen - so kannst du auf engstem Raum viele Laufmeter "simulieren":
18206_a3733bf51bb0c3be6a0c9b271bc6b72c


ggf würde ich auch Körnerfressende nehmen ( wenn die dann aber auch mal auf lebende Proteine stehen/gehen ).

Messor und co nehmen definitiv auch lebende Insekten usw. an und erjagen diese auch recht gut, gerade im geschlossenen Formicarium.

Bzgl. Gänge und Kammern:
groaye-fur-kammer-und-gange-abstand-zum-wassertank-etc-t33085.html

Da kannst du dann für andere Arten anhand der Größe in etwas ableiten.
A.octospinosus_ :verrueckt: _C.cosmicus_ :) _T.nylanderi_ :verrueckt: _C.nicobarensis_ :) _P.megacephala_ :verrueckt: _A.gracilipes_ :) _M. barbarus_ :verrueckt: _C.japonicus_ :) _C.fellah

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Serafine

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#18 Re: Anfängerin braucht Antworten um weiter planen zu können.

Beitrag von Serafine » 18. November 2019, 21:36

Groß, kleine Kolonie, aggressive Jäger - schau dir doch mal die südamerikanischen und asiatischen Ponerinen an, Pseudoponera/Pachycondyla oder Urameisen wie Harpegnathos saltator/venator (die haben es aber nicht so mit Teamarbeit, genauso wie die Myrmecia sind das eher Einzeljäger).

Körnerfresser/Ernteameisen wie Messor nehmen gerne auch lebendes Futter an (am Anfang sowas wie Fliegen später auch Grillen und kleine Heuschrecken), Ernteameisen (sowohl Messor als auch Pogonomyrmex) bekommen halt in der Regel sehr große Kolonien, wobei sie auch dann immernoch sehr günstig sind was das Futter angeht. Messor können sich auch leicht durch Gips/Ytong und ähnliche Materialen nagen, da muss man aufpassen.

HollySue
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#19 Re: Anfängerin braucht Antworten um weiter planen zu können.

Beitrag von HollySue » 19. November 2019, 17:56

Harry4ANT hat geschrieben:Bis eine Kolonie eine solche Größe (10k +) erreicht dauert es, auch bei besten Bedingungen, mehrere Jahre.
Wenn du das von vorneherein nicht willst, wäre es natürlich besser direkt eine andere, kleiner bleibende Art in Betracht zu ziehen.

Bzgl. Laufwegen kann ich dir für später solche Schlauchspiralen empfehlen - so kannst du auf engstem Raum viele Laufmeter "simulieren":
Spirale.jpg


ggf würde ich auch Körnerfressende nehmen ( wenn die dann aber auch mal auf lebende Proteine stehen/gehen ).

Messor und co nehmen definitiv auch lebende Insekten usw. an und erjagen diese auch recht gut, gerade im geschlossenen Formicarium.

Bzgl. Gänge und Kammern:
groaye-fur-kammer-und-gange-abstand-zum-wassertank-etc-t33085.html

Da kannst du dann für andere Arten anhand der Größe in etwas ableiten.



Dankesehr !
Da schaue ich mal gleich bzgl der Gänge.

Und genau in solche Schlauchspirale habe ich mich von Anfang an "verguckt" :)
Darüber würde ich dann Laufwege verlängern.
Wie toll die ist !!! ( wo ist das "Herzchensmiley" :D )

Ach, das finde ich toll, dass Körnerfressende auch auf Proteine stehen.
Ich beobachte das einfach zu gerne.
Da konnte ich meiner damaligen Gottesanbeterin die ganz Zeit bei zuschauen. Bis zum letzten Krümel.

HollySue
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#20 Re: Anfängerin braucht Antworten um weiter planen zu können.

Beitrag von HollySue » 19. November 2019, 18:00

Serafine hat geschrieben:Groß, kleine Kolonie, aggressive Jäger - schau dir doch mal die südamerikanischen und asiatischen Ponerinen an, z.B. Pseudoponera/Pachycondyla oder Urameisen wie Harpegnathos saltator/venator (die haben es aber nicht so mit Teamarbeit, genauso wie die Myrmecia sind das eher Einzeljäger).

Körnerfresser/Ernteameisen wie Messor nehmen gerne auch lebendes Futter an (am Anfang sowas wie Fliegen später auch Grillen und kleine Heuschrecken), Ernteameisen (sowohl Messor als auch Pogonomyrmex) bekommen halt in der Regel sehr große Kolonien, wobei sie auch dann immernoch sehr günstig sind was das Futter angeht. Messor können sich auch leicht durch Gips/Ytong und ähnliche Materialen nagen, da muss man aufpassen.


Auch dir ein Danke für deine Antwort !
Die genannten Arten werde ich mir genauer zu Gemüte führen. Die habe ich noch wenig, bis gar nicht hier erwähnt gefunden, habe aber auch nicht explizit danach gesucht, weil sie mir bisher unbekannt waren und ich erst einmal die heimischen durchgeforstet habe :)

Ohja, dass gerade Messor bei ungünstigen Haltungsbedingungen das Nest durchnagen, habe ich schon gelesen. Gut, dass meine Gipsnester immer mit Behältern aussen rum sind.
Und ich muss wohl in Serienproduktion gehen, um Nachschub zu haben :D

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