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Camponotus Barbaricus - Integration einer neuen Gyne in eine bestehende Kolonie

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sammy90

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#1 Camponotus Barbaricus - Integration einer neuen Gyne in eine bestehende Kolonie

Beitrag von sammy90 » 25. März 2026, 17:40

Hallo liebe Ameisenfreunde,

manche von euch haben vielleicht bereits gelesen, dass meine Königin leider während der Winterruhe gestorben ist. Sie hat eine Kolonie mit noch einigen hundert Arbeiterinnen hinterlassen, und ich würde gerne versuchen, eine neue Gyne zu integrieren.

Ich habe verschiedene Ressourcen gefunden, die sowohl von Erfolgen als auch von Misserfolgen berichten. Das Wichtigste ist jedoch, dass es prinzipiell möglich zu sein scheint. Ich werde es vermutlich bei einem einzigen Versuch belassen. Da ich das Thema sehr spannend finde und die verfügbaren Berichte online eher begrenzt sind, möchte ich meinen Versuch hier dokumentieren. Im besten Fall gelingt es mir, und ich kann meinen ursprünglichen Erfahrungsbericht weiterführen.

Mein Plan ist es, die neue Gyne in einem Reagenzglas in das Nest einzuführen und dieses mit einem Gitter zu verschliessen. So kann sich ihr Geruch im Nest verbreiten, und die Kolonie kann sich idealerweise daran gewöhnen. Im Gegensatz zu dem zitierten Versuch werde ich mir dafür deutlich mehr Zeit lassen. Aktuell plane ich, die Gyne mindestens ein bis zwei Wochen auf diese Weise zu halten. Anschließend möchte ich vermutlich auch die obere, nestnahe Außenwelt mit einem Gitter abtrennen und die Gyne dann schrittweise mit einigen wenigen Arbeiterinnen zusammenführen.

Aus meiner bisherigen Erfahrung ist das Thema Stress bei Ameisen äußerst kritisch. Ich habe mehrfach beobachtet, dass Arbeiterinnen, die beispielsweise umgesetzt werden müssen, durch den dabei entstehenden Stress sterben können. Sie laufen dann extrem hektisch umher und verenden teilweise bereits nach wenigen Minuten. Daher wird es entscheidend sein, sowohl die Königin als auch die Arbeiterinnen möglichst wenig zu stressen.

Der oben verlinkte Forumpost ist sehr spannend. Dort liest man, dass oftmals die Königin aggression gegenüber der neuen Kolonie zeigt und nicht direkt umgekehrt. Ebenfalls wird berichtet, dass das einfache Überführen der Königin in die Kolonie auch gefährlich ist und diese dann getötet wurde.

Eine Herausforderung für mich ist, die Arbeiterinnen erst mal aus dem oberen Teil des Nest/Aussenwelt herauszubekommen um dann dort das Glas mit der Gyne zu platzieren.

nest.jpeg

Hier sieht man auch, dass es nicht einfach wird diesen Bereich leer zu bekommen.

signal-2026-03-25-173720.jpeg

Die neue Königin ist auch schon da mit einem Nanite

neue_königin.jpeg

Das Nest ist nun angeschlossen an eine weitere, grössere Aussenwelt.

aussenwelt.jpeg

Ich werde versuchen die Kolonie nicht zu sehr zu füttern, da ich gehört habe, dass etwas Resourcenknappheit die Chance einer Akzeptanz der neuen Königin erhöht.

Mein aktueller Plan ist also wie folgt:

  • Obere Aussenwelt frei bekommen ohne die Arbeiterinnen dort drin zu sehr zu stressen

  • Obere Aussenwelt durch Gitter an den Öffnungen verschliessen

  • Reagenzglas der neuen Gyne in diese obere Aussenwelt legen (und ebenfalls mit einem Gitter zu verschliessen). Das könnte auch problematisch werden, da das Reagenzglas zu gross ist. Sprich, ich muss die Gyne in ein neues, kleineres Glas überführen. Ich hoffe, dass sich das mit etwas Geduld regelt. Ich würde das neue Glas direkt anschliessen und dunkel machen und das andere hell lassen. Ich hoffe, dass sie dann von alleine rüber geht.

  • Warten

  • Einzelne Arbeiterinnen der Kolonie in die obere Aussenwelt einführen und das Verhalten beobachten (die Gyne ist immernoch durch das Gitter am Reagenzglas geschützt).

  • Eventuell Gitter vom Reagenzglas entfernen und Arbeiterinnen und Gyne interagieren lassen.

  • Alle Gitter entfernen und hoffen, dass die Integration geklappt hat.

Falls ihr Inputs oder Vorschläge habt, gerne melden.

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#2 Camponotus Barbaricus - Integration einer neuen Gyne in eine bestehende Kolonie

Beitrag von PincoPallino » 25. März 2026, 18:05

Hallo Sammy,

Eine Herausforderung für mich ist, die Arbeiterinnen erst mal aus dem oberen Teil des Nest/Aussenwelt herauszubekommen um dann dort das Glas mit der Gyne zu platzieren.

Da du eine zweite Arena hast, lässt sich das leicht lösen. Du öffnest die Arena auf dem Nest und verschließt die Zugänge provisorisch. So kann niemand mehr nachkommen. Die Ameisen siedelst du dann einfach mit einer Federstahlpinzette um. Nach ein paar Minuten hast du eine leere Mini-Arena. Meine Ameisen haben sich durch so eine Behandlung nie besonders gestresst gefühlt. Verhalten Messor sich da anders?

Ansonsten ein spannender Versuch. Halt uns bitte auf dem Laufenden.

Grüße vom Pinco

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#3 Camponotus Barbaricus - Integration einer neuen Gyne in eine bestehende Kolonie

Beitrag von Lifestyler94 » 25. März 2026, 18:17

Grundsätzlich:

Deine Königin (gestorben) wird -wahrscheinlich- aus einer anderen Region der Welt stammen,
als die Königin, die du erworben hast.

Allein dieser Umstand macht eine Vergesellschaftung [fast] unmöglich.

Anders kann es sein, wenn vom selben Händler und der selben Charge die Königin stammt.
Beispiel: In der selben gekauften Charge vom Händler ist eine Gyne gestorben - die Erstarbeiterinnen
können einer noch gründenden Königin versuchsweise zugesetzt werden. 2 von 4 Arbeiterinnen werden von der Königin akzeptiert.

Darüber hinaus - bei Camponotus barbaricus / cruentatus / sylvaticus=
Diese sind hoch aggressiv ggü fremden Individuen. Insbesondere C.barbaricus wird ja blitzschnell und zeigt Drohgebärden.

  • - Daher wäre meine Idee:
    Was nicht über Arbeiterinnen geht, geht über die Brut ->
    Du kannst die Kolonie 1 weiter füttern und groß ziehen, bis die Larven zu Puppen werden ->
    Die Puppen setzt du der Kolonie 2 zu. Da Kolonie in den nächsten 3-5 Wochen ebenfalls weitere Erstarbeiterinnen haben sollte
    (Erstarbeiterinnen sollten etwa 4 wochen dauern) Reguläre Arbeiterinnen etwa 6 Wochen.

Über die Brut von Kolonie 1 kannst Du immerhin einen Teil der Kolonie 1 retten. Mit den Arbeiterinnen, denke ich,
wird das weniger erfolgreich enden. Gerade der Biss der Königin köpft oder filetiert sehr schnell eine Arbeiterin - diese setzt
Ameisensäure ein.. markiert die Gyne der Kolonie 2 als Feind - und du erzeugst relativ viel Stress mit so einem Projekt.

Aber das nur als Gedanke

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#4 Camponotus Barbaricus - Integration einer neuen Gyne in eine bestehende Kolonie

Beitrag von sammy90 » 25. März 2026, 18:43

PincoPallino ↑
25. März 2026, 18:05

Hallo Sammy,

Eine Herausforderung für mich ist, die Arbeiterinnen erst mal aus dem oberen Teil des Nest/Aussenwelt herauszubekommen um dann dort das Glas mit der Gyne zu platzieren.

Da du eine zweite Arena hast, lässt sich das leicht lösen. Du öffnest die Arena auf dem Nest und verschließt die Zugänge provisorisch. So kann niemand mehr nachkommen. Die Ameisen siedelst du dann einfach mit einer Federstahlpinzette um. Nach ein paar Minuten hast du eine leere Mini-Arena. Meine Ameisen haben sich durch so eine Behandlung nie besonders gestresst gefühlt. Verhalten Messor sich da anders?

Ansonsten ein spannender Versuch. Halt uns bitte auf dem Laufenden.

Grüße vom Pinco

Ja, das ist definitiv eine Option. Das Problem ist, dass die recht zügig panisch werden und dann überall rum rennen und teilweise aus der Aussenwelt oben raus klettern. Das kann recht schnell recht chaotisch werden und zum Stresstot führen, welchen ich beschrieben habe.

Was mir aufgefallen ist: Wenn die Aussenwelt oben leer war, haben sich dort teilweise keine Arbeiterinnen gesammelt. Erst als ich dort Tubes platziert habe, haben sie sich dort hingesetzt. Ich habe mittlerweile alle tubes entfernt, leider sind noch immer recht viele dort. Meine Hoffnung ist, dass ich immer mal wieder etwas von dem "Schmutz" weg machen kann, welchen sie dort hingemacht haben und sie dann allmählich weg gehen. Mir scheint es aber, das sind nun zu viele dort und ich muss ggf. auf eine andere Lösung gehen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Aussenwelt zu verschliessen und eine Tube reinzulegen. Oftmals lieben sie es sich dort rein zu setzen. Dann kann ich schnell die Tube entfernen und in die grosse Aussenwelt legen und den Prozess rotieren mit ein paar Tubes bis fast alle draussen sind.

Obwohl das Nest generell ziemlich cool ist, hat es einen grossen Fehler: Die rechte und linke Seite des Nests ist nur durch die obere Aussenwelt verbunden. Mega dämlich, aber ist leider so. Aber für kurze Zeit stört es sie sicher nicht, wenn sie nicht von links nach rechts und vice versa gehen können.




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#5 Camponotus Barbaricus - Integration einer neuen Gyne in eine bestehende Kolonie

Beitrag von sammy90 » 25. März 2026, 18:55

Lifestyler94 ↑
25. März 2026, 18:17

Grundsätzlich:

Deine Königin (gestorben) wird -wahrscheinlich- aus einer anderen Region der Welt stammen,
als die Königin, die du erworben hast.

Allein dieser Umstand macht eine Vergesellschaftung [fast] unmöglich.

Anders kann es sein, wenn vom selben Händler und der selben Charge die Königin stammt.
Beispiel: In der selben gekauften Charge vom Händler ist eine Gyne gestorben - die Erstarbeiterinnen
können einer noch gründenden Königin versuchsweise zugesetzt werden. 2 von 4 Arbeiterinnen werden von der Königin akzeptiert.

Darüber hinaus - bei Camponotus barbaricus / cruentatus / sylvaticus=
Diese sind hoch aggressiv ggü fremden Individuen. Insbesondere C.barbaricus wird ja blitzschnell und zeigt Drohgebärden.

  • - Daher wäre meine Idee:
    Was nicht über Arbeiterinnen geht, geht über die Brut ->
    Du kannst die Kolonie 1 weiter füttern und groß ziehen, bis die Larven zu Puppen werden ->
    Die Puppen setzt du der Kolonie 2 zu. Da Kolonie in den nächsten 3-5 Wochen ebenfalls weitere Erstarbeiterinnen haben sollte
    (Erstarbeiterinnen sollten etwa 4 wochen dauern) Reguläre Arbeiterinnen etwa 6 Wochen.

Über die Brut von Kolonie 1 kannst Du immerhin einen Teil der Kolonie 1 retten. Mit den Arbeiterinnen, denke ich,
wird das weniger erfolgreich enden. Gerade der Biss der Königin köpft oder filetiert sehr schnell eine Arbeiterin - diese setzt
Ameisensäure ein.. markiert die Gyne der Kolonie 2 als Feind - und du erzeugst relativ viel Stress mit so einem Projekt.

Aber das nur als Gedanke

Die tote Königin war fast 7 Jahre alt und von einem anderen Shop. Daher denke ich, dass die definitiv aus anderen Regionen kommen. Mir ist nicht ganz klar, ob das wirklich relevant ist. Im Grunde geht es ja um den Duft und dass der Duft auf die Arbeiterinnen übergeht. Aber sicher bin ich da nicht (hast du Quellen?). Die Idee mit den Puppen und Larven ist prinzipiell interessant aber unmöglich umzusetzen, da die Brut tief im Nest liegt und ich nicht daran komme ohne das gesamte Nest zu öffnen, was dann alle Individuen freisetzen würde.

Ich werde versuchen, die Königin erst komplett in die neue Kolonie überzuführen wenn ich sehe, dass sie keine Aggression gegenüber einem kleinen Teil der Arbeiterinnen zeigt (und umgekehrt). Das limitiert das Risiko. Ich würde wahrscheinlich auch mehr und mehr kleine Arbeiterinnen zu ihr setzen.

Eine weitere Idee, die mir gerade kommt. Ich weiss nicht, ob das sinnvoll ist aber: Gegeben die Arbeiterinnen aus der ursprünlichen Kolonie zeigen keine Aggression mehr gegenüber der Königin und umgekehrt und sie leben miteinander für eine Weile. Macht es Sinn die Arbeiterinnen dann erst mal in die alte Kolonie überzuführen? Wenn diese dann nicht angegriffen werden, würde das ja bedeuten, dass die Kolonie sich an den Geruch gewöhnt hat? Wenn sie angegriffen werden, würde die Königin wohl auch angegriffen werden?




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#6 Camponotus Barbaricus - Integration einer neuen Gyne in eine bestehende Kolonie

Beitrag von Lifestyler94 » 25. März 2026, 19:27

Die tote Königin war fast 7 Jahre alt und von einem anderen Shop. Daher denke ich, dass die definitiv aus anderen Regionen kommen. Mir ist nicht ganz klar, ob das wirklich relevant ist.

Es ist nicht näher in der Wissenschaft beschrieben, aber bereits regionale Unterschiede in Deutschland können starke Unterschiede ausmachen -
Ich erinnere da immer gerne an verschiedene Beobachtung von Arten wie Formica fusca (monogyn, polygyn, -> Neigung zu Pseudogynen, infertilen Pseudogynen in polygynen Kolonie-Strukturen)
oder auch der unterschiedlichen Größenangabe von Formica Raptiformica sanguinea - hier bspw. habe ich auch schon Königinnen aus Polen erhalten, die nur die Hälfte so groß waren,
wie die Königinnen, die ich hier selbst ziehe über meine Streuobstwiese (Inzucht, polygyn)? -> altes Video meinerseits: https://www.youtube.com/watch?v=pwmKTzjblhI (hier wird durch UV-Einstrahlung die 2te Königin stark angegriffen und ist letztlich an den Verletzungen bzw. der Ausstoßung der Kolonie gestorben).

Meine Raptiformica sanguinea sind "strikt" monogyn - und leider auch die örtliche, sicher bestimmte Formica fusca. Auch die Literatur-Angaben aus dem Seifert unterscheiden sich bspw in der Arbeiterinnen-Zahl.
Alte Diskussion mit @Baumarkthammer

Unabhängig von meinen Erfahrungen und Beobachtungen: Es existieren auch Unterarten -

Bild_2026-03-25_192043048.png

Selbst wenn diese Einordnung "veraltet" sein sollte - es gab Unterschiede, die man darstellen konnte. Dies allein kann ein Indiz sein,
warum innerhalb einer Art eine Vergesellschaftung - bedingt durch unterschiedliche Herkünfte und der alleinigen Nutzung von der "Art" bzw. dem Arten-Name entsprechend zu einem nicht gewünschten Ergebnis führen - könnte.

Das nur als Gedanke.

Bezüglich dem Zusetzen von Arbeiterinnen:

-Erstarbeiterinnen werden häufig ohne größere Probleme angenommen
-Frisch geschlüpfte Arbeiterinnen werden ebenfalls akzeptiert - ggf. mit Widerwillen

  • Major- u. Media Morphen sind in der Regel gefährlich gegenüber der neuen Königin -
    und - eben im Bild gesehen - schwächeren Arbeiterinnen gegenüber.



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#7 Camponotus Barbaricus - Integration einer neuen Gyne in eine bestehende Kolonie

Beitrag von Lifestyler94 » 25. März 2026, 19:46

Ich darf mal ein persönliches Beispiel aus der eigenen Haltung geben:

Camponotus maculatus, die Art, die gefühlt bei jeder Bestellung anders aussieht:

Bild_2026-03-25_194519145.png

Wenn ich jetzt bspw als Privatperson irgendwo eine kaufen wollen würde, müsste ich wirklich
a.) die Herkunft
b.) die Optik
hinterfragen und (!) ggf. nach einem Bild fragen,
da insbesondere Arten wie C.maculatus, substitutus, aber auch noch so viele Weitere, von der Morphe (Erscheinung) sehr unterschiedlich ausfallen können -
und ggf. gar nicht der Art entsprechen - gut das Risiko ist bei C.barbaricus immerhin etwas minimiert.

Bild_2026-03-25_194851893.png
Bild_2026-03-25_194822174.png

... und was mach ich jetzt ? Genau! Kakao!...




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