Pincos Nicos - Ein Dauerhaltungsbericht mit Camponotus nicobarensis

Berichte, Erfahrungen, Tipps, Beobachtungen Gattung Camponotus
PincoPallino

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#25 Pincos Nicos - Ein Dauerhaltungsbericht mit Camponotus nicobarensis

Beitrag von PincoPallino » 15. Januar 2021, 22:54

Hallo zusammen,
IMG_20210115_174301.jpg
ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was das zu bedeuten hat. Ich fasse es nicht! Sie haben das Loch am Hygrometer schon wieder geöffnet. Jetzt muss ich mir echt was ĂŒberlegen. Wahrscheinlich muss ich das Nest öffnen, aber das wird kein Spass. Aber erstmal brauche ich einen Plan... Vielleicht ist Stahlwolle wirklich eine gute Idee. Wenn ich das Ding damit von innen ausstopfe, kommen sie an die Stelle hoffentlich nicht mehr ran. Aber ich muss sie auch dagegen sichern, weggezogen zu werden.

Heute haben sie ĂŒbrigens ihren ersten Superworm bekommen. Ich nehme an, sie mochten ihn. Zumindest haben sie ihn sofort ins Nest gezogen.

GrĂŒĂŸe vom Pinco
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#26 Pincos Nicos - Ein Dauerhaltungsbericht mit Camponotus nicobarensis

Beitrag von Rapunzula » 16. Januar 2021, 11:20

PincoPallino hat geschrieben: ↑
15. Januar 2021, 22:54
Sie haben das Loch am Hygrometer schon wieder geöffnet. Jetzt muss ich mir echt was ĂŒberlegen.
Kratz mal den ganzen Silikon weg, stopfe das Loch wo sie immer durchkommen mit Alufolie (winzig kleine KĂŒgelchen) voll.
Das mit einem Zahnstocher oder Pinzette total hineinpressen (verdichten). Dann wieder etwas Silikon vorne drauf oder transparenter Klebestreifen vorne drauf.
Sollte dann eigentlich besser werden!

Gruss



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#27 Pincos Nicos - Ein Dauerhaltungsbericht mit Camponotus nicobarensis

Beitrag von PincoPallino » 16. Januar 2021, 15:08

Hallo Rapunzula,

danke fĂŒr den Vorschlag, aber entweder verstehe ich nicht, was du meinst oder deine Vorstellungen von dem Loch und der Stelle dahinter sind falsch. So sieht das Hygrometer aus Ameisensicht aus.
Thermometer von hinten bzw. aus Sicht des Nests
Thermometer von hinten bzw. aus Sicht des Nests
Wenn ich da von außen etwas reinstopfe, fĂ€llt es einfach ins Nest. Ich kann es nicht von außen verdichten, nur von innen. Zumindest sehe ich keinen anderen Weg. Ich könnte vielleicht innen einen Streifen dĂŒnnes Blech ankleben. Am besten wĂ€re es aber wohl, den kompletten Plastikstopfen zu entfernen und von außen etwas vor das Loch zu machen. Leider ist das auch nicht so einfach, wie es sich anhört, denn da ist der Kork im Weg.
Kann ich es von außen aus dem Loch drĂŒcken?
Kann ich es von außen aus dem Loch drĂŒcken?
Und wenn ich den Deckel aufmache, kommen mir bestimmt Hunderte nicht gerade erfreute Ameisen entgegen. Ich mĂŒsste das Nest also erstmal vom System trennen und dann in eine Wanne oder so stellen, bevor ich es öffne. Es wĂ€re schön, wenn man sie so wie Bienen z.B. mit ein bisschen Rauch friedlicher und passiver stimmen könnte. Von so einem Trick habe ich allerdings noch nie etwas gehört.

GrĂŒĂŸe vom Pinco

PS: Gerade sehe ich, wie sie einen Teil der Mahlzeit von gestern Abend auf den MĂŒll bringen.
ein halber halber Superworm
ein halber halber Superworm
Ich hatte ihn nur in der Mitte durchgeschnitten, um ihnen den Zugang zu erleichtern und zu zeigen, worum es geht. Sie haben ihn dann lÀngs noch einmal geteilt, um an alles im Inneren ranzukommen. Heute bekommen sie mehr davon.

Sie schwÀrmen heute auch wieder ausgeprÀgter als normal.
Seht ihr die vielen GeflĂŒgelten?
Seht ihr die vielen GeflĂŒgelten?
Was fĂŒr ein Gewusel
Was fĂŒr ein Gewusel
Unter der Wurzel haben sie bestimmt ein paar Kammern angelegt.
Unter der Wurzel haben sie bestimmt ein paar Kammern angelegt.
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#28 Pincos Nicos - Ein Dauerhaltungsbericht mit Camponotus nicobarensis

Beitrag von PincoPallino » 23. Januar 2021, 20:42

Hallo zusammen,

meine Ameisen werden ordentlich. Das hĂ€tte ich ihnen gar nicht zugetraut. So sah ihr großes Nest in den letzten Monaten aus.
großer Haufen
großer Haufen
Seit ein paar Tagen tragen sie den Haufen immer weiter ab. Heute sieht er so aus.
kleiner Haufen
kleiner Haufen
Ich habe sie dann in ihren BemĂŒhungen unterstĂŒtzt und heute Nachmittag mal wieder die Arena ausgefegt.

Die kleine BrĂŒcke vom Eingang zum grĂŒnen Nest ist vor ein paar Tagen ganz langsam umgefallen. Es hat Stunden gedauert. Aber der Untergrund hat ihr einfach keinen Halt mehr gegeben. Sie haben ihr sozusagen das Fundament weggegraben. Ich hab's mal provisorisch repariert, obwohl sie sie eigentlich gar nicht brauchen.
BrĂŒckenfundament kaputt
BrĂŒckenfundament kaputt
BrĂŒcke repariert
BrĂŒcke repariert
Das Experiment mit Superworms ist nicht ganz so toll gelaufen. Sie fressen sie zwar, ich habe aber nicht den Eindruck bekommen, dass sie sie lieben. Nach den ersten paar ignorieren sie sie mittlerweile fast oder lassen viel ĂŒbrig. Tja, sie fressen insgesamt im Moment eher weniger. Wer weiß, woran es liegt. Ich denke, ich friere die Viecher ein und gebe ihnen immer mal wieder einen. Aber Invertzucker ist immer noch sehr beliebt. In den letzten Tagen schaffen sie fast ein Röhrchen tĂ€glich.

DafĂŒr kann ich nach mittlerweile 3 Monaten sagen, dass das Experiment mit dem feuchten Becken eine gute Idee war. Sie scheinen es zu mögen. Dort ist immer viel AktivitĂ€t und sie können nach Herzenslust graben. Dieser zusĂ€tzliche und abwechslungsreiche Platz hat fĂŒr echte Entspannung gesorgt. Die Optik des Beckens gefĂ€llt mir nach wie vor sehr gut. So gut, dass das alte Becken jetzt auch ein Upgrade (RĂŒcken- und SeitenwĂ€nde in Steinoptik) bekommt. Das soll einfach schöner und aufgefrischter werden. Ich bin gespannt, ob ich wirklich bekomme, was ich mir vorstelle. Es wĂ€re toll, wenn es ein natĂŒrliches Aussehen hĂ€tte. Ich hĂ€tte es auch gern funktional, aber mir fĂ€llt nichts außer AbstellplĂ€tzen fĂŒr TrĂ€nken ein.

Ach so, das Loch im Hygrometer ist unverĂ€ndert. Wie so oft ist ein Provisorium besser als eine schnelle Lösung. 2 Zahnstocher im Loch dichten es bis jetzt gut ab. DafĂŒr hatte ich genau jetzt die bisher beste Idee fĂŒr eine dauerhafte Lösung. Das werde ich in den nĂ€chsten Tagen ausprobieren. Also, es gibt doch diese Schlauchklemmen, die man z.B. bei WaschmaschinenanschlĂŒssen nutzt. Wenn ich davon eine stramm um den vorher vom Silikon befreiten Plastikring ziehe, sollte das eine dauerhafte Barriere sein. Es muss nur gut halten. Und vor allem muss ich dann das Nest nicht öffnen.

GrĂŒĂŸe vom Pinco
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#29 Pincos Nicos - Ein Dauerhaltungsbericht mit Camponotus nicobarensis

Beitrag von Erne » 23. Januar 2021, 21:18

Erstaunlich wie anpassungsfÀhig diese Art ist.
Rapunzula hÀlt sie in einem trockenen Korknest mit guter Entwicklung und bei Dir bevorzugen sie es feuchter.
Selber habe ich sie trockener gehalten, nur ein wenig Feuchtigkeit im Nest, Arena vollkommen trocken.
Daraus resultierend ein enormer Trinkwasserbedarf.

Die Pflanzen, brauchen die viel Licht?

Toller Bericht 3)

GrĂŒĂŸe Wolfgang



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#30 Pincos Nicos - Ein Dauerhaltungsbericht mit Camponotus nicobarensis

Beitrag von PincoPallino » 24. Januar 2021, 13:21

Hallo Erne,

ich schĂ€tze mal, dass die AnpassungsfĂ€higkeitauch aus ihrem großen natĂŒrlichen Verbreitungsgebiet hervorgeht. Da werden sie auch auf unterschiedlichste klimatische VerhĂ€ltnisse in Bezug auf Luftfeuchtigkeit oder Temperatur treffen.

NatĂŒrlich brauchen die Pflanzen viel Licht. Da sie in der hintersten Ecke des Wohnzimmers stehen, bekommen sie gerade im Winter durch das Fenster nicht genug davon. Aber auch sonst wĂŒrde es nicht reichen. Ohne Angebot von kĂŒnstlichen Licht wĂŒrden sie sicherlich alle in eine Richtung wachsen oder eingehen. Ich habe mich daher entschieden, 3 LEDs aufzuhĂ€ngen, die Sonnenlicht imitieren und das Becken gut ausleuchten. Davon habe ich auch schon 2 ĂŒber dem alten Becken hĂ€ngen. Die Pflanzen gedeihen gut darunter und ich brauche insgesamt weniger als 20 Watt Strom (per Zeitschaltuhr gesteuert).
steht in einer dunklen Ecke
steht in einer dunklen Ecke
Ich wĂŒrde eine Position nah am Fenster sowieso nicht empfehlen. Wenn die Sonne auf das Becken scheint, kann es schnell sehr heiß da drin werden.

GrĂŒĂŸe vom Pinco



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#31 Pincos Nicos - Ein Dauerhaltungsbericht mit Camponotus nicobarensis

Beitrag von PincoPallino » 31. Januar 2021, 16:18

Hallo zusammen,

ich habe gerade als Antwort auf einen Bericht von Rapunzula geschrieben, dass ich schon lĂ€nger mal darĂŒber berichten will, warum ich mir Ameisen als Haustiere zugelegt habe. Da ich heute nichts Besonderes vor habe (ich bleibe immer schön zu Hause...), kann ich das auch gleich tun.

Also, hier kommt die Antwort auf die Frage „Warum hat sich der Pinco bloß Ameisen gekauft?“

Angefangen hat das vor 20 bis 30 Jahren als ich einen Bericht im TV gesehen habe. Daran kann ich mich noch ziemlich genau erinnern. Die haben eine Blattschneider-Kolonie gezeigt, die von einer Uni zu Forschungszwecken in einem riesigen (wirklich! Die hatten einen eigenen Raum.) Plexiglas-Formicarium mit vielen Kammern, GĂ€ngen und Experimentier-Anlagen (BrĂŒcken, Labyrinthe etc.) gehalten wurde. Das fand ich total faszinierend. Und da kam der Gedanke an eigene Ameisen zum ersten Mal auf. Ich habe ihn aber ĂŒberhaupt nicht weiter verfolgt.

Da ich immer noch gern Tier- und Natur-Dokus schaue, habe ich in den folgenden Jahren natĂŒrlich auch immer wieder Berichte ĂŒber Ameisen und ihr faszinierendes Verhalten in allen möglichen AusprĂ€gungen gesehen. Dass man sie tatsĂ€chlich als Haustiere halten kann und andere das genauso wollen, kam mir zu dem Zeitpunkt gar nicht in den Sinn.

Anfang 2018 bin ich dann irgendwie wieder auf das Thema gestoßen. An den Auslöser erinnere ich mich leider nicht mehr. Entweder war es ein Vorschlag von YouTube oder ein anderer Zufall. Auf jeden Fall habe ich da entdeckt, dass es tatsĂ€chlich eine ganze Menge Seiten und Shops gibt, die sich auf Ameisenhaltung spezialisiert haben. Und da war mein Interesse sofort wieder geweckt. Ich habe monatelang Ameisenvideos geschaut und mich auf den einschlĂ€gigen Seiten schlau gemacht. Dabei habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, ob ich mir selber welche zulegen soll oder ob das nur eine „kurzfristige SchwĂ€rmerei“ ist. Schließlich lebt so eine Königin bis zu 20 oder mehr Jahre.

Dass man Ameisen als Haustiere halten kann, war zu dem Zeitpunkt klar. Auch dass ich es könnte, wenn ich wollte. Eine grundsĂ€tzliche Frage hat mich aber besonders beschĂ€ftigt. Und zwar die nach der artgerechten Haltung. Da habe ich meine eigenen Vorstellungen. Außer Hunden und Katzen (unter den richtigen UmstĂ€nden) sehe ich kaum Tiere, die man wirklich artgerecht halten kann. Das beste Beispiel sind da fĂŒr mich Vögel in KĂ€figen. Vogelspinnen, die nur in ihrem Bau auf Beute warten, wĂ€ren vielleicht noch ok. Bestimmt gibt es auch noch einige andere. Ich wollte aber auf keinen Fall selber Tiere, wie damals unsere Vögel oder Kaninchen zu Hause als Kinder. Das empfinde ich heute als TierquĂ€lerei. Ein Aquarium fĂ€nde ich auch schön, aber das erfĂŒllt meine Kriterien auch nicht.

Bei Ameisen ist das meiner Meinung nach anders. Sie können so ziemlich alle Aspekte ihres normalen Verhaltens auch in Gefangenschaft ausleben. Da sehe ich nur zwei Ausnahmen. Zum einen das Paarungsverhalten und zum anderen die ausgiebige Erforschung der Umgebung. Und da kann man sich ja auch MĂŒhe geben, diese BedĂŒrfnisse so weit wie möglich zu erfĂŒllen. Oder wie es mal ein Freund von mir formuliert hat: „Es sind ja nur Insekten.“ Am besten ist es wohl, heimische Arten zu halten. Warum es bei mir trotzdem eine exotische Art geworden ist, berichte ich demnĂ€chst mal.

ZurĂŒck ins Jahr 2018. Nach langer Recherche war mir klar, dass Ameisen fĂŒr mich als Haustiere eine (verlockende) Option wĂ€ren. Aber will ich mich auch wirklich die nĂ€chsten Jahrzehnte um eine Ameisenkolonie kĂŒmmern? Habe ich mir das gut ĂŒberlegt? Ich wollte die Entscheidung nicht zu leichtfertig treffen und habe mir Zeit gelassen. Dann stand der Urlaub an. Die Entscheidung sollte auf Sardinien fallen. Wie sie ausfiel, ist bekannt. Und ich habe sie bis heute nicht eine Sekunde bereut.

Die eigentliche Frage ist damit aber noch gar nicht beantwortet. Warum eigentlich Ameisen und nicht ein Hund oder irgendein anderes Tier? TatsĂ€chlich dachte ich mal, dass ich Lust hĂ€tte, mir einen Hund zuzulegen. Wir hatten damals auch einen im Elternhaus. Bis mir klar war, was das bedeutet. Mehrmals tĂ€glich mit ihm bei Wind und Wetter raus. Immer frĂŒh aufstehen etc. Da habe ich keinen Bock drauf. Außerdem wohne ich im 4. Stock. Thema erledigt.

Ameisen sind da ganz anders. Am besten gefĂ€llt mir, dass man sie in ihrem natĂŒrlichen Verhalten beobachten kann. Sie machen einfach ihr Ameisending. Sie wollen keine Aufmerksamkeit von mir, haben nicht nachts plötzlich Durchfall und wecken einen, sie machen keinen Krach (nie!) und man kann sie auch mal fĂŒr ein paar Tage (oder Wochen, s. Rapunzula) alleine lassen. Sie zerstören nicht die Einrichtung und hinterlassen auch keinen Dreck oder Haare in der Wohnung. Und wenn man möchte, kann die Anlage das Zimmer auch optisch verschönern. Mein grĂŒnes Becken gefĂ€llt mir immer noch sehr gut.

Der wichtigste Grund ist aber, wie vermutlich bei euch allen, dass sie mich einfach faszinieren. Ich fand ihr Verhalten schon immer interessant und ihre interne Organisation wirkt immer noch irgendwie magisch auf mich.

Wie war das bei euch? Warum habt ihr Ameisen?

GrĂŒĂŸe vom Pinco

Hmm, keine Bilder heute?

Nee...
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Lecker Invertzucker
Lecker Invertzucker
davon möchte ich nicht gezwickt werden
davon möchte ich nicht gezwickt werden
und dann ist mir eine ohne FlĂŒgel vor die Linse gelaufen
und dann ist mir eine ohne FlĂŒgel vor die Linse gelaufen
zwei auf einmal, aber die halten einfach nicht still, rennen immer um
zwei auf einmal, aber die halten einfach nicht still, rennen immer um
obwohl man es leider nicht erkennen kann, bringt diese sogar den MĂŒll raus
obwohl man es leider nicht erkennen kann, bringt diese sogar den MĂŒll raus
Und dann ist mir auf einem der unscharfen Bilder etwas aufgefallen:
Was ist das?
Was ist das?
Eine Gaster einer großen Ameise, an den Streifen eindeutig zu erkennen. Und da liegen noch viel mehr Leichenteile! Anscheinend haben meine Ameisen noch keine Bestattungskultur erfunden und nutzen statt eines Friedhofs die MĂŒllhalde zur Entsorgung der Leichen.

Aber es scheint so, als ob jetzt die erste Generation ihr Lebensende erreicht. Und damit ist auch der Punkt gekommen, an dem die Kolonie nicht mehr großartig wachsen sollte. Auf dieses Zeichen habe ich schon gewartet! Die MĂŒllhalde werde ich in der nĂ€chsten Zeit hĂ€ufiger mal mit der Lupe kontrollieren.
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#32 Pincos Nicos - Ein Dauerhaltungsbericht mit Camponotus nicobarensis

Beitrag von PincoPallino » 8. Februar 2021, 19:55

Hallo zusammen,

heute gibt's ein paar kurze und nicht zusammenhÀngende Updates.
Kokosmilch wird wieder gerne genommen...
Kokosmilch wird wieder gerne genommen...
...frisch gepresster Orangensaft nur widerwillig.
...frisch gepresster Orangensaft nur widerwillig.
Ich werde ihnen kein Fundament fĂŒr die "BrĂŒcke" bauen. Wer nicht will, der hat schon...
Ich werde ihnen kein Fundament fĂŒr die "BrĂŒcke" bauen. Wer nicht will, der hat schon...
DafĂŒr spielen wir jetzt Mikado.
DafĂŒr spielen wir jetzt Mikado.
SĂŒĂŸes geht immer!
SĂŒĂŸes geht immer!
Der MĂŒll vom Dach des Korknests liegt jetzt vorne unten links.
Der MĂŒll vom Dach des Korknests liegt jetzt vorne unten links.
Ich habe eben die RĂŒckwand fĂŒr das alte große Becken bestellt. Vielleicht ist es schon in ein bis 2 Wochen fertig. Die Sanierung ist aber auch echt ĂŒberfĂ€llig. Die Pflanzen leiden alle. Aber seht selbst...
Der Wurzelballen ist freigelegt, die Pflanze umgefallen und zunehmend verdorrend. Die hat's hinter sich.
Der Wurzelballen ist freigelegt, die Pflanze umgefallen und zunehmend verdorrend. Die hat's hinter sich.
Ein Stadium frĂŒher. Die Pflanze steht und lebt noch. Aber nicht mehr lange, wenn sie so weitermachen.
Ein Stadium frĂŒher. Die Pflanze steht und lebt noch. Aber nicht mehr lange, wenn sie so weitermachen.
Hier genau dasselbe. Die Wurzeln sind freigelegt. Die Pflanze lebt aber noch.
Hier genau dasselbe. Die Wurzeln sind freigelegt. Die Pflanze lebt aber noch.
Ein klassischer Fall von "nachts versackt". Und das wÀhrend Corona...
Ein klassischer Fall von "nachts versackt". Und das wÀhrend Corona...
Auch die Wurzeln der Ranke finden eigentlich nur noch Luft
Auch die Wurzeln der Ranke finden eigentlich nur noch Luft
Diese liegt bereits neben ihren Wurzeln, verrottet also schon.
Diese liegt bereits neben ihren Wurzeln, verrottet also schon.
Wenn die RĂŒckwand installiert ist, werde ich die LĂŒcken wieder mit Erde auffĂŒllen und den Pflanzen eine neue Chance geben.

Um mir das AufrĂ€umen etwas zu erleichtern, habe ich ihnen eine tragbare MĂŒllhalde angeboten. Wurde sofort angenommen.
IMG_20210208_193721.jpg
Ihr Appetit ist seit einigen Wochen stark eingeschrĂ€nkt. Ausnahme ist Invertzucker. Ich kann im alten Korknest, das einzige mit echtem Einblick, zur Zeit auch so gut wie keine Brut finden. Die Königin macht wohl eine kleine Pause, hoffe ich. Nicht, dass es doch Auseinandersetzungen mit den Prinzessinnen gab... Der Rest der Kolonie scheint fĂŒr mich unverĂ€ndert.

GrĂŒĂŸe vom Pinco

PS: Ich bin es leid, immer von meinem "alten" oder "neuen" oder "grĂŒnen" oder was auch immer Becken zu schreiben. Oder vom alten und neuen Nest. Das ist doch ermĂŒdend. Ich finde schon lĂ€nger, dass die Dinger Namen brauchen, scheine aber nicht kreativ genug zu sein. Mir fĂ€llt nichts Passendes ein. Was haltet ihr von WĂŒstenbecken, Urwaldbecken und Tankstelle? Aber fĂŒr die 2 Korknester habe ich noch nichts. Bin offen fĂŒr VorschlĂ€ge!



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