Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

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PaHa
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#1 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von PaHa » 27. März 2026, 16:07

Hallo.
Ich habe mir eine Harpegnathos Venator-Kolonie zugelegt, und möchte meine Erfahrungen hier in diesem Haltungsbericht gerne mit euch teilen!

Ich weiĂź, ich habe sehr viel hin und her ĂĽberlegt, von Camponotus bis Pogonomyrex, und es ist jetzt doch etwas ganz anderes geworden. (=57
Ich habe diese Kolonie für recht günstig bekommen, guter Zustand, viele Larven, viele Arbeiterinnen und ich konnte bis jetzt eine Königin erkennen.

Untergebracht sind sie in einem Becken vom Antstore mit einem selbstgebauten Y-tong Nest. Unter dem Nest ist eine Heizmatte platziert welche das Nest auf ca. 24 Grad heizt. Das Nest ist aber wohl etwas klein geworden, da es laut Verkäufer ca. 10 Arbeiterinnen sein sollten =)*1)

Weitere Infos werden folgen, (da die Kolonie gerade erst angekommen ist).

Bei Fragen, Anmerkungen etc. könnt ihr gerne hier rein schreiben, da ich natürlich mal wieder nicht weiß, wie man eine Diskusion auf macht :roll:

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#2 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von PaHa » 27. März 2026, 17:59

Ich habe jetzt gemerkt, dass sie die 25 Grad im Nest nicht so toll finden... Der Verkäufer meinte auch, dass der diese Kolonie bei Zimmertemperatur gehalten hat... Von daher werde ich es jetzt doch auch mal mit 22 Grad versuchen... Kann ja sein, dass wenn sie das gewohnt sind, sie wärmer nicht mögen...




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#3 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von Veiget » 27. März 2026, 19:37

Ich wĂĽnsche dir viel Erfolg =)*202

Hast du das Nest abgedeckt/ verdunkelt?

Ich habe keine Erfahrung mit der Art, aber ich finde fĂĽr den Anfang den Schlauch etwas lang.

Wie immer heiĂźt es jetzt: Geduld ;)

GruĂź

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#4 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von Erne » 27. März 2026, 19:47

Harpegnathos venator sind speziell betreffend der Haltungsbedingungen, zum Herumprobieren bleibt da wenig Spielraum.
Zimmertemperatur ist eine dehnbare Spezifikation, bei dem einen sind das 18 °C, bei dem anderen 24 °C.
22 °C sehe ich eher als unterste Grenze.
Wie sieht es mit der Nestfeuchtigkeit aus?
Harpegnathos venator brauchen ein feuchteres Nest.
Etwas Erde ist ja schon vorhanden, es kann ruhig noch etwas mehr sein.
Humusreiche Erde mit Lehm geht prima, das trifft auch auf die Arena zu.

Wie wird das Nest beheizt und wie genau ist die Temperaturmessung bzw. wo sind diese positioniert?

Wolfgang

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#5 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von PaHa » 27. März 2026, 21:54

Das Nest ist mit einer roten Folie abgedeckt.
Die Temperatur und Feuchtigkeit messe ich ĂĽber ein Thermometer mit externer Sonde, welche etwas in das Nest reinguckt (auf dem Bild markiert aber schwer zu erkennen).
Und beheizt wird es mit einer Heizmatte...
Der Schlauch ist übrigens so lang, da ich das Nest ja wegen Hitzestau nicht direkt auf die Matte legen kann, musste ich es etwas hochbocken, und da ich die Arena nicht auch noch höher legen wollte, muss der Schlauch eine gewisse Länge haben, damit er sich biegen lässt

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#6 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von PaHa » 28. März 2026, 10:41

Die Kleinen sind ĂĽber Nacht umgezogen...
Aktuelle Temperatur im Nest: 24 C°
Aktuelle Feuchtigkeit im Nest: 68%

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#7 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von PaHa » 28. März 2026, 14:35

Seit gestern beobachte ich permanent wie eine der Arbeiterinnen ein erlegtes Heimchen in der Arena herum und die Scheibe hoch und runter schleppt. Und immer wenn ich das tote Heimchen suche, finde ich es in den Mandibeln dieser/ einer Arbeiterin, die es mit sich rumschleppt... AuĂźerdem halten sie sich mehr im Schlauch (und natĂĽrlich im Nest) auf als in der Arena...
Ich werde das weiter beobachten, aber kann mir das bis jetzt noch nicht erklären...
GruĂź

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#8 Harpegnathos Venator-Haltungsbericht

Beitrag von PaHa » 31. März 2026, 11:04

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Erne ↑
27. März 2026, 19:47

Etwas Erde ist ja schon vorhanden, es kann ruhig noch etwas mehr sein.
Humusreiche Erde mit Lehm geht prima, das trifft auch auf die Arena zu.

Wolfgang

Die Ameisen fangen eher an, die Erde aus dem Nest herauszutragen... Auf Fotos ist das schwer im Nest zu erkennen, aber es ist deutlich weniger Erde im Nest ĂĽbrig...

Ich dachte eigentlich dass diese Art und ihre Larven Substrat im Nest brauchen, um sich zu verpuppen... Aber anscheinend mögen sie sie nicht

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