Hängt auch von Ameisenart und Gewöhnung ab - meine Lasius niger hat das ab ausreichender Koloniegröße nicht mal mehr interessiert, wenn man die Abdeckung komplett weggemacht hat (und ich bin mir sicher, die waren nicht blind), nehme ich dagegen bei meinen Camponotus barbaricus einen Nestdeckel ab, ist es völlig egal ob da rote Folie drüber ist oder nicht, wenn das Zimmer nicht sowieso schon sehr dunkel ist, wird da sofort sämtliche
KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten
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Serafine
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#12713 KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten
Hängt auch von Ameisenart und Gewöhnung ab - meine Lasius niger hat das ab ausreichender Koloniegröße nicht mal mehr interessiert, wenn man die Abdeckung komplett weggemacht hat (und ich bin mir sicher, die waren nicht blind), nehme ich dagegen bei meinen Camponotus barbaricus einen Nestdeckel ab, ist es völlig egal ob da rote Folie drüber ist oder nicht, wenn das Zimmer nicht sowieso schon sehr dunkel ist, wird da sofort sämtliche
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#12714 KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten
Hallo zusammen
Beim Stöbern im Ameisenwissen ist mir eine Frage aufgekommen:
Es ist für Anfänger nahezu unmöglich die genaue Art einer Ameise selber zu bestimmen. Ist es denn vieleicht möglich, wenigstens die
Hintergrund meiner Frage ist: Könnte man so zum Beispiel Formica und Polyergus ausschliessen, um so sicherzugehen, dass man keine Geschützte
Vielen Dank und Gruss aus der Schweiz
Lidragon
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#12715 KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten
Also die
"Die Ameisen Europas: Der BestimmungsfĂĽhrer" von Claude Lebas
empfehlen, Das beinhaltet einen BestimmungsschlĂĽssel fĂĽr die meisten Arten in Europa (auch SĂĽdeuropa im Gegensatz zum Seifert). Ameisen auf Artebene genau zu bestimmen kann da zwar teilweise etwas schwer sein (vor allem bei Lasius, Myrmica), aber auf Gattungsebene kannst Du damit sehr gut alles bestimmen.
Kostenlos gibt es diesen BestimmungsschlĂĽssel fĂĽr die Ameisen Ă–sterreichs (viele davon gibts auch in Deutschland oder der Schweiz): https://www.zobodat.at/pdf/JoanZoo_17_0023-0052.pdf von Herbert Christian Wagner.
Viel SpaĂź beim Bestimmen ĂĽben.
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#12716 KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten
Hallo zusammen,
zunächst einmal ein herzliches Dankeschön an @Barristan für die hilfreiche Antwort auf meine letzte Frage. ![]()
Beim Durchstöbern verschiedener Online-Shops sowie bei gelegentlichen Besuchen in lokalen Baumärkten und Fachläden sind bei mir einige Fragen aufgekommen, zu denen ich im Forum leider keine eindeutigen Antworten gefunden habe: (Hier in der Schweiz ist die Auswahl an Shops ja leider etwas begrenzt und Importe sind oft eher teuer.)
Reagenzgläser und Schläuche
Reagenzgläser und Schläuche gibt es offenbar in sehr unterschiedlichen Größen, Materialien und Ausführungen.
Hat sich in der Ameisenhaltung ein bestimmtes Maß oder Material bewährt?
Gibt es Mindest- oder Maximalgrößen, die man abhängig von der gehaltenen Ameisenart einhalten sollte?
Und wie sieht es aus, wenn man Reagenzgläser oder Schläuche an gekaufte Nester und Arenen anschließen möchte – gibt es dort gängige Durchmesser oder Adapterlösungen?
Beim Lesen habe ich irgendwie den Eindruck, dass alle von denselben Reagenzgläsern und Schläuchen sprechen. Gibt es so etwas wie eine inoffizielle „Norm“?Schaumstoffstopfen statt Watte
In einigen – zugegeben eher unseriös wirkenden – Shops habe ich blaue Schaumstoffstopfen gesehen, die im Reagenzglasnest anstelle von Watte zur Sicherung des Wasserreservoirs verwendet werden sollen.
Diese werden damit beworben, weniger auslaufanfällig und weniger schimmelanfällig zu sein.
Hat jemand damit Erfahrungen gemacht oder handelt es sich dabei eher um unnötige Spielerei bzw. Geldmacherei?Arena aus Acrylglas selbst bauen
Spricht grundsätzlich etwas dagegen, eine Arena selbst aus Acrylglas zu bauen?
Insbesondere interessiert mich, ob Lösungsmittelkleber oder Zwei-Komponenten-Kleber auch nach dem vollständigen Aushärten noch schädlich für Ameisen sein könnten.
Vielen Dank schon einmal für eure Einschätzungen und Erfahrungen!
Beste GrĂĽsse
Lidragon
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#12717 KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten
Hallo,
du hast Recht. Die Auswahl an Reagenzgläsern und Schläuchen ist groß. Und es gibt kein Ameisen-Standard-Maß. Aber natürlich muss die Größe zur Ameise passen. Und damit meine ich vor allem, dass es nicht zu klein sein sollte, wenn die Ameisen wirklich groß sind. Bei kleinen oder normalen Arten sollten die normalen Durchmesser ausreichen.
Manchmal muss man beim Verbinden etwas improvisieren. Wenn man alles "aus einer Hand" kauft, lässt sich das evtl. vermeiden, aber wenn man selber kreativ wird, macht man es halt passend. Ich habe z.B. Schläuche und RG mit europäischen und amerikanischen Maßen, da passt auch nichts wirklich zusammen. Trotzdem geht es immer irgendwie. Wichtig ist nur, dass es keine Lücken gibt oder sie zu klein für die Ameisen sind.
Zu den Schaumstoffstopfen kann ich nichts sagen. Ich nehme immer Watte. Die gibt es ĂĽbrigens aus Baumwolle und Viskose.
Das wäre nicht die erste selbstgebaute Arena aus Plexiglas. Ich habe noch nie gehört, dass der Kleber problematisch wäre. Bin aber auch kein Kleberexperte. Auf so etwas achten Terrarienbauer normalerweise. Schau doch mal bei Youtube. Da habe ich schon viele wertvolle Tipps zum Terrarienbau gefunden. Oder du wartest auf die Antwort von Erne. Der hat sich ein Plexiglas-Terrarium für seine Weberameisen gebaut und kann die Frage sicherlich beantworten.
GrĂĽĂźe vom Pinco
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#12718 KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten
Ich habe vor längerer Zeit eine größere Arena (70x30x15cm) für meine Messor orientalis gebaut.
Ich habe Hobbyglas und ein passenden Kleber verwendet.
Ich denke nicht, dass es negative Auswirkung auf Ameisen hat.
Einfach "ausdĂĽnsten" lassen und dann sollte das klappen.
Ich denke, dass Acrylglas ähnlich ist von der Beschaffenheit und Hobbyglas ist schon sehr anfällig für Kratzer.
Ich verwende fĂĽr meine Kolonien 20mm Schlauch. Ich habe mir gleich eine 50m Rolle gekauft (deutlich gĂĽnstiger). Ich habe darauf geachtet, dass der Schlauch fĂĽr viele Bereiche geeignet ist. Bislang gibt es keine Probleme dadurch.
GruĂź
Patrick
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#12719 KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten
Lidragon11 ↑15. Februar 2026, 01:53
Schaumstoffstopfen statt Watte
In einigen – zugegeben eher unseriös wirkenden – Shops habe ich blaue Schaumstoffstopfen gesehen, die im Reagenzglasnest anstelle von Watte zur Sicherung des Wasserreservoirs verwendet werden sollen.
Diese werden damit beworben, weniger auslaufanfällig und weniger schimmelanfällig zu sein.
Hat jemand damit Erfahrungen gemacht oder handelt es sich dabei eher um unnötige Spielerei bzw. Geldmacherei?Arena aus Acrylglas selbst bauen
Spricht grundsätzlich etwas dagegen, eine Arena selbst aus Acrylglas zu bauen?
Insbesondere interessiert mich, ob Lösungsmittelkleber oder Zwei-Komponenten-Kleber auch nach dem vollständigen Aushärten noch schädlich für Ameisen sein könnten.
Die Schaumstoffstopfen (oft in Blau gehalten) sind vor allem in Asien sehr beliebt. Es handelt sich dabei um das Material PVA, das in Deutschland unter dem Namen „Saugwunder“ bekannt ist. Der Vorteil liegt darin, dass man sich keine Gedanken mehr über die richtige Menge an Watte machen muss, da die Stopfen bereits im passenden Durchmesser ausgestanzt oder zugeschnitten sind.
Zudem können die Ameisen keine Fäden herausziehen, was ansonsten den Wassertank schleichend undicht machen kann. Besonders bei Messor barbarus tritt dieses Problem häufig auf: Die
Sowohl lösungsmittelhaltige Kleber als auch Zwei-Komponenten-Kleber sind nach dem vollständigen Durchtrocknen meiner Erfahrung nach unbedenklich für die Tiere. Bei lösungsmittelhaltigen Varianten sollte man jedoch einige Tage warten, damit alle Rückstände restlos verdunstet sind. Eine gute Alternative ist UV-Kleber. Dieser härtet durch spezielles UV-Licht aus. Der große Vorteil: Der Kleber trocknet erst, wenn man die UV-Lampe benutzt; bis dahin lässt sich alles präzise positionieren. Durch das UV-Licht wird die Verbindung dann innerhalb von Sekunden fest.
Acrylglas verkratzt deutlich weniger als Hobbyglas (Polystyrol), aber wesentlich schneller als echtes Glas. Je dicker das Acrylglas ist, desto einfacher lassen sich Bearbeitungen wie Sägen oder Bohren durchführen. Bei sehr dünnem Material (ich hatte 1 mm starke Platten) kommt es schnell zu Sprüngen. Bis zu einer Dicke von 3–4 mm lässt sich Acrylglas gut mit einem Cuttermesser oder einem speziellen Acrylglasschneider zuschneiden. Die beste, wenn auch teurere Lösung sind jedoch fertig zugeschnittene Platten.
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#12720 KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten
Hallo,
Ich habe vorher auch immer Watte und/oder feine Edelstahlgaze in den Trämken benutzt. Aktuell bin ich auch auf das " Saugwunder " umgestiegen. Habe es im Großen Stück gekauft und dann selber zugeschnitten. Wenn es nach dem auspacken an der Luft liegengelassen wird, wird es sehr Hart und man kann es gut mit dem Messer Schneiden oder mit entsprechenden Locheisen Ausstanzen. Solange es Weich ist läßt es sich auch mit der Scheere Schneiden. Sobald es mit Wasser in Kontakt kommt wird es wieder Weich.
Bis jetzt kann ich nichts Negatives dazu Feststellen. Ist auf jedenfall nicht so anfällig für Bakterien und ähnliches wie Watte. Es Tropft auch nicht.
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