Ein neues Nest für Messor barbarus

Bauanleitungen, Einrichtungen, Zubehör, Fototechnik, Geräte, Ideen und Hilfe.
Antworten
Benutzeravatar
TheDravn
Einsteiger
Offline
Beiträge: 187
Registriert: 3. August 2018, 21:14
Hat sich bedankt: 34 Mal
Danksagung erhalten: 119 Mal

#1 Ein neues Nest für Messor barbarus

Beitrag von TheDravn » 14. Februar 2020, 13:55

Da ich damit rechne, dass das momentane Nest im Sommer zu klein wird für meine Messor barbarus, plane und baue ich gerade ein neues.

Das alte Nest
Das aktuelle Nest ist ein 20x20 Gipsnest in einem Holzkasten, es hat zwar gute Dienste geleistet. Jedoch sind ein paar Probleme aufgetaucht, die ich jetzt ausmerzen will.
-Durch die geringe Lüftung bildete sich früh Schimmel, den ich aber unter Kontrolle brachte
-Kein eingreifen möglich
-Kein Wiedergebrauch, da eine Reinigung nicht möglich ist

Das neue Nest
Das neue Nest soll aus YTong werden in den Maßen 20x60, welches später auch aus optischen und wegen Knabberschutz in einen Holzkasten kommt.
Das Nest selber wird in 3 Bereichen aufgeteilt, welche durch zukünftige Belüftungslöcher und Verbindungen getrennt werden. Die Kammern belasse ich wie im alten, da diese gut angenommen wurden und sich Brut und Körner leicht stabeln ließen.
Die Poren werden mit weißen Bodengrund verschlossen, damit weder Brut oder Futterreste nicht darin verschwinden. Die Plexiglasscheibe wird diesmal geschraubt oder mit Magneten befestigt, um ein eingreifen zu ermöglichen.
Befeuchtet wird durch Seramis gefüllte Kammern zwischen den Bereichen.


Bevor ich nun Anfange mit dem schnitzen, wollte ich einfach mal auf das Schwarmwissen zugreifen und euch fragen, ob ihr eventuelle Probleme erkennt oder andere Anmerkungen habt zu der bisherigen Planung
Dateianhänge
Das neue Nest
Das neue Nest
Das alte Nest
Das alte Nest
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor TheDravn für den Beitrag (Insgesamt 3):
LaTunErneanthalter_19

Benutzeravatar
Safiriel

User des Monats April 2018
Moderator
Offline
Beiträge: 3104
Registriert: 17. Mai 2014, 15:17
Auszeichnung: 1
Hat sich bedankt: 513 Mal
Danksagung erhalten: 1165 Mal

#2 Ein neues Nest für Messor barbarus

Beitrag von Safiriel » 14. Februar 2020, 19:35

Coole Sache das.
Besonders die im Deckel integrierte Heizmatte und der Verschluss gefallen mir.

Das Konzept scheint stimmig zu sein. Ich habe keine größeren Anmerkungen.

Wie stellst du trockenere und feuchtere Bereiche her wegen der Körner?
Ich bin nicht sicher, ob es viel bringt die Poren mit Bodengrund zu verschließen, weil Messor barbarus den vermutlich recht schnell wieder raus tragen würden (so sie wollen).
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Safiriel für den Beitrag:
TheDravn

Benutzeravatar
Erne
Administrator
Offline
Beiträge: 2539
Registriert: 18. April 2014, 11:00
Hat sich bedankt: 2955 Mal
Danksagung erhalten: 2464 Mal

#3 Ein neues Nest für Messor barbarus

Beitrag von Erne » 14. Februar 2020, 19:48

Kann da Safriel nur zustimmen, coole Konstruktion, prima gebaut.
Eine Anregung hätte ich, Messor barbarus mögen keine muffige, stehende Luft, mit anderen Worten, eine unzureichende Nestbelüftung.
Kann jetzt nicht erkennen, ob Glas oder Plexiglas als Sichtscheibe verwendet wird.
Falls es Plexiglas ist, in den oberen und untersten Kammern einige kleine Löcher gebohrt, beseitigt das Problem.

Grüße Wolfgang
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Erne für den Beitrag:
TheDravn

Benutzeravatar
TheDravn
Einsteiger
Offline
Beiträge: 187
Registriert: 3. August 2018, 21:14
Hat sich bedankt: 34 Mal
Danksagung erhalten: 119 Mal

#4 Ein neues Nest für Messor barbarus

Beitrag von TheDravn » 14. Februar 2020, 20:09

Safiriel hat geschrieben:
14. Februar 2020, 19:35
Coole Sache das.
Besonders die im Deckel integrierte Heizmatte und der Verschluss gefallen mir.

Das Konzept scheint stimmig zu sein. Ich habe keine größeren Anmerkungen.

Wie stellst du trockenere und feuchtere Bereiche her wegen der Körner?
Ich bin nicht sicher, ob es viel bringt die Poren mit Bodengrund zu verschließen, weil Messor barbarus den vermutlich recht schnell wieder raus tragen würden (so sie wollen).
Danke fürs Lob, beim alten hab ich immer von oben in die obersten 2 Kammern, mithilfe einer Spritze und Kanüle befeuchtet. Am Anfang einmal die Woche, aber durch die zu geringe Belüftung, hatte sich dort sehr schnell der erste Schimmel gezeigt. Den hatte ich dann durch weniger Befeuchten und immer wieder einführen von Springschwänzen in den Griff bekommen. Mittlerweile beobachte ich die Ameisen, sind sie viel an der Wasserstelle, wird befeuchtet und das scheint ganz gut zu klappen bisher. Dadurch wurden die obersten Kammern für die Brut benutzt und die unteren als Körnerkammern. Im neuen Nest werde ich nach Bedarf dann entweder eine Befeuchtungskammer befeuchten oder beide, je nachdem wie gerade Brut vorhanden ist.
Ich geh davon aus, dass sie das ganze wieder aus den Poren rausholen werden, aber zumindest den guten Willen will ich haben und sie haben dann die Möglichkeit, mögliche Spalte von der Scheibe zum Nest hin selber zu verschließen.
Erne hat geschrieben:
14. Februar 2020, 19:48
Kann da Safriel nur zustimmen, coole Konstruktion, prima gebaut.
Eine Anregung hätte ich, Messor barbarus mögen keine muffige, stehende Luft, mit anderen Worten, eine unzureichende Nestbelüftung.
Kann jetzt nicht erkennen, ob Glas oder Plexiglas als Sichtscheibe verwendet wird.
Falls es Plexiglas ist, in den oberen und untersten Kammern einige kleine Löcher gebohrt, beseitigt das Problem.

Grüße Wolfgang
Danke für das Lob, die Belüftung ist momentan wirklich der größte Mankel, aber die Idee wäre nicht schlecht. Mit welchen Bohrkopfdurchmesser bleiben die denn noch im Nest drinnen? Ich vermute mal 1mm ist das Maximum, alles darüber hinaus ist ein Schlupfloch für die kleinsten Arbeiterinnen

Benutzeravatar
Erne
Administrator
Offline
Beiträge: 2539
Registriert: 18. April 2014, 11:00
Hat sich bedankt: 2955 Mal
Danksagung erhalten: 2464 Mal

#5 Ein neues Nest für Messor barbarus

Beitrag von Erne » 14. Februar 2020, 20:15

Ja mehr als 1 mm darf es nicht sein, die Kleineren quetschen sich sonst durch.
Online Elektronikläden oder Läden vor Ort haben oftmals Bohrer im Bereich 0,6 – 1mm im Sortiment.

Grüße Wolfgang
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Erne für den Beitrag:
TheDravn

Benutzeravatar
TheDravn
Einsteiger
Offline
Beiträge: 187
Registriert: 3. August 2018, 21:14
Hat sich bedankt: 34 Mal
Danksagung erhalten: 119 Mal

#6 Ein neues Nest für Messor barbarus

Beitrag von TheDravn » 14. Februar 2020, 20:56

Erne hat geschrieben:
14. Februar 2020, 20:15
Ja mehr als 1 mm darf es nicht sein, die Kleineren quetschen sich sonst durch.
Online Elektronikläden oder Läden vor Ort haben oftmals Bohrer im Bereich 0,6 – 1mm im Sortiment.

Grüße Wolfgang
Dann werde ich mich mal umschauen ob ich solch einen Bohrer finde

Antworten

Zurück zu „Technik & Basteln“