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KFKA - Ameisenhaltung kurze Fragen, kurze Antworten

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Harry4ANT

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#11321 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Harry4ANT » 9. November 2020, 12:58

Den von dir angesprochenen Thunfisch aus der Dose (Lake) kannst du mal probieren - wurde bei mir von Camponotus oft gerne genommen.

Auch Shrimps (gefroren aus der Tüte), kleine Portionen Katzen- bzw. Hundenassfutter, Hähnchenbrust usw. kannst du mal versuchen.


Kleine Kolonien sind oft noch etwas zögerlich / wählerisch bei solchen Sachen und natürlich ist der Bedarf noch wirklich sehr gering.



Also wirklich jeweils nur sehr sehr kleine Portionen anbieten und möglichst "mundgerecht zum mitnehmen" ;)


Ansonsten geht fast alles an Insektenfuttertieren auch aus dem Gefrierschrank.
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AndiKe

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#11322 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von AndiKe » 9. November 2020, 13:04

Danke sehr!

Ich schaue mal was sie so annehmen, vielen Dank Harry - an sowas habe ich zunächst mal gedacht, teste mich da mal durch. Und wenn meine Frau wieder im Normalzustand ist, geht an die Maden, Rapunzunlua :).

Ich darf schon kein AntsCanada mehr zuhause anmachen, weil es ihr sonst hochkommt. :D



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#11323 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Fabey93 » 9. November 2020, 13:23

Harry4ANT ↑
9. November 2020, 12:58
Den von dir angesprochenen Thunfisch aus der Dose (Lake) kannst du mal probieren - wurde bei mir von Camponotus oft gerne genommen.

Auch Shrimps (gefroren aus der Tüte), kleine Portionen Katzen- bzw. Hundenassfutter, Hähnchenbrust usw. kannst du mal versuchen.
Das sind die Momente, in denen man bereut, vegetarisch zu leben :D
Dann wĂĽrd man sich die teuren Insekten sparen :D
Aber Messor kann man ja sogar vegan halten (was meiner Freundin das Füttern erleichtert, wenn ich - wie oft - berufs- oder unibedingt durch die Weltgeschichte tingel) - Novomessor leben leider zu über 50% von Insekten, aber da muss die dann halt durch xD Man wächst an seinen Aufgaben oder so ;)



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Manticor

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#11324 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Manticor » 9. November 2020, 17:57

Ich bin kein Vegetarier und meine Camponotus rufoglaucus feae haben sicher nicht mehr Fleisch verdrĂĽckt. Will damit sagen, die gehen mir da nicht dran. Bisher nur zerteilte Schokoschaben.



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#11325 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Lacy » 10. November 2020, 18:08

Meine Camponotus mochten gern gekochte Shrimps und Leber. Die Leber habe ich, bzw. ein DaumengroĂźes StĂĽck davon, nach dem kochen in Salzfreiem Wasser in kleine StĂĽcke geschnitten und eingefroren, die Shrimps (von Penny, wenn ich mich recht entsinne, waren fertig in Salzwasser gekocht) kann man ebenfalls einfrieren und bei Bedarf stĂĽckchenweise entnehmen.
An Lebendfutter finde ich die flugunfähigen Drosophilas nicht schlecht. Lassen sich leicht züchten und haben einen eher geringen Ekelfaktor.



Wolfi91

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#11326 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Wolfi91 » 11. November 2020, 10:52

hallo zusammen,

ich habe eine kurze Frage zur Nestbefeuchtung, im speziellen geht es bei mir um Messor orientalis die eher aus trockenen Regionen kommt. Aber auch allgemein wĂĽrde mich das interessieren.
Bei kleinen Kolonien (1-2 Reagenzgläser voll) wird das Nest ja durch den Wassertank im Reagenzglas feucht gehalten. bei kleinen Kolonien generell ist ja Feuchtigkeit immer wichtig.

Wenn die Kolonie mal größer wird und in ein größeres Nest zieht, muss man dann noch Befeuchten ? Oder reicht es wenn man rund um die Uhr eine volle Tränke mit Wasser in der Arena stehen hat ?


Generell die Frage muss man bei groĂźen Kolonien das Nest noch befeuchten ? Bei Tropischen Arten glaube ich schon, die sollten ja generell immer feucht gehalten werden. Aber bei Ameisen aus trockenen Regionen ?


bei meinen Camponotus largiceps lese ich z.B. :
"Die Nester kleineren Kolonien sollten leicht angefeuchtet werden. Größere Kolonien hingegen brauchen nur eine Wassertränke und sind im Nestbereich wenig anspruchsvoll."


Liebe GrĂĽĂźe
Wolfi



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#11327 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von JebetusvonWabern » 11. November 2020, 13:49

Also Camponotus braucht in der Regel keine Nestbefeuchtung. Die kommen prima ohne sowas zurecht, nur mit einer Wasserquelle in der Arena.
Bei Messor orientalis sieht das mMn nach anders aus. Ich habe auch eine Kolonie seit diesem Jahr, sind jetzt um die 200 Tiere. Sie überleben auch mal Zeiten völliger Trockenheit im Nest, lieben aber die feuchten Bereiche wesentlich mehr. Trockene Bereiche werden, falls feuchte zur Verfügung stehen, zügig verlassen. Bei mir gingen Phasen längerer Trockenheit im Nest auch mit einer etwas höheren Arbeiterinnensterblichkeit einher. Also ein Messor orientalis Nest würde ich auf jeden Fall immer feucht halten, Am besten mit trockenem Bereich für Körner.
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#11328 KFKA - Kurze Fragen, kurze Antworten

Beitrag von Manticor » 12. November 2020, 06:34

Also bei erdgrabenden Arten würde ich eine Grundfeuchte schon befürworten. Erde ist in der Regel immer leicht feucht. Man sagt auch oft wenn es heißt man soll etwas Wasser hinzugeben dann "erdfeucht". Manche sind natürlich mehr oder auch mal weniger wirklich drauf angewiesen, aber um es natürlicher zu halten wäre eine leichte Feuchte schon sinnig.



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