Messor cephalotes Diskussion Thread
- Erne
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#57 Messor cephalotes Diskussion Thread
Entwicklungszeiten, das kann ich nachvollziehen, ist nicht einfach da alles beobachten zu können.
Für mich, mit eine Begründung die zu derartigen Abweichungen führen können.
Entwicklungszeiten sind irgendwie auch nur eine „Momentaufnahme“, gibt einfach zu viele Parameter die da mitwirken.
GrĂĽĂźe Wolfgang
Für mich, mit eine Begründung die zu derartigen Abweichungen führen können.
Entwicklungszeiten sind irgendwie auch nur eine „Momentaufnahme“, gibt einfach zu viele Parameter die da mitwirken.
GrĂĽĂźe Wolfgang
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Zitrus
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#58 Messor cephalotes Diskussion Thread
Wenn man beobachten würde, wie lange der erste "Wurf", welcher nicht mehr von der Gyne , sondern von den Pygmäen versorgt wird, von Ei
bisImago braucht, käme man wohl am ehesten auf halbwegs brauchbare Zeitangaben, da alles zwar noch ziemlich überschaubar ist, die Larven
aber keine Diätnahrung mehr bekommen. Bei monomorphen Arten, wie den Vertretern derGattung Lasius (gibt es überhaupt polymorphe Lasius?)
könnte man den ermittelten Zeitraum denke ich schon als halbwegs genaue Angabe durchgehen lassen, wenn die Haltungsparameter nahe an den
Bedingungen im natĂĽrlichen Lebensraum sind.
Bei Camponotus hingegen ist längst zu viel los, wenn die ersten Majore da sind, um da noch irgendwie den Überblick zu behalten und bei den
Monster-Majoren deiner Messoren könnte man meinen, dass die ein Quartal brauchen
Aber es ist sicher weniger, man kann also nicht aufgrund
X-facher Körpergröße davon ausgehen, dass auch die X-fache Zeit bis zur fertigen Arbeiterin vergeht.
Wege und Methoden gibt es bestimmt, selbst bei einer größeren Kolonie solche Messung anzustellen, aber ich glaube, es fehlen (wie so oft) einfach
die Kohle und willige Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen wollen.
Schlimmer, als Entwicklungszeiten, die um 1-2 Wochen abweichen, finde ich persönlich diese pauschalen Angaben zur maximalen Koloniegröße.
Als ich mir letztes Jahr meine Camponotus compositor zulegte, hieß es dort "Maximale Koloniegröße: in der Heimhaltung bis 300 Tiere".
Was daraus geworden ist, wisst ihr ja.
In meinem Fall ist glücklicherweise mehr als genug Platz da (bis jetzt zumindest), aber was wäre nun,
wenn ich nur Platz für die angegebene Zahl an Tieren zur Verfügung stehen hätte?
Mir fällt gerade ein, als ich vergangenes Jahr die Camponotus ligniperda beim Feuerplatz in den Bergen unter dem Stein fand, wunderte ich
mich ziemlich, dass die Kolonie, was die Quantität derBrut und deren Entwicklung angeht, meiner zu Hause fast identisch war. Man muss aber dazu
auch sagen, dass dieGyne sich dort einen sehr warmen Ort ausgesucht hat und der Stein nachtsüber die gespeicherte Wärme abgab, wie eine Heizung.
Vielleicht hätte es an einem kühleren, schattigeren Ort anders ausgesehen.
bis
aber keine Diätnahrung mehr bekommen. Bei monomorphen Arten, wie den Vertretern der
könnte man den ermittelten Zeitraum denke ich schon als halbwegs genaue Angabe durchgehen lassen, wenn die Haltungsparameter nahe an den
Bedingungen im natĂĽrlichen Lebensraum sind.
Bei Camponotus hingegen ist längst zu viel los, wenn die ersten Majore da sind, um da noch irgendwie den Überblick zu behalten und bei den
Monster-
X-facher Körpergröße davon ausgehen, dass auch die X-fache Zeit bis zur fertigen Arbeiterin vergeht.
Wege und Methoden gibt es bestimmt, selbst bei einer größeren Kolonie solche Messung anzustellen, aber ich glaube, es fehlen (wie so oft) einfach
die Kohle und willige Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen wollen.
Schlimmer, als Entwicklungszeiten, die um 1-2 Wochen abweichen, finde ich persönlich diese pauschalen Angaben zur maximalen Koloniegröße.
Als ich mir letztes Jahr meine Camponotus compositor zulegte, hieß es dort "Maximale Koloniegröße: in der Heimhaltung bis 300 Tiere".
Was daraus geworden ist, wisst ihr ja.
wenn ich nur Platz für die angegebene Zahl an Tieren zur Verfügung stehen hätte?
Mir fällt gerade ein, als ich vergangenes Jahr die Camponotus ligniperda beim Feuerplatz in den Bergen unter dem Stein fand, wunderte ich
mich ziemlich, dass die Kolonie, was die Quantität der
auch sagen, dass die
Vielleicht hätte es an einem kühleren, schattigeren Ort anders ausgesehen.
- Erne
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#59 Messor cephalotes Diskussion Thread
Im Internet nachlesbare Angaben betrachte ich immer mit groĂźer Vorsicht.
Nur selten ist nachprĂĽfbar was verbreitet wird.
Oftmals sind das nur Momentbeobachtungen oder Völker die nicht bis zum Ende gehalten wurden.
Schlechte Haltungsbedingungen fĂĽhren auch dazu das einige Arten es nur auf wenige Ameisen bringen.
Selbst in Shops erscheinen mir einige Angaben eher allgemein.
Dann gibt es noch die Dinge die irgendwann mal ein User geschrieben hat, die so lange weiter verbreitet wurden bis sie als Fakt gesehen werden.
Camponotus ligniperda im Vergleich Natur zur Haltung.
In der Natur verteilen größere Völker ihreBrut , kann durchaus sein das unter einem Stein fast nur Puppen zu finden sind, unter einem anderen Eier und verschieden große Larven .
Alles unter einem Stein geht auch, allerdings ist es nicht unbedingt sicher, dass sie nicht auch noch anderenorts Nachwuchs lagern.
Bei meinen beobachte ich gravierende Entwicklungsunterschiede, sowohl beim Beginn des Brutgeschäftes wie auch in der Entwicklungsdauer.
Beim Volk das ich Mitte März wieder im warmen Raum gestellt habe, ist das Brutgeschäft schon wieder voll im Gange und wahrscheinlich, so wie in den letzten Jahren beobachtet, im Juli wieder zu Ende.
Das Volk, das ich durchgehend Draußen halte (das mit der zugesetztenKönigin ), hat sich wieder in Pulks zusammengefunden.
Die Brutaufzucht erfolgte, die Jahre vorab, deutlich später und ging länger bis in den Oktober.
GrĂĽĂźe Wolfgang
Nur selten ist nachprĂĽfbar was verbreitet wird.
Oftmals sind das nur Momentbeobachtungen oder Völker die nicht bis zum Ende gehalten wurden.
Schlechte Haltungsbedingungen fĂĽhren auch dazu das einige Arten es nur auf wenige Ameisen bringen.
Selbst in Shops erscheinen mir einige Angaben eher allgemein.
Dann gibt es noch die Dinge die irgendwann mal ein User geschrieben hat, die so lange weiter verbreitet wurden bis sie als Fakt gesehen werden.
Camponotus ligniperda im Vergleich Natur zur Haltung.
In der Natur verteilen größere Völker ihre
Alles unter einem Stein geht auch, allerdings ist es nicht unbedingt sicher, dass sie nicht auch noch anderenorts Nachwuchs lagern.
Bei meinen beobachte ich gravierende Entwicklungsunterschiede, sowohl beim Beginn des Brutgeschäftes wie auch in der Entwicklungsdauer.
Beim Volk das ich Mitte März wieder im warmen Raum gestellt habe, ist das Brutgeschäft schon wieder voll im Gange und wahrscheinlich, so wie in den letzten Jahren beobachtet, im Juli wieder zu Ende.
Das Volk, das ich durchgehend DrauĂźen halte (das mit der zugesetzten
Die Brutaufzucht erfolgte, die Jahre vorab, deutlich später und ging länger bis in den Oktober.
GrĂĽĂźe Wolfgang
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ChrisV87
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#60 Messor cephalotes Diskussion Thread
Wirklich richtig tolle Bilder von der Larve bis zur Ameise, Respekt
Auch interessant die unterschiedlichen Größen derLarven .
GruĂź Chris
Auch interessant die unterschiedlichen Größen der
GruĂź Chris
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- Joachim123 • Erne
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#61 Messor cephalotes Diskussion Thread
Freut mich dass es gefällt.
Messor cephalotes lassen sich, ab einer größeren Arbeiterinnenanzahl, kaum stören durch plötzlichen Lichteinfall in Nestbereichen, was gute Möglichkeiten mit sich bringt um sie ablichten.
Messor cephalotes Bericht
GrĂĽĂźe Wolfgang
Messor cephalotes lassen sich, ab einer größeren Arbeiterinnenanzahl, kaum stören durch plötzlichen Lichteinfall in Nestbereichen, was gute Möglichkeiten mit sich bringt um sie ablichten.
Messor cephalotes Bericht
GrĂĽĂźe Wolfgang
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Rapunzula
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#62 Messor cephalotes Diskussion Thread
Hallo Erne,
verstehe ich das Richtig, von der kleinen Gründerkolonie im Januar 2020 bis zur ersten Jungkönigin schon im März 2021?
Was fĂĽr Treibstoff gibst Du denen denn als Futter?
Benzin? Mit oder ohne AdBlue?
Gruss
verstehe ich das Richtig, von der kleinen Gründerkolonie im Januar 2020 bis zur ersten Jungkönigin schon im März 2021?
Was fĂĽr Treibstoff gibst Du denen denn als Futter?
Benzin? Mit oder ohne AdBlue?
Gruss
- Erne
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#63 Messor cephalotes Diskussion Thread
Das mit dem Futter ist schnell beantwortet, Turbofliegen und Whisky im Trinkwasser.
Ja ist das Volk, erhalten im Dezember 2019 mit 3 Arbeiterinnen.
Ameisen derGattung Messor halte ich seit unzähligen Jahren, was die treiben, mögen oder nicht mögen, gibt wohl keine Geheimnisse mehr.
Die Haltungsbedingungen von Messor cephalotes waren sicherlich ein anfänglicher Unsicherheitsfaktor, wie sich herausstellte, gab es keine Überraschungen.
Denke das jeder Halter, der langjährige Erfahrungen mit der Ameisenhaltung hat, ähnliche Entwicklungen hinbekommen wird.
Bei Ameisen derGattung Messor ist es nicht selten, das schon frĂĽh die Aufzucht von Geschlechtstieren beobachtet wurde, Messor cephalotes, wie sich zeigt, machen da keine Ausnahme.
In der Praxis entwickelt sich die Ameisenhaltung in etwa immer nach dem gleichen Chema, beobachten und entsprechend reagieren.
Je länger Ameisen gehalten wurden umso besser funktioniert das.
Messor cephalotes Bericht
GrĂĽĂźe Wolfgang
Ja ist das Volk, erhalten im Dezember 2019 mit 3 Arbeiterinnen.
Ameisen der
Die Haltungsbedingungen von Messor cephalotes waren sicherlich ein anfänglicher Unsicherheitsfaktor, wie sich herausstellte, gab es keine Überraschungen.
Denke das jeder Halter, der langjährige Erfahrungen mit der Ameisenhaltung hat, ähnliche Entwicklungen hinbekommen wird.
Bei Ameisen der
In der Praxis entwickelt sich die Ameisenhaltung in etwa immer nach dem gleichen Chema, beobachten und entsprechend reagieren.
Je länger Ameisen gehalten wurden umso besser funktioniert das.
Messor cephalotes Bericht
GrĂĽĂźe Wolfgang
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Rapunzula
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#64 Messor cephalotes Diskussion Thread
Hallo Erne,
Wie bereits auf YouTube geschrieben, Gratulation zu Deiner ersten Super-Majorin !
Konnte sich eine also durchmogeln ohne gefressen zu werden!
Letztes Mal schriebst Du, dass Du die im Dezember 2019 mit drei Arbeiterinnen erhalten hast, dann sind meine Camponotus nicobarensis ja gleich alt, (ist mir letztes mal gar nicht aufgefallen! Aber Geschlechtstiere gibt es bei mir noch nicht, meinetwegen können die dazu noch lange warten!
Danke fĂĽr Dein Abo auf YouTube!
Gruss
Wie bereits auf YouTube geschrieben, Gratulation zu Deiner ersten Super-
Konnte sich eine also durchmogeln ohne gefressen zu werden!
Letztes Mal schriebst Du, dass Du die im Dezember 2019 mit drei Arbeiterinnen erhalten hast, dann sind meine Camponotus nicobarensis ja gleich alt, (ist mir letztes mal gar nicht aufgefallen! Aber Geschlechtstiere gibt es bei mir noch nicht, meinetwegen können die dazu noch lange warten!
Danke fĂĽr Dein Abo auf YouTube!
Gruss
