Atta cephalotes Vorstellung

Zeigt uns euere Anlagen

Atta cephalotes Vorstellung

Beitragvon Amdy » 24. Juni, 2017, 19:05

Hallo, kurze Bildvorstellung und Frage!

Haltung einfacher als propagiert wird!
Doch eine Frage habe ich, warum bauen sie Wände um den Pilz, ich denk mir wegen den Öffnungen zu den anderen Zylindern, da Luft einströmt von oben!

Sollte es Fragen geben kann gern gefragt werden.

lg Amdy


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Re: Atta cephalotes Vorstellung

Beitragvon Serafine » 24. Juni, 2017, 22:42

Sie bauen Wände um den Pilz weil das Klima im Becken eigentlich viel zu trocken ist für den Pilz. Der Pilz braucht Feuchtigkeit, eigentlich sollte man da ein Plastikgefäß drüber stülpen bis der mindestens ca. ein Drittel des Zylinders ausfüllt.
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Re: Atta cephalotes Vorstellung

Beitragvon Harry4ANT » 24. Juni, 2017, 23:01

Hätte dir auch empfohlen über den Pilz noch ein Art Zwischenbehälter mit kleinem Eingang zu machen, also das Volumen im Verhältnis zum Pilz etwas zu verkleinern.
Dann können die Süßen die LF besser selbstständig regulieren durch einbringen von feuchten Blättern oder feuchtem Bodengrund oder eben umgekehrt auch senken.
Auch wenn sich die Temperatur mal etwas ändert usw.

Aber wenn sie so klar kommen und alles stabil ist umso besser.


Wie lange hast du sie den schon ?
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Re: Atta cephalotes Vorstellung

Beitragvon Amdy » 25. Juni, 2017, 17:36

die beiden äusseren zylinder haben oben ein gittereinsatz vl deshalb.. der sand schwimmt eigentlich in wasser und der pilz schaut eigentlich perfekt aus! ich dachte sie bauen die wände wegen den seitlichen öffnungen zu den 2 zylindern.

ich hab die kolonie seit ca 2 monaten. hatte diese vorher in angefertigter box mit eben einem zusätzlichen behälter darüber.. ein ant dealer aus wien hatte auch die grösse von pilz ohne abdeckung in so einem zylinder.
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Re: Atta cephalotes Vorstellung

Beitragvon Sir Joe » 25. Juni, 2017, 21:35

Hallo Amdy, herzlich Willkommen hier im Forum.

Sieht echt beeindruckend aus, was deine Atta für eine Wand gebaut haben :clap: Das machen sie, um das Mikroklima um den Pilz herum zu regeln. Am Anfang hilft es oft einen kleinen Becher oder Sonstiges über den Pilz zu stülpen, aber es scheint mir so, als ob deine Kolonie bereits stark genug ist und das nicht mehr benötigt. Ich habe noch keine Erfahrungen mit Atta sammeln können, aber ich finde es total toll was deine kleinen Baumeister da hochgezogen haben. Wäre doch auch eine Schande, das schöne Kunstwerk der Ameisen zu zerstören.
Vielleicht wäre es gut der Kolonie etwas mehr Baumaterial zur Verführung zu stellen. Was verwendest du als Bodengrund? Ich würde zu einem recht harten Sand-Lehm Gemisch von 2:1 tendieren.

Schöne Grüße
Sir Joe
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Re: Atta cephalotes Vorstellung

Beitragvon Amdy » 28. Juni, 2017, 08:42

Hallo, also ich hab wieder Wasser in den Sand gegeben und die Wände sind eingestürzt. Über die Nacht haben sie wieder mit dem Aufbau begonnen. Ich werde jetzt wieder einen Deckel drauf machen ( 2l Flasche) eigentlich sollte das Klima passen, pitschnass der Sand und 30 grad!
Substrat ist reiner Sand!

Die ersten 2 Soldaten sind da, ausser es sind mutierte Schneider! Reichlich brut.

Frage an fortgeschrittene, kann man den wuchs des Pilzes im Zaum halten damit ich nicht bald den 2. pilzzylinder anhängen muss? Oder müssen die nonstop pilzzüchten wegen ihrem futterpilz?

LG amdy
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Re: Atta cephalotes Vorstellung

Beitragvon Serafine » 28. Juni, 2017, 08:47

Ich würde empfehlen den zweiten Zylinder eher früher als später anzuhängen, falls der Hauptpilz Probleme bekommt (passiert schneller als man denkt).
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Re: Atta cephalotes Vorstellung

Beitragvon Ameisenfanatiker » 28. Juni, 2017, 09:36

Hallo Amdy,
ich bin ebenfalls im Besitz einer Atta cephalotes Kolonie, auch ziemlich in deiner Größe.
Ich werde demnächst mal einen Haltungsbericht dazu beginnen. War schon Jahre nicht mehr aktiv hier^^
Der Grund für die Wände muss nicht die Klimaregulierung an sich sein. Wenn du zwischen 85 - 99% Luftfeuchte hast, dann dürfte das kein Problem darstellen. Das mit dem Austrocknen des Bodengrundes ist normal, einfach ab und zu nachgucken ob der Boden noch eine gewisse Feuchte hat. Durch das schleichende Austrocknen bemerkt man dies meist nur durch reinstochern wenn es hart ist, weil sich die Farbe nur ganz langsam über die Zeit verändert.
Wie die wenigsten wissen, bevorzugen Atta Kolonien, trotz der durchaus hohen Lichttoleranz, abgedunkelte Pilzkammern. Das ist nicht zwingend notwendig, aber das könnte mit ein Grund für das Zubauen sein.
Ein weiterer Grund ist die Größe des Behälters. In natureller Bauweise sind die Kammern eben nur so groß wie der Pilz und werden mit wachsendem Pilz erweitert. Ein Unwohlsein im Instinkt der Tiere könnte also zu dem zubauen der "Wohnung" um den Pilz führen.
Weiterhin solltest du dringend auf die Temperaturen achten! 30 Grad sind jenseits von Gut und Böse. Der Pilz kann schon ab 27 Grad absterben. Viele Halter sind inzwischen sogar dazu übergegangen einfach nur bei Zimmertemperatur zu halten. 23 Grad reichen und wer eine noch schnellere Entwicklung als eh schon will kann auch auf 25 regeln, aber höher ist absolut tödlich für den Pilz. In der Natur sind mehrere Meter unter der Erde auch keine höheren Temperaturen messbar. Selbst bei 15 stirbt die Kolonie nicht, sie wird nur langsamer, wurde alles schon probiert.
Auch wenn alle Parameter optimal passen, ist es, bedingt durch das "Mikroklima", welches die Ameisen wollen, immernoch möglich, dass sie zubauen wollen. Also im Zweifel eine Abedeckung drauf.
Und lasse das Abfall und das Pilzbecken offen so wie du es hast. Vor allem das Abfallbecken.
Mir ist inzwischen auch aufgefallen, dass es doch Unterschiede zwischen der Gleichen Spezies gibt, z.B bauen meine keinen Schutz und nicht so eine schöne runde Kugel wie bei dir^^ Auch die Farbgebung unterscheidet sich bei Atta cephalotes oft deutlich. Manche Halter haben Goldgelbe Tiere, andere sehr dunkel gefärbte Tiere. Und von akzeptierten Blättern gibt es da auch viele unterschiedliche Erfahrungen.
Hoffe ich konnte dir etwas helfen. Informiere dich gut, bei dem Preis ist ein Versterben ziemlich ärgerlich.
LG Amfa
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