Tetramorium bicarinatum Milben Befall

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Ameisenstarter

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#1 Tetramorium bicarinatum Milben Befall

Beitrag von Ameisenstarter » 7. Juli 2020, 13:48

Hallo anthalter_19,

das Problem mit Milben kenne ich, bei meinen Camponotus nicobarensis (damals bei MyAnts gekauft) entdeckte ich sie einige Wochen, nachdem ich die Kolonie erhalten habe. Das Wachstum stagnierte plötzlich, dann starben Arbeiterinnen. Zitrone schien nie so richtig zu funktionieren, effektiv war hingegen die KOMPLETTE Trockenlegung des Nests. Allerdings ist das sehr extrem und bei Arten, die auf die Feuchtigkeit im Nest angewiesen sind, quasi unmöglich.

Allerdings zeigten sich bei diesen Milben recht schnell und schon bei wenigen gab es Verluste. Anders ist es bei meinen Camponotus brasiliensis, wo die Milben deutlich später auftraten, groß und rot waren (die Kolonie stammt nicht aus einem Shop, sondern war ein Privatangebot). Die leben jetzt schon seit Monaten mit "ihren" Milben und die Milbenzahl scheint zu schwanken. Von Zeit zu Zeit ist mal eine Arbeiterin mit über 10 Milben an den Beinen zu sehen, andere sind komplett frei von Milben. Allerdings scheinen sich die Milben (zumindest teilweise) von Abfällen zu ernähren und beseitigen Futterreste etc. gut.



Ich bekämpfe die Milben einfach nicht mehr, denn bei den Camponotus brasiliensis war bisher noch nichts erfolgversprechend. So geht es der Kolonie trotzdem seit einigen Monaten gut und es gibt viel Wachstum.



Eine richtige Lösung für dein Problem habe ich leider nicht, aber ich wollte mal von meinen Erfahrungen berichten.



Liebe GrĂĽĂźe :)


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Zitrus

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#2 Tetramorium bicarinatum Milben Befall

Beitrag von Zitrus » 7. Juli 2020, 14:51

Ein User in einem anderen Forum, welcher vor dem selben Problem stand, berichtete, dass der Befall nach dem Einsetzen von
Raubmilben stark zurĂĽckgegangen und nach einer Weile ganz weg war. Er schrieb zwar selbst, dass es unklar ist, ob die Raubmilben
für das Verschwinden der parasitären Milben verantwortlich sind aber ich glaube einen Versuch ist es sicher Wert, sofern es möglich ist,
das Formicarium oder worin die Ameisen leben eher feucht zu halten, da die Raubmilben es (wie auch die parasitären Milben)
eher feucht mögen.

Welche Methode (trockenlegen oder Raubmilben und erhöhte Feuchtigkeit) eher in Frage kommt, hängt halt nicht zuletzt davon ab,
was die Art lieber mag. Bei myants z.B. steht, die Tiere mögen es leicht feucht aber Trockenheit soll ihnen auch nicht schaden.
Vielleicht versuchst du es erst mit dem Trockenlegen und als letzte Option die Raubmilben.



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#3 Tetramorium bicarinatum Milben Befall

Beitrag von Zitrus » 7. Juli 2020, 16:51

anthalter_19 ↑
7. Juli 2020, 16:02
Woher bekomme ich den die Raubmilben?
Wenn du mal Google benutzt, findest du verschiedene Bezugsquellen.



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