das Problem mit Milben kenne ich, bei meinen Camponotus nicobarensis (damals bei MyAnts gekauft) entdeckte ich sie einige Wochen, nachdem ich die Kolonie erhalten habe. Das Wachstum stagnierte plötzlich, dann starben Arbeiterinnen. Zitrone schien nie so richtig zu funktionieren, effektiv war hingegen die KOMPLETTE Trockenlegung des Nests. Allerdings ist das sehr extrem und bei Arten, die auf die Feuchtigkeit im Nest angewiesen sind, quasi unmöglich.
Allerdings zeigten sich bei diesen Milben recht schnell und schon bei wenigen gab es Verluste. Anders ist es bei meinen Camponotus brasiliensis, wo die Milben deutlich später auftraten, groß und rot waren (die Kolonie stammt nicht aus einem Shop, sondern war ein Privatangebot). Die leben jetzt schon seit Monaten mit "ihren" Milben und die Milbenzahl scheint zu schwanken. Von Zeit zu Zeit ist mal eine Arbeiterin mit über 10 Milben an den Beinen zu sehen, andere sind komplett frei von Milben. Allerdings scheinen sich die Milben (zumindest teilweise) von Abfällen zu ernähren und beseitigen Futterreste etc. gut.
Ich bekämpfe die Milben einfach nicht mehr, denn bei den Camponotus brasiliensis war bisher noch nichts erfolgversprechend. So geht es der Kolonie trotzdem seit einigen Monaten gut und es gibt viel Wachstum.
Eine richtige Lösung für dein Problem habe ich leider nicht, aber ich wollte mal von meinen Erfahrungen berichten.
Liebe GrĂĽĂźe
