Neuer Fund - Welche Art?

Bestimmungsanfragen - bitte auf genaue Angaben achten.
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sammy90

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#1

Beitrag von sammy90 » 1. Juni 2019, 13:08

Hallo zusammen

Ich habe folgende zwei Königinnen heute, 01.Juni.2019 um ca. 14:00 kletternd an einem Baumstamm eines gesunden Baumes gefunden.

Sorry, für die miese Kameraqualität :/

Kann man genug erkennen um die Art zu bestimmen?

LG
Sammy
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Unkerich

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#2

Beitrag von Unkerich » 1. Juni 2019, 13:52

Hi,
das dürften wohl zwei Lasius brunneus Gynen sein, Glückwunsch zum Fund!

LG
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sammy90

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#3

Beitrag von sammy90 » 1. Juni 2019, 14:34

Hi Unkerich

Danke für die Antwort! Ich hatte auf eine Camponotus herculares herculeanus gehofft :( Aber die werden es auch gut haben bei mir!

LG sammy

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#4

Beitrag von sammy90 » 4. August 2019, 12:51

Ich brauche Hilfe! Ich hatte 3 dieser Ameisenköniginnen jeweils in einem Test-Tube mit genügend Wasser und ein wenig Nestmaterial gesetzt. Normalerweise braucht man ja gar nichts mehr machen und ich habe sie einfach 2 Monate in Ruhe in einer dunklen Schublade gelassen.

Nun habe ich gesehen, dass 2 der 3 Königinnen tot sind. Und das, obwohl sie bereits eine stattliche Anzahl an Naniten hatten.

Weiss jemand woran das liegen könnte, damit ich der 3. helfen kann? Ich kann mir nicht erklären woran es liegen kann, da man ja nicht viel falsch machen kann. War vielleicht der Sommer zu heiss? Obwohl sie claustral gründen, hatte ich eine Fruchtfliege mit rein gelegt.

Und wie ich sehe, sind dort noch einige Eier, lohnt es sich die in meine andere Kolonie zu legen und zu hoffen, dass sie adoptiert werden?

LG
Sammy
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Unkerich

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#5

Beitrag von Unkerich » 4. August 2019, 13:34

Schade zu hören!

Eine Überhitzung könnte ich mir in diesem Sommer durchaus vorstellen, viel mehr als 30 Grad C sind bei der Gründung dieser Art wohl eher nicht förderlich.
Eine weitere Möglichkeit wäre ein ausgetrockneter Wassertank, bzw. Wassermangel durch einen zu dichten und damit zu trocknen Wattestopfen o. Ä...?

Leben denn noch Arbeiter, oder ist in den betroffenen Kolonien, bis auf die Eier, alles tot?
Wurde auch schon Nahrung in Form von Zuckerwasser o. Ä. angeboten?

Die Eier zu übertragen halte ich für weniger sinnvoll, die Gynen legen ja in der Regel aus gutem Grund nur so viele Eier, wie versorgt werden können. Mit zu viel Brut wären sie vermutlich überfordert bzw. würden diese nur auffressen.

Auch könntest du mal versuchen etwas Nistmaterial in Form von kleinen Baumnadeln, Holzstückchen etc anzubieten.


LG
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#6

Beitrag von Graf Koks » 4. August 2019, 16:54

Ich hatte mal eine Lasius niger Gyne, die noch vor Entwicklung der ersten Arbeiterinnen gestorben ist. Im Wassertank war Wasserschimmel und auch die Watte war verschimmelt.
Könnte es sein dass beim Einrichten deines Wassertankes irgendeine Verunreinigung hinein gelankt ist? Ein Tier in der größe einer Fruchtfliege hätte schon gereicht.

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#7

Beitrag von Unkerich » 5. August 2019, 15:52

Nunja, Schimmel ist in aller Regel relativ unproblematisch so lange er nicht überhand nimmt.
Anhand der Bilder würde ich ihn also als Ursache ziemlich sicher ausschließen - es wirkt, im Gegenteil, m. E. eher zu trocken.
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