Reibereien unter Arbeitern, Kolonieduft?

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Kalinova

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#9 Re: Reibereien unter Arbeitern, Kolonieduft?

Beitrag von Kalinova » 11. Februar 2017, 20:18

Ich habe nie von diesen Jellys gefüttert, habe auch gar keine. Bisher bekamen sie Pinkymaden sowie deren Puppen und die daraus schlüpfenden Goldfliegen.
Die Woche wollte ich frische Pinkymaden holen und diese schlüpfen lassen, jedoch gibt es diese erst in einigen Monaten wieder bei dem Angelladen. Da habe ich die "Maden" genommen, nach einiger Internetrecherche fand ich heraus das es sich dabei vermutlich um die Maden der Schmeißfliegen handelt.

Das sie aus dem Gipsnest auszogen habe ich der Temperatur zugeschrieben, das Nest befindet sich eine Regalebene tiefer. Da wärme nach oben steigt und der Raum nachts etwas kühler wird war es für mich logisch. Da es sie bisher immer gern zur wärmsten Stelle gezogen hat. Teilweise war der Großteil der Brut innerhalb einer halben Stunde zum Heizkabel transportiert worden und sogar die Königin kam gelegentlich zum wärme tanken.
Falls es euch interessiert könnte ich den Gegenversuch wagen und die Arena nach unten stellen und das Gipsnest nach oben. Dann können wir schaun ob das Nest wieder attraktiver wird. Damit würde ich dann aber noch etwas warten damit die Kolonie erst mal zur Ruhe kommt.
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Sir Joe

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#10 Re: Reibereien unter Arbeitern, Kolonieduft?

Beitrag von Sir Joe » 11. Februar 2017, 20:42

Na wenn Proteinjelly´s ausgeschlossen sind, dann weiß ich auch nicht warum deine Ameisen sich kurze Zeit nicht so gut „riechen“ konnten. Vielleicht ja wirklich verletzte Tiere oder Altersschwäche da noch Pygmäen.

Nur noch zur Info und verzeih mir bitte das Klugscheißen, die Goldfliege ist in der Taxonomi eine Art innerhalb der Familie der Schmeißfliegen.

Schöne Grüße
Sir Joe

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Kalinova

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#11 Re: Reibereien unter Arbeitern, Kolonieduft?

Beitrag von Kalinova » 12. Februar 2017, 00:04

Sir Joe hat geschrieben:Nur noch zur Info und verzeih mir bitte das Klugscheißen, die Goldfliege ist in der Taxonomi eine Art innerhalb der Familie der Schmeißfliegen.


Nur zu, hier im Forum gehts ja darum Informationen auszutauschen. :)
Und wenn es um Taxonomie geht muss ich zugeben, ist das kein Gebiet mit dem ich mich je näher beschäftigt habe.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Kalinova für den Beitrag:
Sir Joe
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Kalinova

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#12 Re: Reibereien unter Arbeitern, Kolonieduft?

Beitrag von Kalinova » 19. Februar 2017, 22:54

Das ganze scheint noch nicht gänzlich ausgestanden zu sein, vereinzelt kann ich noch dieses aggressive Verhalten beobachten. Habe mal zwei Videos davon gemacht. So geht das über Stunden und irgendwann nach 1-2 Tagen sehe ich dann wieder eine tote Arbeiterin.




In den letzten Tagen erinnerte ich mich auch an einen Bericht bei dem ein ähnliches Verhalten dem gepusht werden zugeschrieben wurde. Ich glaube aber nicht, das meine Kolonie vom Händler gepusht wurde und verwarf diesen Gedanken wieder. Irgendwas läuft da aber mMn nicht rund, vielleicht siedle ich sie nochmal in eine sterile Box um, wenn sich in nächster Zeit da nix ändert.
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boehler
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#13 Reibereien unter Arbeitern, Kolonieduft?

Beitrag von boehler » 11. April 2020, 22:57

Ich fand den Thread und musste ihn wieder hochholen,
Auch meine Camponotus Arbeiterinnen zerlegen sich. Ich war überrascht, dass sich die angegriffene Arbeiterin nicht mal zur Wehr setzte.
Sie wurde von mehreren Ameisen an Antennen und Beinen gepackt, gestreckt und gebissen bis sie tot war.
Auch eine Intervention meinerseits änderte nichts an dem Verhalten, sie wurde weiterhin angegriffen.
Diese Ameise hatte einen verletzten Gaster, man kann es auf dem Bild erkennen, dadurch fiel sie mir auch unter den paar Dutzend anderen Abeiterinnen auf.
DiesVerletzung bestand aber schon seit letztem Jahr und sie überwinterte damit und war auch die letzten zwei Monate frisch und munter in der Arena Unterwegs.
Die Kolonie siedelte dieses Frühjahr in eine neue Arena. Heimich verspeisen sie reichlich, Ahornsirup wird auch angenommen.
Ich bin ein bisschen ratlos was zu diesem Verhalten führt.
1.jpg
2.jpg
Beste Grüße
Alex

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