Mikroskop - Erfahrungen?

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Re: Mikroskop - Erfahrungen?

Beitragvon Chris Quinn » 29. Juli 2018, 10:27

Mit Fokus-Stacking habe ich etwas herumexperimentiert und kann sagen, daß es nicht schwierig ist.

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Re: Mikroskop - Erfahrungen?

Beitragvon ReliAnt » 30. Juli 2018, 20:22

Am gestrigen Tag habe ich nun endgültig den Faden aufgenommen, mich in Zukunft speziell für die Bestimmung von Ameisen technisch hochzurüsten und dieses Wissen auch hier im Forum einzubringen. Dafür kann man 1000+ Euro ausgeben oder etwas Geduld und handwerkliches Geschick aufbringen. Nun ratet mal für was ich mich entschieden habe :clap:

Gestern habe ich bereits Tatsachen geschaffen und große Teile des Equipments aus den 70iger Jahren bestellt, das ich selbst überholen und zusammenbauen werde.

Sicher dauert das eine Zeit da mein Hauptfokus ja auf meinen Ameisen liegt.
Aber einen Vorgeschmack auf die Bilder, zu denen ich mit Hilfe der unglaublich freundlichen Micro-Community möchte (fast so freundlich wie wir hier sind :) ), könnt ihr hier finden:

http://www.makrofotografie-online.de/makrofotos-insekten/makrofotos-ameisen/index.html

Die Vergrößerung der Bilder unter obigem Link ist für eine Bestimmung und ein Übersichtsbild etwas zu groß aber das wird sich leicht ändern lassen, wenn ich einmal die Grundausstattung habe.

Am Rande bemerkt entstehen Foto's genau dieser Art in der DIY-Variante mit ganz bestimmter, russischer Ostblock und DDR-Technik :)
Ich finde das spannend.

In meiner Planung könnt ihr mir zukünftig wenn ihr möchtet auch Arbeiterinnen zusenden, die ich euch dann als gestacktes Detailbild (natürlich kostenlos) aus verschiedenen Perspektiven zur Verfügung stelle oder hier poste sodass der Bestimmungsschlüssel (z.B. jener von Seifert) profesionell zur Anwendung kommen kann.

Was haltet ihr von diesen Plänen?

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Re: Mikroskop - Erfahrungen?

Beitragvon Sir Joe » 30. Juli 2018, 22:45

Hallo ReliAnt,

es ist ein interessantes Projekt, was du dir da vorgenommen hast. So ein billig USB-Mikroskop hab ich hier auch rumfliegen, die Dinger sind eine nette Spielerei, aber für dein Vorhaben nicht zu gebrauchen.

Bist du schon auf den letzten Absatz vom 13. Kapitel im Bestimmungsbuch von B. Seifert auf Seite 93 gestoßen? Dort geht er auf die Ausrüstung zur Determination ein. Eine Vergrößerung von ≥ 200fach ist laut B. Seifert nötig, um nahezu alle Arten bestimmen zu können. Des Weiteren ist unbedingt darauf zu achten, dass ein Messokular vorhanden ist. Du möchtest ja später z.B. die Länge einzelner Haare der Tiere ausmessen, das ist mit einem einfachen Foto mit Lineal daneben nicht getan.
Hier sind noch zwei Links, in denen du eine Anleitung zum übertragen des Maßstabs mittels Messokular findest:

http://www.mikrofoto.de/ordner3/messung.htm

http://www.amuseum.de/mikroskopie/Anlei ... _small.pdf

Bin gespannt wie´s weiter geht,
schöne Grüße

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Re: Mikroskop - Erfahrungen?

Beitragvon ReliAnt » 8. August 2018, 18:17

Hallo liebe Ameisenfreunde,

anbei ein erstes Foto mit meinem neuen Aufbau.
Habe nun die wesentlich Technik soweit für's erste zusammen und werde euch am Wochenende auch etwas ausführlicher berichten.
In dem Setup für das ich mich entschieden habe brauche ist noch massig Modifikationen wie einen anderen Tisch am Mikroskop, eine DIY Beleuchtung (Material schon bestellt) sowie weitere teils kostspielige Objektive etc. pp.

Bis zu perfekten Bildern ist es noch ein weiter Weg aber das ist bisher das erstbeste, was ich generieren konnte mit einem 9x0,2 Objekitv ohne Okular direkt auf den Sensor eine EOS DSLR projiziert.

Das Stacking hat noch Transparanz, Spiegelungen, Überstrahlungen etc. und ist alles andere als zufriedenstellend.
Die Ursachen sind klar und ich werde weiter optimieren.

Ist übrigens der allererste Versuch mit dem Setup überhaupt und dafür bin ich zufrieden.

Thematisch ist Mikro-/Makrofotografie ein unglaublich weites Feld und es gibt noch massig zu lernen und zu optimieren.

Für den Moment und bis zum Wochenende hier das Bild:

Lasius niger Arbeiterin 3mm
Dateianhänge
2 reverse.jpg
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